Fuldaer Abende


Die Fuldaer Abende sind eine seit 2004 bestehende Vortragsreihe des Fachbereichs Sozial- und Kulturwissenschaften. Jedes Semester werden Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Praxis zu Vorträgen über aktuelle Themen des Sozialrechts, der Sozialpolitik, der Migrations-, Europa- und Menschenrechtspolitik eingeladen. Gäste, Studierende, Lehrende und Hochschulangehörige finden Gelegenheit, sich auszutauschen.

Die Fuldaer Abende möchten zwischen den vier vom Fachbereich angebotenen Studiengängen und der Öffentlichkeit vermitteln:

  • Der Studiengang Sozialrecht qualifiziert zur juristischen Fachkraft und führt praxisnah und anwendungsbezogen zum Abschluss Bachelor of Law und weiterführend zum Master Sozialrecht und Sozialwirtschaft LL.M.
  • Der Bachelor-Studiengang BASIB – Sozialwissenschaften mit dem Schwerpunkt Interkulturelle Beziehungen – verknüpft eine sozialwissenschaftliche Grundausbildung mit Vertiefung in Arbeitsfelder der Bereiche Migration und Interkulturelle Beziehungen.
  • Der deutsch-englische Master-Studiengang ICEUS – Intercultural Communication and European Studies – qualifiziert Studierende unterschiedlicher Nationalitäten für die Arbeit in international ausgerichteten Organisationen.
  • Im Wintersemester 2018/2019 wurde außerdem ein innovativer Masterstudiengang eingeführt: Human Rights Studies in Politics, Law and Society, „MAHRS“. Dieser interdisziplinäre Masterstudiengang qualifiziert für eine berufliche Laufbahn als Expert*in in Menschenrechtsfragen.
 
 

Veranstaltung

Soziale Rechte als Menschenrechte - 08. Dezember 2020

In diesem Semester setzt der Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften der Hochschule Fulda die Veranstaltungsreihe "Fuldaer Abende" im digitalen Format fort. Der nächste Fuldaer Abend findet am 8. Dezember 2020 um 19 Uhr digital statt. Der Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften hat einen vielversprechenden Gastvortrag im Programm, zu welchem wir Sie gerne herzlich einladen möchten! Zu Gast ist Prof. Dr. Dr. h.c. Eberhard Eichenhofer, Jurist und emertierter Professor der Friedrich-Schiller Universität Jena. Er wird über „Soziale Rechte als Teil universaler Menschenrechte“ sprechen:

"Am 10. Dezember 1948 wurde in Paris die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (AEMR) verabschiedet. Anlässlich der 72sten Wiederkehr dieses Ereignisses sollen die darin enthaltenen sozialen Menschenrechte als Teil der universalen Menschenrechte vor-, und in ihrer Tragweite für das Sozialrecht herausgestellt werden. In Deutschland weiß man wenig von sozialen Menschenrechten und noch weniger darum. Das erklärt sich aus der deutschen Verfassungsgeschichte. Auch Entstehung und Zielsetzung der AEMR haben manches mit der deutschen Verfassungsgeschichte zu tun. Vor diesem Hintergrund wird eine Detailanalyse der in der AEMR enthaltenen sozialen Menschenrechte vorgenommen. Auf dieser Basis soll schließlich gezeigt werden, welche Bedeutung den sozialen Menschenrechten für die Deutung von Sozialrecht zukommt."


Prof. Dr. Dr. h.c. Eberhard Eichenhofer

 

Nachtrag zum Fuldaer Abend am 08. Dezember 2020

Vielen Dank für Ihren zahlreichen Besuch und Ihr großes Interesse an den Fuldaer Abenden! Wir hatten 98 Gäste zu verzeichnen!
Prof. Dr. Eberhard Eichenhofer stellt uns eine Abschrift seines Vortrages zum Download, zum Nachlesen und Verteilen zur Verfügung.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen zum nächsten Fuldaer Abend!

Bis dahin,
Rixta Wundrak
 

Dokument

Koordinatorin

Prof. Dr.

Rixta Wundrak

Empirische Sozialforschung mit Schwerpunkt Qualitative Methoden

Kontakt

Prof. Dr.

Rixta Wundrak

Empirische Sozialforschung mit Schwerpunkt Qualitative Methoden

+49 661 9640-4583
+49 661 9640-452
Gebäude 22, Raum 025
Sprechzeiten
Freitag 11:00-12:00 nach Vereinbarung

Information

Wenn Sie Fragen haben, über anstehende Vorträge informiert werden möchten oder in den Verteiler aufgenommen werden wollen, wenden Sie sich bitte an Frau Lauer.

Sekretariat

Adelheid Lauer

Sekretärin des Fachbereichs

Gebäude 22 , Raum 202
Adelheid Lauer+49 661 9640-455
Sprechzeiten
Montag - Freitag 9:00 – 16:00 Uhr
 

 

In Kooperation mit dem Centre for Intercultural and European Studies CINTEUS