Promovierende

Agata P. Ranjabar

 

Abstract

The consequences of modernity from an everyday intercultural perspective. An empirical study of international students’ perception and action within the German social system

The impact of modernity is in particular sensitive in the management of social infrastructural systems for which Anthony Giddens has developed the concept of their disembeddedness. At the same time, globalization has triggered international human mobility also in the field of Higher Education. Students coming for studying in Germany from so-called traditional societies (as well as other groups of voluntary and involuntary immigrants) are particularly confronted with these disembedded systems, as they are highly dependent on it. As for those who are locally established or have been socialized within the system, interaction with the social systems is already part of their routine and habitualized knowledge, whereas for newcomers, especially for those from a strongly divergent background it may emerge as a critical issue leading to a multiplicity of more or less viable adaption strategies.

In my thesis these adaption strategies are analysed empirically. The method of research stems from the field of ethnography. Data will be collected from newcomers, mostly from so-called traditional societies, by interviews, participant observations and other documentary evidences, as well as by an autoethnographic approach.

Laufzeit des Promotionsvorhabens: seit 01.12.2017
Stipendium des Fachbereichs Sozial- und Kultuwissenschaften: seit 01.01.2018
Beschäftigung in der Lehre oder in der Koordination des Fachbereichs: Lehrbeauftragte FBSK

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Aileen Heid

 

Kurzbiographie

Aileen Heid studierte Medienkommunikation (B.A.) an der Technischen Universität Chemnitz und absolvierte im Anschluss den Masterstudiengang (M.A.) „Intercultural Communication and European Studies“ an der Hochschule Fulda, den sie 2018 erfolgreich abschloss. Sie war unter anderem als Praktikantin am Goethe-Zentrum Brasília (Brasilien) tätig. Seit 2019 ist sie zudem Promotionsstipendiatin und Lehrbeauftragte an der Hochschule Fulda. Bereits in ihrer Masterarbeit setzte sie sich intensiv mit dem Thema Erinnerungspolitik in Post-Konfliktgesellschaften auseinander und untersuchte dies anhand des Fallbeispiels Nordirland. Ihre Faszination mit diesem Themengebiet ist bis heute ungebrochen und so beschäftigt sie sich auch in ihrem Promotionsvorhaben mit den Formen von Erinnerungspolitik und verschiedenen Konfliktlinien, setzt den Fokus nun allerdings verstärkt auf latente Konflikte innerhalb Europas und vor allem auf die Rolle Europas innerhalb dieser Konfliktgefüge.


Abstract

Erinnerungspolitik und Identität. Eine Betrachtung Europas latenter Konflikte anhand ausgewählter Fallbeispiele

Das Promotionsprojekt untersucht und vergleicht die Erinnerungspolitik und die kollektiven Gedächtniskonstruktionen regionaler Konfliktlinien innerhalb der Europäischen Union im Hinblick auf ihre jeweiligen integrativen und desintegrativen Dynamiken. Dabei werden die Fälle (z.B. flämisch-wallonischer Konflikt in Belgien, Sezessionsbestrebungen  in Katalonien, schottische Nationalbewegung) einander vergleichend gegenübergestellt und zudem ein besonderer Fokus auf die Rolle Europas als gemeinsamer Raum und dritte Ebene des Konfliktgefüges gelegt, welche neben regionaler und nationalstaatlicher Ebene den jeweiligen Handlungs- und Erinnerungsraum prägt. Vor allem soll betrachtet werden, wie die verschiedenen Ebenen zusammenwirken und wie sie sich gegenseitig beeinflussen. Methodisch ist die Arbeit als vergleichende Untersuchung auf der Grundlage eines Methodenmixes ethnografischer sowie dokumentarischer Analysen angelegt.


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Erstbetreuer*in

Prof. Dr.

Matthias Klemm

Soziologie mit dem Schwerpunkt Arbeit, Organisation, Interkulturalität

+49 661 9640-4594Gebäude 22, Raum201
Prof. Dr.Matthias Klemm+49 661 9640-4594
Sprechzeiten
Donnerstag 11:00-12:00 Uhr

Zweitbetreuer*in

Prof. Dr.

Claudia Wiesner

Jean Monnet Chair

Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Europäische Integration

+49 661 9640-473Gebäude 22 (P), Raum201
Prof. Dr.Claudia Wiesner+49 661 9640-473
Sprechzeiten
Dienstag 15:30-16:30 per WebEx nach Voranmeldung per doodle: https://doodle.com/poll/zkmk6z3atphrsiwi Bitte kommen Sie zur im doodle angemeldeten Zeit in meinen WebEx-Raum: https://hs-fulda.webex.com/meet/claudia.wiesner

Andreas Röß

 

Kurzbiographie

Herr Andreas Röß studierte von 2009-2016 Soziologie und Philosophie an der FAU Erlangen-Nürnberg (B.A.) und anschließend an der CAU zu Kiel (M.A.). Er schloss sein Studium mit einer Arbeit zur Emotionssoziologie aus Perspektive der Gouvernementalitätsstudien ab. Seit 2017 arbeit er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung (Karlsruhe) im Bereich Foresight. Seine Arbeits- und Interessensschwerpunkt ist die Sozialtheorie (insbesondere Systemtheorie und Poststrukturalismus), soziologische Kultur- und Gegenwartsdiagnosen, Wissenschafts- und Hochschulforschung sowie Organisationssoziologie.

Er promoviert extern im Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften mit einer Arbeit zur Transformation von Wissenschaftssystem und Hochschule.


Abstract

Gesellschaftliche Verantwortung der unternehmerischen Hochschule? Zur Übersetzung von neoliberaler Wissenschaftspolitik und Wissensproduktion in Hochschulen?"

Die geplante Doktorarbeit versucht zwei zentrale Transformationsprozesse innerhalb des Wissenschaftssystem und der Hochschule - zum einen die Förderung reflexiver Wissensproduktion ('Mode 2', 3. Mission der Hochschulen) und zum anderen die organisationalen Reformen der Hochschule im Sinne des New Public Management - aus Sicht einer kritischen Organisations- und Managementforschung zu analysieren und dabei ins Verhältnis zueinander zu setzen. Ausgehend von gouvernementalitäts- und subjektivierungstheoretischen Überlegungen konzipiert die Arbeit die entsprechenden Reformprogramme als 'Anrufungen' (Althusser) und fragt im Anschluss daran nach den 'Übersetzungsleistungen' von Hochschulen diese Programme in konkrete Praxisfelder zu übersetzen. Die Analyse des Verhältnisses zwischen Programm und Praxis soll dabei auch - so die Überlegung der Arbeit - Aufschluss darüber geben, wie andere nicht-hegemoniale Formen des Organisieren von Hochschulen aussehen könnten, die geeigneter sind um den gesellschaftlichen Auftrag einer reflexiven und sozial verantwortlichen Wissensproduktion umzusetzen.


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Anja Julia Habersang · assoziiert

 

Abstract

Globale Krisen und lokale Konflikte? Wechselwirkungen und Neupositionierungen am Beispiel von Landkonflikten in Argentinien

Globale Krisen und strukturelle Transformationen verursachen oder verschärfen lokale Konflikte um Land und andere natürliche Ressourcen, insbesondere im globalen Süden. Aufgrund sich intensivierender globaler Verflechtungen und Vernetzungen wird die Bedeutung solcher globalen Entwicklungen auf lokale Konflikte weiter zunehmen. Deswegen gilt es zu analysieren, wie genau globale Krisenprozesse und übergeordnete strukturelle Einflüsse für lokale Akteure in Konfliktkontexten handlungsrelevant werden. Dadurch wird ein besseres Verständnis von Landkonflikten möglich. Ausgehend von der Beobachtung, dass sich in Argentinien (Land)Konflikte, in die Teile der indigenen Mapuche -Bevölkerung und -Bewegung involviert sind, durch sich zuspitzende Konfliktkontexte auszeichnen, sollen verschiedene Konflikte vergleichend untersucht werden. Das grundlegende Erkenntnisinteresse ist ein besseres Verständnis sowohl der ausgewählten (Land) Konflikte, als auch davon, wie globale Dynamiken und strukturelle Einflüsse lokale Konflikte beeinflussen. Deswegen ist das Ziel eine vergleichende Analyse der Interaktionen zwischen unterschiedlichen Akteuren in Wechselwirkung mit globalen und strukturellen Einflüssen.

Laufzeit des Promotionsvorhabens: seit April 2018
Zweitbetreuer*in: Prof. Dr. Heike Kahlert, Ruhr-Universität Bochum
Stipendium: Feldforschung wurde durch den DAAD finanziert
Beschäftigung in der Lehre: im WS 19/20 an der HS Fulda

Publikationen

  • Buchveröffentlichung in Chile: Habersang, Anja; Ydígoras, Pamela (2015): El activismo internacional mapuche. Un arma poderosa contra las violaciones de sus derechos humanos.(Der internationale Mapuche-Aktivismus. Eine wirksame Strategie gegen Menschenrechtsverletzungen), Ceibo Ediciones, Santiago.
  • Aufsatz in Sammelband: Habersang, Anja (2016): Chile: Neoliberales Pioniermodell statt soziale Marktwirtschaft – die sozialen, ökologischen und politischen Konsequenzen eines Freihandels ohne Grenzen. In: Lateinamerika und der Freihandel, Interessen, Diskurse, Perspektiven, connosco e.V., S.115-125.        

 

Erstbetreuer*in

Prof. Dr.

Eva Gerharz

Soziologie mit Schwerpunkt Globalisierung

+49 661 9640-4613Gebäude 22 (P), Raum25
Prof. Dr.Eva Gerharz+49 661 9640-4613
Sprechzeiten
Mittwoch 11:30–12:30 Uhr

Annika Schmidt

 

Kurzbiographie

Annika Schmidt studierte Kulturanthropologie und Japanologie (B.A.) in Frankfurt und Interkulturelle Kommunikation (M.A.) in Fulda. Während dieser Zeit war sie in verschiedenen Funktionen bei einer Frankfurter Unternehmensberatung tätig, u.a. in der Diagnostik. Sie ist zertifizierte Teamtrainerin und Moderatorin für teamdynamische Prozesse, Interkultureller Coach, Reiki-Meisterin und seit 2019 Promotionsstipendiatin der Hochschule Fulda. Fasziniert von der Vielseitigkeit und Vielfältigkeit wissenschaftlicher sowie tagtäglicher Perspektiven, erforscht sie das „Zwischen“ menschlicher Beziehungen: wie dieses körperlich-räumlich erlebt und ausgehandelt sowie sprachlich erfahren und reflektiert wird.


