Serious Games

Spielen, lernen, verstehen – die Zukunft digitaler Medien gestalten

Die echte Welt im Game erlebbar machen

Eintauchen in fremde Fachgebiete

Gaming - von der Leidenschaft zum Job

Serious Games -  Was ist das?

Digitale Medien sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. 

Besonders spannend ist dabei der Bereich der Serious Games: Digitale Spiele, die nicht nur unterhalten, sondern gezielt Wissen vermitteln, Kompetenzen fördern oder komplexe Sachverhalte verständlich machen. Serious Games sind wissensbasierte Computerspiele, die Expertise und Können auf unterhaltsame Weise durch Spielen vermitteln. 

Wozu Serious Games?

Serious Games werden heute in vielen Bereichen eingesetzt – von der Aus- und Weiterbildung über Medizin und Rehabilitation bis hin zu Industrie, Wissenschaft und Nachhaltigkeit. Ob Mitarbeiterschulungen in Unternehmen, Simulationen für technische Berufe, Lernspiele für Schulen oder Anwendungen im Gesundheitswesen – Serious Games verbinden moderne Technologie mit motivierenden Spielerlebnissen und schaffen so innovative Lösungen für reale Herausforderungen.

Mit Serious Games können Situationen und Sachverhalte simuliert und trainiert werden, die tatsächlich nur schwer oder mit erheblichem Aufwand durchgeführt werden können, da sie zu gefährlich, zu teuer oder zu aufwändig sind, zum Beispiel Katastrophenschutzübungen.

Beispiel: Virtuelles Training von Feuerwehreinsätzen via Serious Gaming

Komplexe Situationen können mit Hilfe von Serious Games erlebbar und trainierbar gemacht werden.

Du interessierst Dich fürs Programmieren und Gaming, und möchtest Projekte für diverse Fachgebiete entwickeln?

Serious Games ist ein perfektes Thema, wenn Du Dich neben dem technischen Verständnis und Gaming in andere Fachgebiete einarbeiten möchtest. 
Du kommunizierst mit Auftraggebern aus den unterschiedlichsten Branchen, arbeitest dich in diverse spezifische Fachthemen ein und ihr entwickelt gemeinsam Lösungen.

 

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Dein Weg zum Serious Game Developer

Serious Games ist eine Spezialisierung des Bachelor-Studiengangs Digitale Medien und kann frei gewählt werden. 

Zunächst erwirbst Du im Studiengang Digitale Medien mit der Spezialisierung Serious Games das technische, kreative und gestalterische Know-how, um Serious Games selbst zu entwickeln. Dabei bauen die Module systematisch aufeinander auf und begleiten Dich vom grundlegenden Verständnis bis zur Umsetzung komplexer Spiele- und Simulationswelten.

Du erlernst die wichtigen Basics in Programmierung,3D-Modellierung und Animation, ohne die im Game-Development nichts läuft. Im Anschluss setzt Du dich mit Gaming Engines auseinander und bis damit gut ausgerüstet für Dein erstes Serious Game. Du brauchst keine Vorkenntnisse mitzubringen. Falls Du den Fokus lieber auf die Entwicklung von Entertainment Games legen möchtest, ist auch dies möglich. Hier eine Übersicht, welche Module du im Studium durchläufst:

Absolute Pflicht ist die Beherrschung von Programmierungsgrundkenntnissen.Vorkenntnisse musst Du keine mitbringen.

Zu Beginn des Studiums legst Du das Fundament für deine spätere Entwicklungstätigkeit. Du erlernst die Grundlagen der Programmierung und beschäftigst Dich mit mathematischen Konzepten, die für die Entwicklung interaktiver Anwendungen unverzichtbar sind. Logisches Denken, Algorithmen, Datenstrukturen und mathematische Modelle bilden die Basis für die technische Umsetzung moderner Serious Games.

Nachdem die technischen Grundlagen geschaffen wurden, tauchst Du in die Welt der digitalen Gestaltung ein. Du lernst, dreidimensionale Objekte und virtuelle Umgebungen zu erstellen und beschäftigst Dich mit den Verfahren der grafischen Datenverarbeitung. Themen wie 3D-Modellierung, Animation, Rendering und Visualisierung ermöglichen, realistische und ansprechende Spielwelten für unterschiedliche Anwendungsbereiche zu gestalten.

Hier wird nun alles zusammengeführt. 

Im Modul “Computer Game Development” entwickelst Du eigene Spiele und interaktive Anwendungen. Dabei lernst Du moderne Game Engines kennen, setzt Gameplay-Konzepte um und beschäftigst Dich mit Spielmechaniken, Benutzerinteraktion sowie Projektmanagement in der Spieleentwicklung. 

Im vorangegangenen Modul “Computer Game Development” wird der Fokus vorerst auf Anwendungen für Unterhaltungszwecke gelegt, während die weiterführende Lehrveranstaltung “Digital Serious Gamesdas Augenmerk auf die Entwicklung von Serious Games und einen konkreten Mehrwert für Bildung, Training oder gesellschaftliche Fragestellungen legt. 

In der finalen Phase des Studiums setzt Du Dich daher gezielt mit fachfremden Domänen auseinander, um diese in interaktive Lerninhalte zu transformieren.

Vielversprechende Zukunft in einer wachsenden Branche

Mit der Spezialisierung Serious Games qualifizierst Du dich für vielseitige Berufsfelder an der Schnittstelle von Informatik, Mediengestaltung und Spieleentwicklung. Ob in der Games-Industrie, bei E-Learning-Anbietern, in Forschungsprojekten oder in Unternehmen, die innovative Trainings- und Simulationslösungen entwickeln – Deine Fähigkeiten sind gefragter denn je.

Gestalte die digitalen Lern- und Erlebniswelten von morgen und verbinde Technologie, Kreativität und gesellschaftlichen Nutzen in einem zukunftsorientierten Studium.

Unsere Alumni

Digitale Medien (B.Sc.) Absolvent gründet Magic Games

Diego Leñero Perez Banuet studiert Digitale Medien an der Hochschule Fulda als mitten im Studium der US-Publisher Midwest Games Interesse zeigt, in das von ihm entwickelte Indie-Game “Duck Paradox” zu investieren. Er gründet das Videospiel-Studio Magic Games und stellt sich für ein Pflichtpraktikum sogar selbst im eigenen Unternehmen ein.

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Absolvent gründet: Foxira-Lepusona

Sven Schickentanz ist Masterabsolvent des Studiengangs Angewandte Informatik an der Hochschule Fulda und hat gemeinsam mit seinem Bruder Bernd Schickentanz, das Indie-Game Studio Foxira gegründet.

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Dein Ansprechpartner

"Mit Serious Games deckst Du eine neue Nische im Computer Game Development ab und entwickelst reale Welten, in denen Alltags- oder Gefahrensituationen trainiert werden."

Alumnis image Prof. Dr. Christian Niemand - Vertiefung: Serious Games

Prof. Dr. Christian Niemand - Vertiefung: Serious Games

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