Kooperationspartner*innen aus der Praxis

Sozialrecht, LL.B.

Berufspraktisches Semester (BPS)

Das fünfte Semester findet in der Praxis statt. Der Studiengang verfügt über eine Vielzahl von Kooperationspartner*innen, die für Studierende Praktikumsplätze bereitstellen. 

Kooperationspartner*innen aus der Praxis

Hier finden Sie eine Auswahl unterschiedlicher Institutionen, die mit dem Studiengang Sozialrecht, LL.B. kooperieren. Die Kooperationen erstrecken sich auf die Bereitstellung von Praktikumsplätzen für das BPS, von Arbeitsstellen im Anschluss an das Studium, die Durchführungen von Lehrveranstaltungen, Exkursionen sowie von Diskussionsveranstaltungen.

- Liste folgt -

Praxisreferat

Ihre Ansprechpartnerin im Praxisreferat ist Anke Schäfer. Die Praxisreferentin ist zuständig für:

  • Betreuung der Studierenden rund um das Berufspraktisches Semester (BPS)
  • Betreuung und Verhandlung inhaltlicher Anforderungen mit Kooperationspartner*innen
  • Akquise von Praktikumsplätzen und Stellen auf dem Arbeitsmarkt
  • Unterstützung für Studierende beim Übergang vom Studium zum Beruf
  • Beratung für Studierende beim Übergang vom Bachelor-Studium zu Masterprogrammen

Ansprechpartnerin für:

  • Studierende rund um das Berufspraktische Studiensemester
  • Ansprechpartnerin für Personen aus der Praxis, die Nachwuchs für ihr Unternehmen suchen
  • Mittlerin zwischen Studierenden und externen Stellen

FAQ Berufspraktisches Semester (BPS)

Wie lange dauert das Berufspraktische Semester (BPS)?


Das BPS findet im 5. Fachsemester statt und dauert sechs Monate.

Was sind die Aufgaben und Ziele des BPS?


Das Praxissemester dient dem Kennenlernen der jeweiligen Einrichtung und den besonderen Aufgaben, die sich den Absolvent*innen des Studienganges in ihrer künftigen beruflichen Tätigkeit stellen.
Die Qualifikationsziele des BPS sind:

  • Erhalt von Einblicken in rechtliche und organisatorische Zusammenhänge der Praxisstelle
  • Zunehmend selbstständige Anwendung und Vertiefung der im Studium bereits erworbenen theoretisch-methodischen Fertigkeiten
  • Unterstützung bei der Perspektivenfindung für das weitere Studium bzw. den Berufsweg
  • durch Gespräche mit den zuständigen Praxisanleiter*innen

Wo kann ich das BPS ableisten?


Die Hochschule bemüht sich um die rechtzeitige Bereitstellung von Praxisplätzen im erforderlichen Umfang bei geeigneten Institutionen und Unternehmen. Die Studierenden sollen unter Berücksichtigung der Anforderungen an das berufspraktische Studiensemester auch eigene Praxisstellen vorschlagen, die auf ihre Eignung vom Praxisreferat geprüft werden.

Das BPS ist gemäß der Prüfungsordnung für den Bachelor-Studiengang Sozialrecht bei Institutionen und Unternehmen im In- und Ausland zu absolvieren, insbesondere bei:

  • Sozialversicherungsträgern
  • Kommunen
  • Andere Sozialleistungsträgern
  • Wohlfahrtsverbänden
  • Anderen Sozialleistungserbringern, z.B. Krankenhäusern
  • Anwaltskanzleien
  • Unternehmen, Gewerkschaften
  • Sozialverbänden und weiteren Verbänden mit sozialrechtlichen Interessen
  • Sozialrechtspolitischen Institutionen.

Die Aufzählung ist nicht abschließend, so dass grundsätzlich auch nicht genannte Institutionen als Praxisstellen zulässig sein können. Bei der Auswahl des Praktikumsplatzes ist sicherzustellen, dass die Aufgaben und Ziele des BPS, wie sie von der Prüfungsordnung für den Bachelor-Studiengang Sozialrecht vorgeschrieben sind, erreicht werden können (vgl. § 2 der Anlage 3 der Prüfungsordnung 2018 für den Bachelor-Studiengang Sozialrecht). Bitte sprechen Sie unbedingt in diesen Fragen den zuständigen/die zuständige Modulverantwortliche für das BPS an.

Wie viele Stunden pro Woche muss ich im BPS für die Praxisstelle tätig sein?


Die BPS-Ordnung für den Studiengang sieht die Arbeitszeit einer Vollzeitbeschäftigten* vor. Ein darüber hinausgehender Umfang ist je nach Arbeitsverhältnis möglich und muss individuell mit der Praktikumsstelle abgesprochen werden.

Muss ich neben dem BPS noch Kurse an der Hochschule belegen?


Die BPS-Ordnung für den Studiengang sieht die Arbeitszeit einer Vollzeitbeschäftigten* vor. Ein darüber hinausgehender Umfang ist je nach Arbeitsverhältnis möglich und muss individuell mit der Praktikumsstelle abgesprochen werden.

Werde ich im BPS vergütet?


Dies hängt von dem/der Arbeitgeber*in ab. Grundsätzlich haben Arbeitnehmer*innen nach dem deutschen Arbeitsrecht einen Anspruch auf ein Arbeitsentgelt. Da es sich bei dem BPS um ein Pflichtpraktikum handelt, ist der/die Arbeitgeber*in nicht verpflichtet, das Praktikum nach dem Mindestlohngesetz zu vergüten. Ob es im BPS ein Entgelt gibt, hängt auch vom Verhandlungsgeschick jeder*s Einzelnen* ab.

Habe ich Anspruch auf Urlaub im BPS?


Auch für Praktikant*innen gilt das Bundesurlaubsgesetz (BUrlG). Dies ist auch in der BPS-Ordnung und den BPS-Verträgen des Studiengangs verankert.

Wird das BPS benotet?


Nein, nicht von Seiten der Hochschule. Das BPS kann jedoch ein Türöffner zum späteren Arbeitgeber sein, weshalb es sich lohnt, sich um ein sehr gutes Arbeitszeugnis zu bemühen. Die BPS-Ordnung sieht vor, dass die Studierenden Anspruch auf die Ausstellung eines qualifizierten Arbeitszeugnisses haben.

Kann das BPS aufgespalten werden?


Grundsätzlich nicht. Auf schriftlichen Antrag kann in besonderen Fällen der Prüfungsausschuss abweichende Regelungen beschließen (vgl. § 6 Abs. 3 der Anlage 3 der Prüfungsordnung des Bachelor-Studiengangs Sozialrecht).

Kann das BPS verkürzt werden und wer entscheidet darüber?


Grundsätzlich nicht. Auf schriftlichen Antrag kann in besonderen Fällen der Prüfungsausschuss abweichende Regelungen beschließen (vgl. § 6 Abs. 3 der Anlage 3 der Prüfungsordnung des Bachelor-Studiengangs Sozialrecht).