Abstract

Aufbruch zu alten Ufern: Gewohntes neu denken. Kultur als ge-wohnten Raum begreifen, erleben, gestalten.

In den vergangenen 50 Jahren hat ein Umbruch im wissenschaftlichen Verständnis von Kultur- und Raumkonzepten stattgefunden und ihre Kopplung an territoriale Bezüge aufgehoben. In Alltagsdiskursen hat sich das Verständnis von Kultur im be-wohnten Raum jedoch hartnäckig gehalten. Tatsächlich ist eine enge Verbindung von Kultur und Raum intuitiv naheliegend: Selbst die Beschreibung von Beziehungsgeflechten kommt kaum ohne räumliche Begriffe der Nähe, Distanz und Positionierung aus. Der Aufbruch zu alten Ufern fordert entsprechend dazu auf, die Einheit von Kultur und Raum nicht aufzuheben, sondern aus der Perspektive des Ge-Wohnten neu zu denken: Kultur als ge-wohnter Raum rückt Wohnen als aktive Tätigkeit und kommunikative Praxis in den Mittelpunkt; nonverbal im Sinne des körperlichen Raumverhaltens (Proxemik), verbal im Sinne räumlicher Analogien und Metaphern. Die Analyse einer solchen ge-wohnten Kommunikation der nonverbalen und verbalisierten Proxemik birgt das Potential, durch die semantische Reflexion und den räumlichen Perspektivwechsel ge-wohnte Eindrücke der Wahrnehmung und deren reflexartigen verbalen und nonverbalen Ausdruck zu thematisieren und zu reflektieren, sodass Kultur im Sinne eines ge-wohnten Raumes begreifbar, erlebbar und gestaltbar wird.

Laufzeit des Promotionsvorhabens: seit 01/2019
Stipendium des Fachbereichs Sozial- und Kultuwissenschaften: ja
Beschäftigung in der Lehre oder in der Koordination des Fachbereichs: Lehrbeauftragte FBSK

Publikationen

  • 2019
    Proxemik in der Aufstellungsarbeit: Maß-Nahme verborgener Dimensionen. In: Kirsten Nazarkiewicz/Peter Bourquin (Hg.): Essenzen der Aufstellungsarbeit. Praxis der Systemaufstellung. Göttingen 2019, S. 75–84.
  • 2014
    Publish or Perish – über die Risiken neurowissenschaftlicher Forschungsprojekte. In: Martin Deschauer et al. (Hg.): Black Box Brain. Frankfurt am Main 2014, S. 121–138.

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Erstbetreuer*in

Prof. Dr.

Kirsten Nazarkiewicz

Prodekanin

Interkulturelle Kommunikation

+49 661 9640-4611Gebäude 22 (P), Raum119
Prof. Dr.Kirsten Nazarkiewicz+49 661 9640-4611
Sprechzeiten
Videosprechstunde mit vorheriger Anmeldung per E-Mail

Zweitbetreuer*in

Prof. Dr.

Matthias Klemm

Soziologie mit dem Schwerpunkt Arbeit, Organisation, Interkulturalität

+49 661 9640-4594Gebäude 22, Raum201
Prof. Dr.Matthias Klemm+49 661 9640-4594
Sprechzeiten
Donnerstag 11:00-12:00 Uhr

Bablu Chakma · assoziiert

 

Kurzbiographie

Bablu Chakma is a PhD student in International Development Studies at the Institute of Development Research and Development Policy (IEE), Ruhr-University Bochum, Germany. His study focuses on survival strategies, social movements and identity politics of indigenous peasants. Mr. Chakma comes from the CHT region of Bangladesh and belongs to the Chakma indigenous group.


Abstract

Survival Strategies of Indigenous Tanchangya Peasants in the Chittagong Hill Tracts, Bangladesh

This PhD project aims at re-imagining marginalisation and survival strategies from the perspective of indigenous Tanchangya peasantry in the Chittagong Hill Tracts (CHT) of Bangladesh. The main highlights of the study are the survival strategies that Tanchangya peasants employ while negotiating with state as well as market actors at the spaces that are embedded in their everyday life. In unearthing the tensions that take place while negotiating space by the Tanchangya peasants in their everyday interactions, the research project uses the case of peasants of Juropanichara, a culantro growing Tanchangya village, who maintain strong community solidarity even in the context of rapid proliferation of market economy and continues to remain away from conflicts while the CHT region largely remains an epicentre for violence. I argue that while strong community solidarity based on a form of moral economy provides culantro cultivators with protection in times of dearth and distress, they employ non-violent and accommodative strategies while dealing with the local state representatives, business intermediaries and indigenous political.

Laufzeit des Promotionsvorhabens: seit Mai 2018
Stipendium Development Oriented Scholarship from the Bread for the World

 

Erstbetreuer*in

Prof. Dr.

Eva Gerharz

Soziologie mit Schwerpunkt Globalisierung

+49 661 9640-4613Gebäude 22 (P), Raum25
Prof. Dr.Eva Gerharz+49 661 9640-4613
Sprechzeiten
Mittwoch 11:30–12:30 Uhr

Bettina Storck

 

Kurzbiographie

Bettina Storck begann ihre akademische Laufbahn an der Justus-Liebig-Universität Gießen mit dem Bachelorstudiengang „Sprache, Literatur, Kultur“, den sie im Jahr 2010 abschloss. Ihr besonderes Augenmerk auf die Anglistik äußerte sich unter anderem durch einen Erasmus-Aufenthalt an der University of Wolverhampton in Großbritannien. An der Hochschule Fulda absolvierte sie anschließend den internationalen Masterstudiengang „Intercultural Communication and European Studies (ICEUS)“ und arbeitete währenddessen als wissenschaftliche Hilfskraft in der Hochschulkommunikation. Im Jahr 2013 verließ Bettina Storck zunächst das akademische Umfeld, um ihren beruflichen Werdegang bei einer deutschen Großbank in Frankfurt am Main zu beginnen. Dort ist sie inzwischen als Projektmanagerin in der Konzernstrategie tätig und wird die Promotion berufsbegleitend durchführen. Sowohl während des Studiums als auch im beruflichen Kontext konnte sie wiederholt Berührungspunkte zum Themenkomplex Diversity und Gender herstellen, was nicht zuletzt ausschlaggebend für ihr Promotionsvorhaben war.           


Abstract

Frauen im Finanzsektor – welche Faktoren bedingen die anhaltende Unterrepräsentanz von Frauen in Führungspositionen? Eine empirische Betrachtung unter Berücksichtigung agiler Arbeitsmethoden.

Trotz diverser Förderungsmaßnahmen ist der Anteil von einflussreichen Frauen in Politik und Wirtschaft anhaltend gering und übersteigt nur in Ausnahmefällen die kritische Marke von 30 Prozent. Mit einem besonders niedrigen Anteil von Frauen in Führungspositionen sticht der Finanzsektor hervor. Das Promotionsvorhaben widmet sich der Frage, welche Faktoren diesen Umstand bedingen und welche Rahmenbedingungen zu einer Erhöhung des Frauenanteils in den Führungsetagen von Finanzinstituten führen könnten. Auch die digitale Transformation der Finanzbranche, die unter anderem neue, agile Arbeitsmethoden mit sich bringt, wird einen Untersuchungsgegenstand der Arbeit bilden. Eine qualitative Analyse, die sowohl national als auch international durchgeführt werden wird, soll die gewünschten Erkenntnisse erzielen.


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Erstbetreuer*in

Prof. Dr.

Carola Bauschke-Urban

Soziologie mit Schwerpunkt Gender und Diversity Studies

+49 661 9640-471Gebäude 22, Raum118
Prof. Dr.Carola Bauschke-Urban+49 661 9640-471
Sprechzeiten
nach besonderer Vereinbarung (Forschungsfreisemester)

Biswaranjan Tripura · assoziiert

 

Kurzbiographie

I hold a Master's Degree in Social Work with a specialization in Dalit and Tribal Studies in the Tata Institute of Social Sciences (TISS), Mumbai, India. Presently, I am also affiliated as a faculty member (on study leave) within the Centre for Social Justice and Governance in the same institute. As a young academic with a regional focus on South Asia, I strive to build a professional academic career in the area of Development Studies as a multi-disciplinary with special focus to North-East India. My study primarily will investigate the relations of Indigenous peoples and the State's response to development in the state of Tripura. Further, the proposed work is also built upon from my previous study of Indigenous peoples that I inculcated while working and teaching in this broad area.


Abstract

Title-Indigenous Peoples (Politics), State and Development Experiences in Tripura

This study will examine the subaltern imagination and experiences of the modern state in their everyday life in a mundane forms and everyday practices. Subaltern, here referring to communities of Indigenous populations who were previously said to be living a subsistence life/isolated as Zomia within a non-state territory is now experiencing the state in a multifaceted form in their everyday life. With modern state making they are now found to be either resisting state, keeping away state or negotiating state for their own advantage and survival. The focus of this study will be to understand their varied experiences and negotiation in everyday practice in relation to modern development state in post-colonial India taking the case of Tripura.  


Publikationen

Book

  • Tripura, Biswaranjan (2014): Educational Experiences of Indigenous Peoples, New Delhi-Mittal Publication (Single Author).

Articles/Journals

  • Tripura,Biswaranjan(2013). "International Social Work-An Indian Experience" in Indian Journal of Dalit and Tribal Social Work Vol.1, Issue 3 No.1 pp.1 to 24, October (ISSN 2320-2130).
  • Tripura, Biswaranjan (2013): “Tribal Question in Tripura: Dialogue between its Past and Present”, in Journal of Tribal Intellectual Collective India, Vol.1, Issue 2, No.3 pp. 41 to 65, December (ISSN 2321-5437).
  • Tripura, Biswaranjan (2012): Educational Experiences of Indigenous People with Special Reference to Tripura, North- East India,  Asian Journal of Research in Social Sciences and Humanities, Volume 2 (6), 217-227,  June (ISSN:2249-7315).

Chapters/reports

  • Tripura,Biswaranjan (2015):Indigenous peoples question in Tripura: Dialogue between its past and present. In Alex Akhup 'Identities and their Struggles in North-East’. Kolkata-Adivaani Publishers, pp.151-179.
  • Tripura, Biswaranjan (2015): “Tribe Centric Education and Pedagogy-From the Lived Experiences of Tribes within a multicultural society” in Vulli Dhanaraju “Debating Tribal Identity: Past and Present”, pp.309-321, Dominant Publishers, New Delhi.
  • The Uttarakhand Disaster-Impact Assessment Report”, Tata Institute of Social Sciences, Mumbai, August, 2013, (Contribution in a Report)

Book Review

  • Book Review (2015):Structure, Consciousness and Social Transformation-The Adivasis in Thane District, Maharashtra, by Denzil Saldanha, 2015, New Delhi: Aakar Books, pp 593, Price: 1695/- in Indian Journal of Social Work. Vol.76 (3),481-484, July,2015

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Erstbetreuer*in

Prof. Dr.

