Wochenende für internationale Verhandlungen

19.01.2026

15 Master-Studierende nahmen erfolgreich an der EfMUN 2026 teil.

Aktuelle Themen, wichtige Fragen, Verhandlungen und Reden – darum ging es bei EfMUN 2026. Unter den Fuldaer Delegierten, die sich seit Beginn des Sommersemesters 2025 auf die Model United Nations-Konferenz vorbereitet hatten, waren 15 Masterstudierende aus dem Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften. Während der dreitägigen Konferenz vertraten sie Länder wie das Vereinigte Königreich oder Griechenland im Sicherheitsrat, Italien, Belgien und Brasilien in der Generalversammlung sowie Cabo Verde, Rumänien und Kolumbien in der Frauenrechtskommission der Vereinten Nationen. „EfMUN hat mir wieder bewusst gemacht, dass es in der Diplomatie nicht darum geht, Komfortzonen zu verteidigen, sondern sich intensiv mit Ideen auseinanderzusetzen, die unsere eigenen Werte in Frage stellen, und dabei die richtige Balance zwischen Disziplin, Empathie und Präzision zu finden“, sagte Danisha Thadani, die Italien in der Generalversammlung vertrat, nach dem intensiven Wochenende.

Während der dreitägigen Konferenz diskutierten sie die folgenden Themen: Im Sicherheitsrat 1. Die Lage im Sudan und im Südsudan und 2. Konflikt und Ernährungssicherheit. In der Frauenrechtskommission der Vereinten Nationen (CSW) 1. Verwirklichung der Gleichstellung der Geschlechter und Stärkung der Rolle von Frauen und Mädchen in ländlichen Gebieten und 2. Förderung der Gleichstellung der Geschlechter beim Zugang zur Gesundheitsversorgung und in der Generalversammlung (GA 1) 1. Beziehung zwischen Abrüstung und Entwicklung und 2. Die Rolle von Wissenschaft und Technologie in der internationalen Sicherheit und Abrüstung. Eine besondere Ehre wurde zwei MAHRS-Studierenden aus Fulda zuteil: Geevar Shaju, der Brasilien in der GA vertrat, und Emmanuel Ifeanyi Nweke, der das Vereinigte Königreich im Sicherheitsrat vertrat, gewannen jeweils einen Position-Paper-Award. 

Die Konferenz wurde am Freitagnachmittag mit einer Begrüßungsrede von Mayssa Helwa, Vorsitzende des Ausländerbeirats von Erfurt, eröffnet. Sie hob „Brücken bauen“ als ihr Leitprinzip hervor. Sie wies darauf hin, dass diese „zwischen Menschen, Kulturen, Institutionen und Perspektiven“ gebaut werden müssen und dass EfMUN genau für diese Idee steht. Helwa betonte: „Es geht hier nicht nur um politische Prozesse oder formale Verfahren, sondern vor allem um etwas sehr Wesentliches: Dialog, Verantwortung und gegenseitiges Verständnis.” Es folgte eine kurze Begrüßung durch Prof. Dr. Achim Kemmerling, Vizedekan für Internationalisierung und Fortbildung der Fakultät für Wirtschaft, Recht und Sozialwissenschaften und stellvertretender Direktor der Willy-Brandt-Schule für öffentliche Politik. 

Die Teilnahme der 15 Studierenden an EfMUN wurde von Prof. Dr. Claudia Wiesner und Muriel C. Wenzel in einem zweisemestrigen Seminar und als Faculty Advisor vorbereitet und organisiert. Marek Liwoch schloss sich der Delegation ebenfalls als Faculty Advisor an. MUN ist Teil des Lehrplans von ICEUS und MAHRS und wird von Prof. Dr. Claudia Wiesner organisiert.