Eva Gerharz

Soziologie mit Schwerpunkt Globalisierung

+49 661 9640-4613Gebäude 22 (P), Raum25
Prof. Dr.Eva Gerharz+49 661 9640-4613
Sprechzeiten
Mittwoch 11:30–12:30 Uhr

Corinna Land · assoziiert

 

Kurzbiographie

Corinna Land studierte Sozialwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum (B.A. und M.A.). Während ihres Studiums wählte sie einen entwicklungssoziologischen Schwerpunkt und vertiefte ihr Interesse an Gesellschaften des globalen Südens und insbesondere Lateinamerika, an transnationaler Migration, Ressourcenkonflikten und Bewegungsforschung. Seit 2016 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lehrbeauftrage der Fakultät für Sozialwissenschaft, Ruhr-Universität Bochum. Sie ist assoziiertes Mitglied im Promotionszentrum Sozialwissenschaften der Hochschule Fulda und Stipendiatin im Sylff-Mikrokolleg „Forced Migration“ an der RUB. Ihr Interesse an Landkonflikten, Migration und Widerstand spiegeln sich in ihrem Promotionsprojekt wider, das die transnationalen Handlungsspielräume paraguayischer Kleinbäuer*innen und Migrant*innen erforscht.


Abstract

Negotiating Displacement: Hope, Despair and (Im)mobility at Contested Agrarian Frontiers

The thesis will analyze how Paraguayan peasants defend their way of life against adverse social change and pursue future visions in a translocal field.

Following an agro-exporting development model, Paraguay is exemplary for many countries of the global south: Reduced state support for small scale agriculture and an accelerating concentration of arable land in the hands of agribusiness corporations threatens the livelihood of peasants and rural workers. Shrinking spaces for economic and social reproduction expels an increasing part of the rural population towards regional urban centers, neighboring states, and Europe. However, despite harsh conditions and contradicting aspirations for modernity, some hold out and stay in place. Moreover, many migrants come back from the cities, where they could not feel ‘at home’ or felt expelled again, disappointed by economic crisis or xenophobia.

Far from common depictions of a rural exodus, the analysis reveals that rural-out migration is deeply entangled with other, apparently immobile courses of action such as resistance, adaptation, and incorporation. The research will shed light on how Paraguayan peasants deal with and attempt to shape contemporary transformations, continuously torn between leaving and staying. A multi sited field research explored the translocal lifeworlds that stretch out between three rural communities and, following migrant’s routes, urban destinations in Paraguay and neighboring Argentina. It shows how peasants and migrants pursue their hopes and negotiate aspirations, navigating between alternative strategies and tactics; How they deal with doubts and disappointments, uncertainty, and periods of prolonged waiting for a better future.

I will develop an analytical framework that, at the one hand, conceptualizes adverse changes as a gradual, cumulative process of displacement, both in rural areas as well as in crisis ridden urban destinations. At the other hand, it will scrutinize how peasants and migrants make use of and expand their room for maneuver to achieve emplacement, to create places where hopes for a better future appear feasible.

Laufzeit des Promotionsvorhabens: seit September 2017
Stipendium: Mitglied im Sylff Mikrokolleg "Forced Migration" und Stipendiatin der Tokyo Foundation - https://www.research-school.rub.de/about_sylff.0.html

Publikationen

  • (2019): “Peripherie-Stichwort: Akkumulation durch Enteignung”. In: Peripherie 39(154/155): 292-295, DOI 10.3224/peripherie.v39i2.08.
  • (2019): "Produktivkraft Partizipation: Neue Potenziale durch Beteiligung erschließen", Literaturstudie im Auftrag der IG BCE. 
  • (2017): “Uprooted belonging: the formation of a ‘Jumma Diaspora’ in New York City”, mit Prof. Dr. Eva Gerharz. In: Journal of Ethnic and Migration Studies, DOI:10.1080/1369183X.2017.1373594.
  • (2015): „Akteurskonstellationen in Ressourcenkonflikten“, mit Nina-Kathrin Wienkoop. Tagungsbericht in: Wissenschaft und Frieden 2015(4): 49-50.

Konferenzen und Workshops

  • Organisation der Konferenz “Forced Migration in Transition: Perspectives from Social Science and Law”, ein Event des Sylff Mikrokollegs “Forced Migration” (mit Benedikt Behlert, U K Mong Marma und Robin Ramsahye)
    11/2018
  • Poster-Präsentation auf der “7th PhD Conference on International Development”: “Dealing with Displacement: Mobile Livelihoods at Contested Agrarian Frontiers”
    07/2016
  • Vortrag auf der “24. European Conference on South Asian Studies” im Panel “Mobility and Belonging in South Asia”: “Belonging Uprooted: The Formation of a ‘JummaDiaspora’ in New York City” (mit Prof. Dr. Eva Gerharz)
    07/2015
  • Organisation des Workshops “The State and Beyond: Actor Constellations in Resource Conflicts” des AK Natur-Ressourcen-Konflikte (mit Nina-Katrin Wienkoop und Dr. Annegret Kuhn)

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Erstbetreuer*in

Prof. Dr.

Eva Gerharz

Soziologie mit Schwerpunkt Globalisierung

+49 661 9640-4613Gebäude 22 (P), Raum25
Prof. Dr.Eva Gerharz+49 661 9640-4613
Sprechzeiten
Mittwoch 11:30–12:30 Uhr

Dariia Kapinus

 

Kurzbiographie

Dariia Kapinus ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät für Angewandte Sprachen und Interkulturelle Kommunikation der Westsächsischen Hochschule Zwickau. Im Rahmen des Projekts „Diko 19/20: Angewandte Forschung im Zukunftsfeld Digitale Kommunikation“ arbeitet sie an der Entwicklung einer Online-Wissensbasis für Critical Incidents. Sie schloss ihr Studium an der Kyjiv Taras-Ševčenko-Universität mit dem Titel Magister der Philologie in Deutsch und Englisch ab. Ihren deutschen Abschluss bekam sie 2015 im Masterstudiengang ICEUS (Intercultural Communication and European Studies) an der Hochschule Fulda.


Abstract

Critical Incidents als Narrationen: eine Analyse von deutsch-, ukrainisch- und russischsprachigen interkulturellen Geschichten

In der interkulturellen Lehre nehmen Critical Incidents eine bedeutende Rolle ein. Sie werden in interkulturellen Trainings als Fallbeispiele für typische problematische interkulturelle Interaktionen intensiv eingesetzt. Dabei unterscheiden sich die erzählten Geschichten, die häufig die Grundlage für Critical Incidents bilden, von den didaktisierten Formaten. In dem Promotionsprojekt werden Critical Incidents als Narrationen betrachtet und aufgrund der einschlägigen Daten aus eigenen Recherchen untersucht. Im Mittelpunkt steht die Analyse von deutsch- und ukrainischsprachigen sowie russischsprachigen Critical Incidents. Es sollen die Fragen beantwortet werden, ob Critical Incidents einem bestimmten Narrationstyp angehören und wenn ja, wie die entsprechenden Merkmale in den verschiedenen Sprachen realisiert werden. Dabei soll auch beobachtet werden, ob kulturspezifische Narrationskonventionen identifiziert werden können.

Laufzeit des Promotionsvorhabens: seit 2019
Beschäftigung in einem Drittmittelprojekt: seit 2017 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der WHZ, Fakultät für Angewandte Sprachen und Interkulturelle Kommunikation. Arbeit im Projekt „Diko 19/20: Angewandte Forschung im Zukunftsfeld Digitale Kommunikation“ (gefördert von der Sächsischen Aufbaubank und das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst)

Vorträge

  • Vortrag bei der Jahrestagung des Hochschulverbands für interkulturelle Studien in Kochel am See (31.05–02.06.): Vorstellung des Promotionsprojekts.
  • Präsentation des Promotionsprojekts und Diskussion über die Forschungsmethoden beim Zwickauer Symposium an der WHZ (24.–25. 06.2019).
  • Präsentation des wissenschaftlichen Posters „Critical Incident als Kleine Texte“ bei der GAL Tagung 2019 an der Universität Halle Wittenberg (18.–20.09.) im Rahmen der Sektion „Textlinguistik und Stilistik“.

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Erstbetreuer*in

Prof. i.R. Dr.

Volker Hinnenkamp

Interkulturelle Kommunikation

+49 661 9640-455Gebäude 22, Raum104
Prof. i.R. Dr.Volker Hinnenkamp+49 661 9640-455
Sprechzeiten
WS 18/19: nach bes. Vereinbarung

David Muñiz-Hernández

 

Kurzbiographie

Das Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Coahuila in Mexiko schloss ich 2013 ab. Danach absolvierte ich einen Masterstudiengang der Europastudien und Interkulturelle Kommunikation an der University of Applied Sciences Fulda, den ich 2017 erfolgreich beendete. Weitere Stationen war u.a. ein Praktikum bei der Europäische Parlament in Brüssel, Belgien und Straßburg, Frankreich. Mit der Mitgliedschaft im Promotionszentrum „Sozialwissenschaft mit Schwerpunkten Globalisierung, Europäische Integration, Interkulturalität“ kehre ich nun zu Datenschutz- und Menschenrechtsfragen zurück, mit denen ich mich mit anderen Schwerpunkten bereits während meines Masterstudiums beschäftigt hatte.


Titel

Data Protection as a Fundamental Right in the European Union. An interdisciplinary study of the right to be forgotten and its evolution in the context of the European Union’s General Data Protection Regulation


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Erstbetreuer*in

Prof. i.R. Dr.

Hans-Wolfgang Platzer

Politikwissenschaft/Europäische Integration/Europäische Wirtschafts- und Sozialpolitik

+49 661 9640-450
Prof. i.R. Dr.Hans-Wolfgang Platzer+49 661 9640-450
Sprechzeiten
nach Vereinbarung

Dorina Dedgjoni

 

Kurzbiographie

Frau Dorina Dedgjoni ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften und Promotionsstipendiatin der Hochschule Fulda. Sie untersucht die Lebensverläufe und Berufskarrieren im Kontext der Mobilität von hochqualifizierten MigrantInnen in Albanien, Italien und Deutschland. Neben einem Master-Abschluss von der Universität Nantes in der Fachrichtung Management – Business Administration hat sie den internationalen Masterstudiengang ‘Intercultural Communication and European Studies’ (ICEUS) an der Hochschule Fulda absolviert. Sie war wissenschaftliche Mitarbeiterin im DAAD-geförderten Forschungsprojekt ‘Globales Lernen für eine nachhaltige Entwicklung’ (Projektleiterin: Prof. Dr. Carola Bauschke-Urban). Ihr international mobiler wissenschaftlicher Werdegang umfasst Stationen am European University Institute in Florenz, an der Universität Nantes und an der Graduate School in History and Sociology der Universität Bielefeld.


Abstract

Transnational Migration of Highly Skilled Professionals from and to Italy. The Mediterranean ‘Brains’ on Move: Dealing with ‘Brain Drain’ or a ‘Global Brain Chain’?

Migration of the highly skilled has recently become a major topic of interest to Europe, mainly due to demographic change and skill shortage within the member states’ labor markets. While migration trends used to be from the developing countries to the industrialized ones, those patterns do not necessarily hold today. Recent studies and statistics show that Italy is facing a two-fold process: one the one hand, many young and highly educated Italians are on the move towards other European countries, and on the other hand early-career graduates mostly coming from other Mediterranean countries and living and working in Italy.

This dissertation aims to contribute to a qualitative understanding of causes, means and effects of highly skilled professionals’ mobility from and to Italy. It seeks to explore the complex circumstances influencing the onward transnational trajectories of early-career graduates within Europe – a) the intra-European movements of highly skilled Albanians to Italy and b) the intra-EU mobility of highly skilled Italian professionals to Germany –, but more significantly, also their impact on life courses, professional careers and future mobility prospects.


Konferenzbeiträge, Organisation von Workshops

zur Liste der Beiträge: Link


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Erstbetreuer*in

Prof. Dr.

Carola Bauschke-Urban

Soziologie mit Schwerpunkt Gender und Diversity Studies

+49 661 9640-471Gebäude 22, Raum118
Prof. Dr.Carola Bauschke-Urban+49 661 9640-471
Sprechzeiten
nach besonderer Vereinbarung (Forschungsfreisemester)

Zweitbetreuer*in

Prof. i.R. Dr.

Hans-Wolfgang Platzer

Politikwissenschaft/Europäische Integration/Europäische Wirtschafts- und Sozialpolitik

+49 661 9640-450
Prof. i.R. Dr.Hans-Wolfgang Platzer+49 661 9640-450
Sprechzeiten
nach Vereinbarung

Ekrem Özyeşil

 

Kurzbiographie

Having a background in security practice field, the researcher gained important experience in the law enforcement duties especially in his expertise area in in criminology, terrorism and organised crime. Building on this experience, the researcher has undertaken his master education in MSc Terrorism, Security and Policing in University of Leicester in the U.K during 2014-2015. Conducting interviews with security officials and researching the official documents, he successfully completed his thesis. His recent research area of interest is the implications of the security measures and practices on migration, with a specific focus on social aspects, interpretations and perceptions. In line with this interest, he has started his PhD study in securitisation of migration area in 2018 under the supervision of Prof Dr. Carola Bauschke-Urban in Graduate Centre Social Sciences, Globalisation, European Integration, Intercultural Studies. His PhD focuses on the use of EURODAC as a tool of securitisation of migration and its implications on social understandings amongst migrants.


Abstract

Securitisation of Migration: Explaining the Social implications

The project will investigate the EURODAC system as a feature of securitisation of migration with reference to the recent migration flows coming towards Europe Having a basic functionality of keeping biometric information of asylum seekers and illegal migrants, the EURODAC system determines which country is responsible for dealing with the asylum application of an asylum seeker, preventing the ‘asylum shopping’ within the EU. Existing knowledge on securitisation is largely based on positive and negative aspects of governmental and technological architecture within regional migration governance. However, moving beyond from merely looking at the political dimension, this project considers the 'social' dimension that could explain the actual dynamics in field. It stresses the importance of analysing EURODAC as a securitisation tool from the perspectives of immigrants to discover its effects on immigrants. Therefore, it highlights the importance of the 'social' dimension in the form of interaction between human (migrants, asylum seekers) and non-human (technology, database, registration) in terms of Actor-Network approach. Throughout the research, an interpretivist epistemology will be adopted in order to elucidate on the ‘socially constructed threat’ created by the interactions of people. Mainly aiming to discover interpretations and meanings towards EURODAC, the researcher will attempt to “establish the meaning of a phenomenon” by the qualitative data gathered from interviews.

Laufzeit des Promotionsvorhabens: seit 09/2018
Stipendium der Hochschule Fulda ja

Vorträge

  • Securitisation of Migration : Social Implications of EURODAC Digital Fortress Europe organised by European Communication Research & Education Association’s (ECREA) Diaspora, Migration & the Media (DMM), Brussels Belgium.
  • Securitisation of Migration: Social Implications of EURODAC Refuge Europe – a question of solidarity organised by CEASEVAL Project (Evaluation of the Common European Asylum System), Chemnitz Germany.

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Erstbetreuer*in

Prof. Dr.

Carola Bauschke-Urban

Soziologie mit Schwerpunkt Gender und Diversity Studies

+49 661 9640-471Gebäude 22, Raum118
Prof. Dr.Carola Bauschke-Urban+49 661 9640-471
Sprechzeiten
nach besonderer Vereinbarung (Forschungsfreisemester)

Zweitbetreuer*in

Prof. Dr.

Hans-Joachim Reinhard

Dekan

Sozialrecht und Privatrecht

+49 661 9640-464Gebäude 22, Raum205
Prof. Dr.Hans-Joachim Reinhard+49 661 9640-464
Sprechzeiten
nach besonderer Vereinbarung per E-Mail

Erik Teubner

 

Kurzbiographie

Herr Erik Teubner promoviert extern im Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften mit einer Arbeit, die Erkenntnisse zwischen (akademischer) Identitätstheorie und (industrieller) Arbeitspraxis gewinnen soll. Das Interesse für die Wechselbeziehung beider Gebiete spiegelt sich als Erfahrung in seinem Werdegang wider. So absolvierte er parallel zu seiner aktuellen Tätigkeit als Projektleiter in einem internationalen Automobilkonzern einen Masterabschluss in Wirtschaftspsychologie an der privaten Fachhochschule für Oekonomie und Management und setzte sich in seiner Master-Thesis mit dem Thema „Entfremdung in der Arbeitswelt“ auseinander. Zu Beginn seiner beruflichen- und akademischen Karriere absolvierte Herr Erik Teubner eine Ausbildung zum Informations- und Telekommunikationskaufmann und erhielt nach erfolgreichem Abschluss ein Förderstipendium (Begabtenförderungsprogramm der Bundesregierung zur beruflichen Bildung), was mit ausschlaggebend für das nebenberufliche Bachelorstudium der Wirtschaftsinformatik an der Fachhochschule für Oekonomie und Management war. Erik Teubners Interessenschwerpunkt liegt nach interdisziplinär gesammelten Erfahrungen in Wirtschaft, IT und Psychologie im Bereich der Sozialphilosophie.


Abstract

Subjektivierungsweisen postmoderner Arbeitswirklichkeiten: Phänomenologische Reflexionen über das Konzept der Identität

Das Promotionsvorhaben soll einen kritischen Theorievergleich verschiedener Traditionslinien der subjektbezogenen Ideengeschichte geben, elementare Identitätsvorstellungen herausarbeiten und diese der heutigen Arbeitswirklichkeit gegenüberstellen. An konkreten Phänomenen der heutigen Arbeitswelt sollen Ambivalenzen zwischen Theorie und (identitätsbestimmender) Wirklichkeit im Arbeitsleben rekonstruiert werden. Im Fokus der analytischen Betrachtung steht die Identifikation und Deskription von Subjektivierungsweisen, die der postmodernen Arbeitswirklichkeit phänomenologisch eigen sind. Ziel ist es, die Chancen und Grenzen eines leib- und sozialphänomenologischen Ansatzes im Arbeitskontext zur Freilegung von Subjektivierungsweisen aufzuzeigen, um eine zeitgemäße Berücksichtigung der „Identität“ innerhalb der Sozialwissenschaften zu ermöglichen. Dafür soll ebenso auf praxeologisches Wissen (Arbeitspraktiken) sowie auf Fallbeispiele rekurriert werden.


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Erstbetreuer*in

Prof. Dr.

Werner Pfab

Theorie und Praxis sozialer Kommunikation

+49 661 9640-231Gebäude 22, Raum103
Prof. Dr.Werner Pfab+49 661 9640-231
Sprechzeiten
nach Vereinbarung

Fabio Calzolari

 

Erstbetreuer*in

Prof. Dr.

Claudia Wiesner

Jean Monnet Chair

Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Europäische Integration

+49 661 9640-473Gebäude 22 (P), Raum201
Prof. Dr.Claudia Wiesner+49 661 9640-473
Sprechzeiten
Dienstag 15:30-16:30 per WebEx nach Voranmeldung per doodle: https://doodle.com/poll/zkmk6z3atphrsiwi Bitte kommen Sie zur im doodle angemeldeten Zeit in meinen WebEx-Raum: https://hs-fulda.webex.com/meet/claudia.wiesner

Farzaneh Esmaeilpour Langeroudi

 

Kurzbiographie

  • University of Guilan - Iran M.A.: sociology (2017) - Dissertation: Women’s Citizenship Rights in Qajar Persia.
  • Hochschule Fulda University of Applied Science - Germany Guest Researcher (April – August 2016)
  • University of Guilan - Iran B.A.: Social Science (2013) - Dissertation: Comparative Analysis of Women’s Citizenship Rights before and after the Persian Constitutional Revolution.

Abstract

Female subjectivities in times of Globalization. Case Study from Iran.

Iranian women produce, replace, reinforce or ignore the gender-related meanings and concept of womanhood throughout their active interactions in everyday life. The cultural aspect of globalization mainly characterized by communication technologies and media used for transmission of ideas, meanings and values around the globe, has provided female Iranian scholars with an opportunity to influence and learn as well as to be inspired, seen and heard. Having benefited from the policies and practices undertaken by academic systems and institutions known internationalization of higher education, they are now more engaged in the globalized world, participating in exchange programs abroad. Alongside their western feminist counterparts of the third-wave, Iranian woman put forward their localized experiences of “what it means to be a young educated woman in this part of the world” through their individual life-long stories.

In this study, the qualitative method of narrative inquiry will be applied to interview and listen to young Iranian female M.A./PhD students with the background of being abroad as a guest researcher to reveal themselves as a gendered entity.

 

Erstbetreuer*in

Prof. Dr.

Carola Bauschke-Urban

Soziologie mit Schwerpunkt Gender und Diversity Studies

+49 661 9640-471Gebäude 22, Raum118
Prof. Dr.Carola Bauschke-Urban+49 661 9640-471
Sprechzeiten
nach besonderer Vereinbarung (Forschungsfreisemester)

Galina Gostrer

 

Kurzbiographie

Galina Gostrer studierte zunächst Komparatistik und Neuere Deutsche Literatur (B.A.) an der Ludwig-Maximilians-Universität, um anschließend erste Berufserfahrung im Journalismus sowie im Bildungsbereich zu sammeln. Während ihres berufsbegleitenden Masterstudiums der Interkulturellen Kommunikation und Kooperation an der Hochschule München lehrte sie an verschiedenen Bildungseinrichtungen Deutsch als Fremdsprache sowie Themen rund um Migration, Integration und Interkulturelle Sensibilisierung – sowohl in Präsenz- als auch in Online-Formaten. Letzteres erforschte sie in ihrer Masterarbeit mit dem Titel „Lernen als sozialer Prozess: Integration von Nicht-Muttersprachler*innen im virtuellen Klassenzimmer“. Nach dem erfolgreichen Studienabschluss verbrachte sie ein Jahr an der ChinesischDeutschen Technischen Fakultät in Qingdao/China als Ortslektorin. Seit Februar 2020 ist Galina Gostrer Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich der Interkulturellen Kommunikation und Kooperation an der Hochschule München.


Abstract

Verständigungspraktiken in globalisierten Arbeitskontexten

Komplexität, Virtualität und die Verflechtung unterschiedlicher sprachlicher, kultureller und beruflicher Hintergründe stellen die Hauptmerkmale des modernen globalisierten Arbeitsplatzes dar. Um unter diesen Bedingungen Kooperation und Verständigung zu ermöglichen und zu sichern, bedarf es neuer Verfahren, Formate und Routinen. Diese stehen unter dem Oberbegriff der kommunikativen Praktiken im Fokus des Forschungsvorhabens und sollen anhand authentischer Gesprächsaufnahmen im Unternehmenskontext eruiert und in ihrer Funktion und Wirkung untersucht werden. Das methodische Vorgehen orientiert sich an der ethnographischen Gesprächsanalyse und dem interdisziplinären Feld der Interkulturellen Kommunikation. Dabei sollen Kultur und Interkulturalität als dynamische, interaktional geschaffene Kontextfaktoren induktiv herausgearbeitet werden.

Laufzeit des Promotionsvorhabens: seit Februar 2020

Publikationen

  • Galina Gostrer, Peter Jandok (2018): Digitalisierung des Unterrichts – Potenziale für Personen mit Migrationshintergrund, in Dobler, Ittstein (Hrsg.): Digitalisierung – interdisziplinär. München: UVK Verlag. S. 99-114.
  • Galina Gostrer (2014): Chancenwerk e.V.: Lernen auf Augenhöhe. In: Kopf, H., Müller (Hrsg.): Soziale Innovationen in Deutschland. Wiesbaden: Springer VS. S. 45-57.

Vorträge

  • Galina Gostrer, Peter Jandok: Digitalisierung des Unterrichts – Potenziale für Personen mit Migrationshintergrund im Rahmen der interdisziplinären Ringvorlesung „Digitalisierung“ an der Hochschule München (Juni 2017)

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Erstbetreuer*in

Prof. Dr.

Kirsten Nazarkiewicz

Prodekanin

Interkulturelle Kommunikation

+49 661 9640-4611Gebäude 22 (P), Raum119
Prof. Dr.Kirsten Nazarkiewicz+49 661 9640-4611
Sprechzeiten
Videosprechstunde mit vorheriger Anmeldung per E-Mail

Hari Purna Tripura · assoziiert

 

Abstract

A critical inquiry to understand peace and development from the perceptive of the marginalised indigenous people of the Chittagong Hill Tracts, Bangladesh

The notions of development are varied and contestant. Generally, its meanings, priorities and practices are defined and determined by the groups, organisation or state, the ones who are in power, based on their own interests. Thus, it could be not being driven by the real needs of the poor. As a consequence, the outcomes of many development projects have shown as negative rather than offering any benefit to the poor. The indigenous people in the Chittagong Hill Tracts (CHT) region in Bangladesh have seen many catastrophic events in their lives in the name of development over the last few decades that resulted displacement, suppression, domination, marginalisation, conflict, poverty and many other forms of human rights violation done by the state or foreign donors. However, development interventions have not always shown as the history of domination on the poor but also created an opportunity to reinterpret the dominant views, developing knowledge or voices for their own way of development and survival. From this point of view, the aim of this research is to understand the meaning of peace and development from the perspective of the marginalised indigenous people of CHT based on their experience of life and values of their culture which will help to evaluate the ongoing development and peace process in the CHT region. This research argues that for a meaningful development and for ensuring peace process and human rights in the post peace accord situation, after 1997, it is important to understand the voices and the views of indigenous peoples about the development and peace ensuring process. A qualitative ethnography methodology with unstructured in-depth interviews and focus groups discussions will be employed to carry out this research.


 

Erstbetreuer*in

Prof. Dr.

Eva Gerharz

Soziologie mit Schwerpunkt Globalisierung

+49 661 9640-4613Gebäude 22 (P), Raum25
Prof. Dr.Eva Gerharz+49 661 9640-4613
Sprechzeiten
Mittwoch 11:30–12:30 Uhr

Jana Bub

 

Kurzbiographie

Bereits während ihres Studiums des Sozialrechts legte Jana Bub ihren Schwerpunkt auf das Europarecht und die europäische Sozial- und Beschäftigungspolitik. So verfasste sie u.a. ihre Masterarbeit während eines Auslandssemesters an der Universität Bozen (Italien) und prüfte die rechtlichen Möglichkeiten einer Erweiterung von EU-Kompetenzen zur Steigerung innereuropäischer Mobilität und zur Senkung der Jugendarbeitslosigkeit. Nach ihrem Abschluss war Jana Bub zuerst im Bereich der Beschäftigungs- und Jugendarbeitsmarktpolitik sowie der Arbeitsmigration im rheinland-pfälzischen Arbeitsministerium tätig. Anschließend kehrte Sie an die Hochschule Fulda zurück und arbeitete als Projektkoordinatorin in der Vorbereitung internationaler Studieninteressierter auf Studium und Beruf.


Abstract

Der Status des Arbeitnehmers. Möglichkeiten einer einheitlichen Definition am Beispiel ausgewählter Mitgliedsstaaten der Europäischen Union.

Während die Europäische Union (EU) die Integration in der europäischen Sozial- und Beschäftigungspolitik immer weiter vorantreibt, ist die Entwicklung auf mitgliedsstaatlicher Ebene in diesen Politikbereichen eher rückläufig. So hat auch Deutschland die Ansprüche von Unionsbürger*innen auf beitragsunabhängige Sozialleistungen immer weiter beschränkt. Bei erwerbstätigen Unionsbürger*innen gelten diese Restriktionen jedoch nicht. Demnach haben erwerbstätige Unionsbürger*innen in Deutschland einen Anspruch auf aufstockende Sozialleistungen sowie im Falle einer unfreiwilligen Arbeitslosigkeit auf allgemeine Sozialleistungen für die Dauer von bis zu sechs Monaten. Diese Unterstützung soll Unionsbürger*innen ermöglichen, ihr Freizügigkeitsrecht aufrecht zu erhalten und kurze Zeiträume einer Arbeitslosigkeit zu überbrücken. In Deutschland entsteht in diesem Zusammenhang nun jedoch ein Konflikt. Denn im deutschen Recht wird nach dem Einzelfall entschieden, ob eine Arbeitnehmereigenschaft vorliegt. Insbesondere die fehlenden Angaben zu einer Mindestdauer oder einer Mindesteinkommenshöhe führen hierbei zu unterschiedlichen Entscheidungen auf Verwaltungsebene. Eine Rechtssicherheit für Unionsbürger*innen, ob ihre Beschäftigung sie als Arbeitnehmer*in qualifiziert und damit ein Anspruch auf (ergänzende) Sozialleistungen besteht, gibt es damit in Deutschland nicht.

Mit diesem Promotionsvorhaben sollen die Regelungen anderer EU-Mitgliedsstaaten mit dem deutschen Recht verglichen und Möglichkeiten geprüft werden, auf deutscher oder ggf. europäischer Ebene eine einheitliche Definition des Arbeitnehmerstatus zu schaffen und damit (ehemals) erwerbstätigen Unionsbürger*innen eine Rechtssicherheit zu geben.


Publikationen

  • Bub, J., Arbeitszeitgestaltung / Vorübergehende Abwesenheit. Anmerkung zu dem EuGH-Urteil v. 26.07.2017 (C-175/16), ZESAR 2018, 86-93.

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Erstbetreuer*in

Prof. Dr.

Stamatia Devetzi

Sozialrecht

+49 661 9640-4610Gebäude 22, Raum024
Prof. Dr.Stamatia Devetzi+49 661 9640-4610
Sprechzeiten
nach Vereinbarung

Jana-Christina Zentgraf

 

Erstbetreuer*in

Prof. Dr.

Carola Bauschke-Urban

Soziologie mit Schwerpunkt Gender und Diversity Studies

+49 661 9640-471Gebäude 22, Raum118
Prof. Dr.Carola Bauschke-Urban+49 661 9640-471
Sprechzeiten
nach besonderer Vereinbarung (Forschungsfreisemester)

Manuel Lebek

 

Kurzbiographie

Manuel Lebek (M.A. Soziologe) hat an der Hochschule Fulda "Sozialwissenschaften mit Schwerpunkt Interkulturelle Beziehungen (B.A.)" und "Soziale Arbeit (B.A.)" studiert. Anschließend studierte er an der Universität Kassel "Soziologie (M.A.)". In seiner Master-Thesis setzte er sich mit Diskursen und raumsoziologischen Deutungen zum Sozialen Raum "Pata Rat/Rumänien" auseinander. Er ist Mitglied der Forschungsgruppe "Traditionelle Völker und Gemeinschaften" an der Universität Kassel (Dr. Dieter Gawora).Forschungsschwerpunkte sind Müllsoziologie, Stadt- und Raumsoziologie (Schwerpunkt: Slumforschung), Global Waste Picker, Soziologie der Gemeinschaft, internationale Soziale Arbeit.Herr Lebek hat als Förderschullehrer sowie Sozialarbeiter und zuvor in leitender Position in der Telekommunikationsbranche gearbeitet.


Abstract

Müll(arbeit) in Pata Rat/Rumänien: Auf dem Weg zu Global Waste Picker Organizations

Gegenstand der Dissertation ist die Erforschung von Global Waste Picker Organizations in Form von Selbstorganisation als membershipbased organizations of the poor (MBOP), mit dem Ausgangspunkt und Fokus auf den Fall Pata Rat/Rumänien im internationalen Vergleich. Im Fall der Mülldeponiesiedlung Pata Rat am Rand von Cluj-Napoca/Rumänien verfängt sich die Debatte weitestgehend um die Frage einer zugeschrieben kollektiven Identität, die an Fragen der Zukunftsfähigkeit zu scheitern droht (Vincze 2013). Mit einem Paradigmenwechsel weg vom Abarbeiten an den Fragen der ethnischen Identität Roma, zu der sich ein signifikanter Anteil der Bewohner von Pata Rat zählen lässt (UNDP 2012), und den damit verbundenen rassistisch geprägten Diskursen sowie realen Marginalisierungen und Diskriminierungen, hin zu einer Konstitution von Pata Rat als sozialen Raum, den sich die Bewohner*innen aneignen und zukunftsgerichtet transformieren, eröffnet sich ein Ausweg aus festgefahrenen Perspektiven und auf einer höheren Ebene eine normative Wendung. Eine gelingende Selbstorganisation der Müllsammler*innen von Pata Rat in Form von membershipbased organizations of the poor (MBOP) hat großes Zukunftspotential: „the formation of scavenger cooperatives can result in grassroots development, poverty alleviation, and environmental protection" (Medina 2000). Die Menschen in Pata Rat werden dadurch von „Müllmenschen" zu „Müllarbeiter*innen"


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Erstbetreuer*in

Prof. Dr.

Matthias Klemm

Soziologie mit dem Schwerpunkt Arbeit, Organisation, Interkulturalität

+49 661 9640-4594Gebäude 22, Raum201
Prof. Dr.Matthias Klemm+49 661 9640-4594
Sprechzeiten
Donnerstag 11:00-12:00 Uhr

Maren Mainx

 

Kurzbiographie

Maren Mainx studierte *Mehrsprachige Kommunikation* (B.A.) mit der Sprachkombination Englisch und Spanisch und dem Schwerpunkt im Bereich Kultur und Medien an der Technischen Hochschule Köln. Anschließend erwarb sie ihren Masterabschluss an der Hochschule Fulda, wo sie von 2016 bis 2018 *Intercultural Communication and European Studies *(M.A.) studierte. Nachdem sie 2017 als Praktikantin am Goethe-Zentrum Costa Rica (in San José, Costa Rica) tätig war, beschloss sie ihre Masterarbeit dem Thema deutsch-costaricanischer Entwicklungszusammenarbeit zu widmen. Zur qualitativen Datenerhebung reiste sie im Frühjahr 2018 erneut in das zentralamerikanische Land. Im Zuge ihrer Feldforschung ergab sich für Frau Mainx die Möglichkeit, nach Abschluss ihres Studiums am Goethe-Zentrum Costa Rica eine Stelle als Kultur- und Projektbeauftragte zu übernehmen und am Institut zudem Deutschunterricht zu erteilen. Während ihres Auslandsaufenthalts in Zentralamerika 2019 konnte sie ihr Wissen über die costaricanische Kultur vertiefen und durch weitergehende Experteninterviews ihre Feldforschung voranbringen. Seit 2020 ist Frau Mainx Promotionsstipendiatin und Lehrbeauftragte an der Hochschule Fulda. In ihrem Promotionsvorhaben beschäftigt sie sich vorrangig mit den deutsch-costaricanischen Beziehungen und erforscht, inwiefern der supranationale Diskurs über den Klimawandel die bi-, tri- und multilateralen Kooperationspraktiken beeinflusst.


Abstract

The Impact of the Discourse on Climate Change on Inter- and Transnational Relations and Their Transformation. An Interdisciplinary Case Study on the German-Costa Rican Relationship

Das globale Bewusstsein über die Auswirkungen des Klimawandels auf die Menschheit prägt die internationale Agenda stärker denn je. In der heutigen Zeit steigen die Interdependenzen zwischen den Nationen an, da die sukzessive Erderwärmung keine Ländergrenzen kennt und nur im Schulterschluss die Ziele des Pariser Klimaabkommens erreicht werden können. Diese erhöhte Abhängigkeit verlangt nach einer Revision bisheriger Kooperationspraktiken. Am Beispiel deutsch-costaricanischer Beziehungen konnten neuere Forschungsergebnisse bereits zeigen, wie sich die Zusammenarbeit beider Länder in den letzten Jahren verändert hat. Im Promotionsvorhaben wird deshalb die diskursive Konstruktion des Klimawandels und deren Auswirkungen auf politischer, wirtschaftlicher und zivilgesellschaftlicher Ebene in beiden Ländern untersucht. Es sollen die Risiken und Chancen neuentstehender Kooperationspraktiken für beide Seiten erforscht und bewertet werden sowie deren Signifikanz für die theoretische Grundlage internationaler Beziehungen analysiert werden.


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Erstbetreuer*in

Prof. Dr.

Matthias Klemm

Soziologie mit dem Schwerpunkt Arbeit, Organisation, Interkulturalität

+49 661 9640-4594Gebäude 22, Raum201
Prof. Dr.Matthias Klemm+49 661 9640-4594
Sprechzeiten
Donnerstag 11:00-12:00 Uhr

Maruf Lutfur · assoziiert

 

Kurzbiographie

Maruf Lutfur is a young researcher and Doctoral candidate in International Development Studies at Ruhr University Bochum, Germany. His research revolves mostly around the areas of social and cultural impacts of international migration. His research interests also lie in religion, rural development and rural livelihoods, labor rights, and social communication. Before pursuing his doctoral studies, he gained his Master of Science degree in International Development and Management from Lund University, Sweden. He also holds another Master degree and a Bachelor degree in Business Administration from the University of Dhaka, Bangladesh. His working experiences include project execution on enhancing public awareness on safe migration, labor migration, social development communication sector, local level development, gender issues, child education and health. His further interest involves engaging himself in the action oriented development process with a strong fundamental understanding of how to work it out in certain social context.


Abstract

International migrations intensify socio-cultural diversity and generate or accelerate socio-cultural change in societies involved. Most debates about the relationship between labour migration and socio-cultural change have been predominantly privileged north-south transmigrants at the cost of social and ideological dimensions in south-south transmigrants. Moreover, short term migrant workers are hardly included in discourses. Against this backdrop, this project explores, through an ethnographic methodological approach, the increasing effects of international migration in transforming the socio-cultural life of migrants and their sending communities in rural Bangladesh. The subjective experiences of individual short term migrant workers from Bangladesh to the Gulf states, migrants’ families and communities back home are at the centre of this study. This research offers new perspectives on how migration creates a scope for changing and maintaining individual migrants’ status quo and changing Bangladeshi society. Furthermore, it develops new insights on the interlinkages between migration and political Islam. The narratives of migrants open up new avenues for the readers to reflect on the volatility of belonging, issues that constitute mobility exciting for both male and female migrants and the concepts of self, agency, and power that underlie the everyday lives of migrants and their left-behind family members. 

Laufzeit des Promotionsvorhabens: seit November 2013
Zweitbetreuer*in: Prof. Dr. Shelley Feldman, Cornell University, USA
Stipendium: DAAD Stipendium über das GSSP- Programm von November 2013 bis April 2017

Publikationen

  • Lutfur, M. (2012): Migration, Remittances and Household Development: Contribution of International Migration and Remittances to Migrant Sending Households in Rural Bangladesh, prepared for LUMID, Lund, available at http://lup.lub.lu.se/ student-papers/record/2543654

Vorträge

  • Organizing committee member and presented PhD Research project at the 7th PhD Conference on International Development, Ruhr University Bochum, Germany, 8-9 November 2018 
  • Presentation of preliminary findings of ‘Doctoral Research Project’ at the 4th Conference on Bengal Related Studies, held at Martin Luther University Halle-Wittenberg, Halle, Germany, 28-30 October 2016  
  • Attended a summer school programme “Protest and Social Movements in Historical and Contemporary Perspectives” organized by the Institute for Social Movements, Ruhr University Bochum, Germany, 19-23 September 2016 
  • “Are Migrants Catalyst for Social Change? Travel of Social Remittances and Transformation in Rural Bangladesh” poster presented at the 5th PhD Conference on International Development organized by the University of East Anglia, Norwich, UK, 5-6 September 2016 
  • “Stories of Returned Migrants: Renegotiating the sense of Belonging: Migration from Bangladesh to the Gulf” paper submitted and discussed at the 24th European Conference on South Asian Studies (ECSAS), held at the University of Warsaw, Poland, 27-30 July 2016 
  • Poster presented on the PhD project at the 4th Annual PhD Conference on International Development organized by the Institute of Development Research and Development Policy (IEE), RUB, together with the University of East Anglia, UK, and the International Institute of Social Studies (ISS), The Hague, NL, held at Ruhr University Bochum, Germany, 24-25 September 2015
  • Attended a discussion on ‘Rohingya Refugees: What does it mean for Bangladesh?’, organized by Bold Dhaka, Dhaka, Bangladesh, 27 June 2015 
  • Presentation of a Poster illustrating the ‘Doctoral Research Project’ on the ‘Global Day’, organized by the RUB International Office, Bochum, Germany, 12 June 2015 
  • “Socio-Cultural Remittances and their Impact: A Study of Migrant Sending Communities in Rural Bangladesh” paper presented at the ‘Ninth European PhD Workshop in South Asia studies’ organized by SASNET on behalf of European Association of South Asian Studies (EASAS), Höllviken, Malmo, Sweden, 18-19 May 2015 
  • Participated in the conference ‘Reflecting the past – forging the future: Democracy and Human Rights in Bangladesh’s Changing Social Landscape’, organized by Bangladesh Forum Germany, Berlin, 6-7 November 2014
  • Organized and attended numerous lectures/conferences on International issues and Foreign policy’ as a member of the Association of Foreign Affairs, Lund University, Sweden from August 2010 to September 2012

 

Erstbetreuer*in

Prof. Dr.

Eva Gerharz

Soziologie mit Schwerpunkt Globalisierung

+49 661 9640-4613Gebäude 22 (P), Raum25
Prof. Dr.Eva Gerharz+49 661 9640-4613
Sprechzeiten
Mittwoch 11:30–12:30 Uhr

Mong Marma · assoziiert

 

Abstract

Forced Migration in South Asia’s Borderland: Living in Displacement in the Chittagong Hill Tracts (CHT) of Bangladesh

Displacement places marginalised communities in the precarious social position that eventually forces them to migrate either within the geopolitical boundary or beyond. It generally indicates movement from physical place following ‘violent process of land expropriation’ for mega development projects, large-scale agricultural farms and infrastructural installment. These displaced peoples’ exodus currently receives more attention and becomes centre in migration literature. However, it largely ignores the changes in socio-political structure caused by displacement. In particular, ’in-situ displacement’ in which peoples are gradually excluded from security, identity, and rights within the place of origin is dominant in Chittagong Hill Tracts (CHT) as a result of coercion such as land seizure, enclosure, and war. As this has not received attention in the research on displacement of CHT, my ethnographic study aims to analyse social changes of CHT resulting from in-situ displacement and contemporary migratory flows in relation to development, nation-building, ethnicity, conflict, and its special geographical and social characteristic as a borderland.

Laufzeit des Promotionsvorhabens: seit 2018, Ende voraussichtlich 2022
Zweitbetreuer*in: Prof. Shelley Feldman, Cornell University, USA
Stipendium: Brot für die Welt (seit 2019)

 

Erstbetreuer*in

Prof. Dr.

Eva Gerharz

Soziologie mit Schwerpunkt Globalisierung

+49 661 9640-4613Gebäude 22 (P), Raum25
Prof. Dr.Eva Gerharz+49 661 9640-4613
Sprechzeiten
Mittwoch 11:30–12:30 Uhr

Muhammad Ali Zaidi · assoziiert

 

Abstract

Brokering and representing the poor: An anthropologicalunderstating of NGOs in Pakistan

Abstract: The role of the local intermediary agents become more important due to the geographic, social and cultural differences between international altruistic actors and the people in need (Watkins, Swidler, & Hannan, 2012, p. 288) and the void created by the limited capacity of government structures and institutions or their rigidity proffered (Lewis,2014, p. 295). These intermediary actors may be referred as brokers,translators, fixers (Mosse & Lewis, 2006) and representatives. The representativeness of NGOs can also be questioned because of the fact that donor-funded NGOs often have a weak root in civil society (Banks, Hulme, & Edward, 2015; Doyle & Patel, 2008) The role of non-governmental organizations (NGOs) and, especially, individuals associated to them as development brokers has received fair attention by anthropologists in critical development studies. This project attempts to provide a thick description howan NGO from south of Pakistan strategically brokers and represents poor and marginalized groups while safeguarding their own interests. The case is an effort to explore how the very local NGO working on ‘sustainable rural livelihood’ translates the local people and brokers between local people and the donor, adhere to the requirements and expectations of both (collective) actors. For this project, the researcher relies on a bi-phased, seven month-long multi-sited ethnographic field research in district Dadu, Pakistan.

Laufzeit des Promotionsvorhabens: seit Herbst 2016
Stipendium: DAAD

 

Erstbetreuer*in

Prof. Dr.

Eva Gerharz

Soziologie mit Schwerpunkt Globalisierung

+49 661 9640-4613Gebäude 22 (P), Raum25
Prof. Dr.Eva Gerharz+49 661 9640-4613
Sprechzeiten
Mittwoch 11:30–12:30 Uhr

Muriel Pluschke

 

Kurzbiographie

Muriel Cathérine Pluschke studierte von 2013 bis 2017 an der Universität Bielefeld Politikwissenschaft und Wirtschaftswissenschaften (B.A.) und beendete 2019 erfolgreich den Masterstudiengang (M.A.) „Intercultural Communication and European Studies“ an der Hochschule Fulda. Seit Sommer 2020 ist sie Promotionsstipendiatin der Hochschule Fulda und schließt in ihrem Promotionsvorhaben an ihre Masterarbeit („Europa im Lokalen“) an. Während ihrer Studienzeit arbeitete sie u.a. als freie Mitarbeiterin bei einer lokalen Tageszeitung und als Studentische Hilfskraft sowie als Lehrbeauftragte und Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule Fulda, wo sie auch weiterhin tätig ist. Ihr Forschungsinteresse liegt auf der Europäischen Integration, dem Entstehen einer europäischen Öffentlichkeit, dem (lokalen) Journalismus sowie der Demokratieforschung.

 


Abstract

Top-down und bottom-up Dynamiken europäischer Öffentlichkeit im Lokalen

Lokale Tageszeitungen rücken nur selten in den Fokus der Forschung zur europäischen Öffentlichkeit. Sie sind aber gerade aufgrund ihrer wichtigen Funktionen auf der lokalen Ebene nicht zu vernachlässigen und können zur Politisierung der EU beitragen, indem sie eine Scharnierfunktion zwischen den verschiedenen Akteuren aus Politik, den Massenmedien und der Zivilgesellschaft, deren Strategien und Aktivitäten sowie der Berichterstattung im Medium selbst übernehmen. Um dies genauer zu betrachten, wird in der Dissertation analysiert, wie Politiker, insbesondere Mitglieder des Europäischen Parlaments, als top-down Akteure sowie zivile Akteure als bottom-up Akteure auf die Lokaljournalisten und deren EU-Berichterstattung in Lokalzeitungen einwirken. Mithilfe einer qualitativen Inhaltsanalyse in lokalen Tageszeitungen sowie eines Vergleichs über die drei Fallstaaten Deutschland, Österreich und Frankreich kann festgestellt werden, wie durch diese Dynamiken lokale Öffentlichkeit entsteht, abgebildet und europäisiert wird.

Beschäftigung in der Lehre oder in der Koordination des Fachbereichs: Wissenschaftliche Hilfskraft bei Prof. Dr. Claudia Wiesner

Kontakt

 

Erstbetreuer*in

Prof. Dr.

Claudia Wiesner

Jean Monnet Chair

Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Europäische Integration

+49 661 9640-473Gebäude 22 (P), Raum201
Prof. Dr.Claudia Wiesner+49 661 9640-473
Sprechzeiten
Dienstag 15:30-16:30 per WebEx nach Voranmeldung per doodle: https://doodle.com/poll/zkmk6z3atphrsiwi Bitte kommen Sie zur im doodle angemeldeten Zeit in meinen WebEx-Raum: https://hs-fulda.webex.com/meet/claudia.wiesner

Natalie Bella

 

Kurzbiographie

Natalie Bella studierte von 2014 bis 2020 Soziologie an der LFU Innsbruck (B.A.) und der FAU Erlangen-Nürnberg (M.A.). Sie beschloss den Master mit ihrer Thesis zum Thema „Interaktionen im gedolmetschten Interview“. Während ihres Studiums war sie u.a. als Betriebsratsvorsitzende eines Leiharbeitsunternehmens in der Luftfahrtbranche tätig, bevor sie als wissenschaftliche Hilfskraft am IAB Nürnberg und dem Institut für Soziologie der FAU Erlangen-Nürnberg beschäftigt wurde. Aus ihrer Tätigkeit im Projekt „Partizipative Mitbestimmung in digitalisierter Arbeitswelt“ entwickelte sich der Podcast „MitMischen“, den Natalie Bella produziert und hostet. Für die Dauer ihrer Promotion ist sie als externe Gastwissenschaftlerin in das Projekt „Netzwerke der Integration?“ am IAB Nürnberg involviert.


Abstract

Übersetzung in Interkultureller Kommunikation

Im Zuge zunehmender Globalisierung und ansteigender Flucht- und Migrationsaufkommen stellt die Qualitative Sozialforschung ein elementares Instrument der wissenschaftlichen Auseinandersetzung dar. Doch ist der methodische Baukasten der Qualitativen Sozialforschung den Herausforderungen interkultureller und mehrsprachiger Forschungsfelder und Erhebungssituationen gewachsen? Mit meinem Promotionsvorhaben postuliere ich, dass das methodische Instrumentarium erweitert werden muss, um sensibilisierte Forschung gedolmetschter Interviews oder anderweitiger interkultureller Gespräche gewährleisten zu können. Denn besonders im behördlichen Umgang bspw. mit Geflüchteten manifestieren sich spezifische Übersetzungsanforderungen und damit eine Situation interkultureller Kommunikation, die gesondert betrachtet werden muss. Die geplante Promotionsarbeit untersucht dementsprechend, wie sich Übersetzung in ihren verschiedenen Modi in spezifisch gerahmten, mehrsprachigen Kommunikationssituationen nachzeichnen lässt.


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Erstbetreuer*in

Prof. Dr.

Matthias Klemm

Soziologie mit dem Schwerpunkt Arbeit, Organisation, Interkulturalität

+49 661 9640-4594Gebäude 22, Raum201
Prof. Dr.Matthias Klemm+49 661 9640-4594
Sprechzeiten
Donnerstag 11:00-12:00 Uhr

Ngan Nguyen-Meyer

 

Kurzbiographie

Nach meinem Deutschstudium in Vietnam und Assistenztätigkeiten in deutschen Forschungsprojekten in Vietnam studierte ich einige Semester Soziologie in München und schloss 2009 als Diplom-Sozialarbeiterin an der Hochschule München ab. In meiner Diplomarbeit beschäftigte ich mich mit Identitätsfacetten von Juden im heutigen China. Durch meine Arbeit in der sozialpädagogischen Familienhilfe mit Familien aus Vietnam in München beschäftigte mich immer stärker die Frage nach den Möglichkeiten und Grenzen des interkulturellen Verstehens, die ich mit meinem Promotionsvorhaben ergründen möchte.


Abstract

Formen des Nicht-Verstehens in der interkulturellen Kommunikation. Eine Studie am Beispiel der Kindeswohlgefährdungseinschätzung mit Familien aus Vietnam

Das Promotionsvorhaben untersucht Formen des „Nicht-Verstehens“ und auch des Nicht-Wissens von Kinderschutzfachkräften in der Kindeswohlgefährdungs­einschätzung mit Familien aus Vietnam aus kulturreflexiver Perspektive. Das theoretische Gerüst baut v.a. auf Westerkamps theoretischen Ansatz zur Beschreibung und Analyse des Nicht-Verstehens, Nazarkiewicz‘ drei kulturreflexiven Metakonzepte sowie auf Wehlings theoretisches Konzept zur Beschreibung des Nicht-Wissens. Die Daten sollen in Fokusgruppen erhoben werden, die von leitfadengestützten Interviews mit narrativen Phasen ergänzt und mit Verfahren der hermeneutischen Wissenssoziologie ausgewertet werden.

Laufzeit des Promotionsvorhabens: seit 12/2018
Stipendium des Fachbereichs Sozial- und Kultuwissenschaften: ja
Beschäftigung in der Lehre oder in der Koordination des Fachbereichs: Lehrbeauftragte FBSK
berufsbegleitende Promotion: Ambulante Erziehungshilfe für Migrantenfamilien, Arbeiterwohlfahrt München

Publikationen

zur vollständigen Publikationsliste: Link


Vorträge

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Erstbetreuer*in

Prof. Dr.

Kirsten Nazarkiewicz

Prodekanin

Interkulturelle Kommunikation

+49 661 9640-4611Gebäude 22 (P), Raum119
Prof. Dr.Kirsten Nazarkiewicz+49 661 9640-4611
Sprechzeiten
Videosprechstunde mit vorheriger Anmeldung per E-Mail

Norina Fischer

 

Kurzbiographie

Norina Fischer absolvierte von 2015-2018 ihren Bachelorabschluss in „Internationales Informationsmanagement“ an der Universität Hildesheim. Ihre Begeisterung an interkulturellen Begegnungen zeigte sich dabei durch unterschiedliche Auslandsaufenthalte inklusive eines Auslandssemesters in Norwegen. Mit ihrer Wahl für den Masterstudiengang „Intercultural Communication and European Studies“ an der Hochschule Fulda folgte sie somit ihren Interessen und konnte ihre Erkenntnisse vertiefen. Im Rahmen des Studiums machte sie 2019 ein dreimonatiges Praktikum bei der Deutsch-Indischen Handelskammer in Mumbai. Diesem Auslandsaufenthalt entsprang das Thema ihrer Masterthesis, welches sich mit den Motivationen für ein Deutschstudium in Indien beschäftigte und untersuchte, inwiefern ein Zusammenhang zwischen der Motivation und Migrationsaspiration besteht. Während ihres Studiums an der Hochschule Fulda arbeitete sie als wissenschaftliche Hilfskraft und hatte im Sommersemester 2020 einen Lehrauftrag im Fachbereich ET, wo sie über die Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens lehrte. Nach ihrem Masterabschluss im Sommer 2020 beginnt sie unmittelbar mit ihrer Promotion.


Abstract

Krise und Zukunftsvorstellungen: Veränderungen der Zukunftsvorstellungen Studierender in Zeiten von Corona im internationalen Vergleich

Die COVID-19 Pandemie ist sowohl im öffentlichen als auch im privaten Diskurs allgegenwärtig. Viele Auswirkungen können zum jetzigen Zeitpunkt nur vermutet werden. Eine Folge ist jedoch bereits jetzt offensichtlich: Es entsteht eine Fülle an neuen Forschungen aus verschiedensten Disziplinen, darunter auch den Sozialwissenschaften. Die taz spricht in diesem Kontext vom Entstehen einer „sozialwissenschaftlichen Coronafolgenforschung“, unter welche auch die geplante Dissertation fällt.

Ziel des Promotionsprojekts ist es, das Phänomen der Krise und der Zukunftsantizipation bzw. den Zukunftsvorstellungen anhand der Corona-Krise zu verknüpfen und mögliche Interdependenzen herauszuarbeiten. Dies soll zum einen in Form von narrativen Interviews, die zur Rekonstruktion des Erlebten sowie der Darstellung der Zukunftsvorstellungen von einzelnen Studierenden dienen, hergeleitet werden. Zum anderen sollen die einzelfallspezifischen Erkenntnisse als Grundlage für eine Umfrage verwendet werden, um statistisch repräsentative Aussagen über den Wandel der Zukunftsperspektiven von Studierenden zu ermöglichen. Somit wird im Rahmen dieser Dissertation ein Mixed-Methods Ansatz (Blasius u. Baur 2014/ Kuckartz 2014) verfolgt. Dabei sollen Daten zu zwei Zeitpunkten erhoben werden, um einen möglichen Wandel umfassender erforschen zu können. Angesichts der Tatsache, dass die Corona-Krise eine globale Krise ist, welche unterschiedlich erlebt wird, widmet sich diese Dissertation den Perspektiven von Studierenden aus verschiedenen Ländern und Kontexten.


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Erstbetreuer*in

Prof. Dr.

Eva Gerharz

Soziologie mit Schwerpunkt Globalisierung

+49 661 9640-4613Gebäude 22 (P), Raum25
Prof. Dr.Eva Gerharz+49 661 9640-4613
Sprechzeiten
Mittwoch 11:30–12:30 Uhr

Sanjeev Thavarajah

 

Abstract

The Relations of the European Union with the Republic of India at the Beginning of the 21st Century

Laufzeit des Promotionsvorhabens: 09/2019
Beschäftigung in der Lehre oder in der Koordination des Fachbereichs: Lehrbeauftragter FBSK, Wissenschaftliche Hilfskraft mit Abschluss bei Prof. Wiesner und Dr. Liste

Publikationen

  • Thavarajah, S., '¿Es compatible la propuesta de incorporación de Turquía a la Unión Europea con las obligaciones de derechos humanos de la organización?' (2015) (No 13.858) El Derecho Constitucional 6.
  • Thavarajah, S., EU Counter-Terrorism Sanctions and International Human Rights Law: A Comparative Analysis of Due Process Rights. (Saarbrücken, AV Akademikerverlag, 2014).
  • Thavarajah, S., Indian Foreign and Security Policy at the End of the 20th Century: An Analysis of India's Major Power Ambitions. (Saarbrücken, AV Akademikerverlag, 2014); currently a set textbook at London universities.

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Erstbetreuer*in

Prof. Dr.

Claudia Wiesner

Jean Monnet Chair

Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Europäische Integration

+49 661 9640-473Gebäude 22 (P), Raum201
Prof. Dr.Claudia Wiesner+49 661 9640-473
Sprechzeiten
Dienstag 15:30-16:30 per WebEx nach Voranmeldung per doodle: https://doodle.com/poll/zkmk6z3atphrsiwi Bitte kommen Sie zur im doodle angemeldeten Zeit in meinen WebEx-Raum: https://hs-fulda.webex.com/meet/claudia.wiesner

Sayyid Mohsen Madani

 

Kurzbiographie

Sayyid Mohsen Madani ist Berater auf dem Gebiet der Entwicklung erneuerbarer Energien und der Energiepolitik. Nach seinem Ingenieurdiplom im Bereich Elektrizität setzte er seinen Master-Abschluss in Politikwissenschaft an der Universität für Wissenschaft und Forschung in Teheran aufgrund seiner Forschungsinteressen auf dem Gebiet der guten Regierungsführung und Politikgestaltung fort. Gleichzeitig begann er seine Arbeit auf dem Gebiet der SCADA im Bereich der Elektrotechnik und untersuchte die Rolle des öffentlichen Zugangs zu sauberer Energie für eine gute Regierungsführung. Er konzentrierte seine Forschung auf die Rolle des "Energieübergangs" bei der Förderung von Standards guter Regierungsführung und deren Auswirkungen auf die Gleichungen des internationalen Systems. Durch seine Bemühungen wurde 2013 die Political Science Association der Fakultät für Rechts- und Politikwissenschaften der Universität für Wissenschaft und Forschung in Teheran getrennt von der International Relations Association gegründet. Nach seinem Master-Abschluss beschäftigte er sich mit SCADA-Projekten und erneuerbaren Kraftwerken und richtete auch eine Bildungswebsite (Jahanvatani.ir) im Bereich der öffentlichen Bildung mit Schwerpunkt auf guter Regierungsführung und kosmopolitischer Demokratie ein. Außerdem setzt er seine Forschungen über das Konzept des Energiebürgers und der Energiedemokratie fort. Sayyid Mohsen Madani hat neben den Energie-Studien auch umfangreiche Studien und Forschungen auf dem Gebiet der Regierungsrechtsprechung im Islam und der Kenntnis der abrahamitischen Religionen. Er verfügt über umfassende Kenntnisse der persischen Literatur und schreibt Gedichte in Form von Sonetten (Ghazal, غزل) in der klassischen persischen Literatur.


Abstract

Die Rolle des Energiebürgers bei der Verwirklichung des geschichteten kosmopolitischen Systems

Das Ziel dieses Forschungsprojekts ist es, sich auf die Folgen der Anwendung von Energiepolitik über die Energiedemokratie auf die Dezentralisierung von Reichtum und Macht zusammen mit der Schaffung von "Bürger-Energie" zu konzentrieren, um die kosmopolitische Bürgerschaft, die fähiger ist, die Demokratiekrise im internationalen System zu lösen und zu bekämpfen, besser zu realisieren. Man kann sagen, dass sich die Demokratie im Zeitalter der Globalisierung sowohl innenpolitisch als auch international in einer Krise befindet. Das gegenwärtige internationale System erlaubt es einfach, sie unter dem Vorwand der Sicherheit und der Schaffung von Arbeitsplätzen, des Energieübergangs, des Umweltschutzes nicht ernst zu nehmen, und auf der anderen Seite bleibt das Risiko der Anhäufung von Reichtum und Macht als Erbe der fossilen Energiewirtschaft bestehen. Diese Forschung soll die globalen Bemühungen im Bereich des Energieübergangs in einem effektiveren internationalen System straffen und realistischer machen, und das Hauptziel ist die stärkere Verwirklichung eines kosmopolitischen Bürgers, der durch die Energiebürgerschaft befähigt wird und über die Instrumente verfügt, die in der Lage sind, an der globalen Entscheidungsfindung teilzunehmen.


Vorträge

  • Lecture topic: "Realizing energy citizenship through energy Democracy" at the Conference of Energy and Green Energy Recycling - Berlin - December 2019.
  • Speech and presentation with the topic of “Realities and needs of the Energy industry in the Middle East and Iran” in Energy Show 2015 in Seoul - Korea.

Preise

  • The winner of the Schneider Electric Paris Marathon Energy Contest. Paris 2014.

Teilnahme an Kursen

  • Workshop on "The Simulation of UN security Council-Tehran, Iran - 2012.
  • Conference: " The Evolution of human Right Concepts Tehran, Iran - 2015.
  • Participated of the 4th International Model OIC, Global Summit Held in Mashhad - 2016. (Adviser of this event)
  • Project Navigator Training Workshop of IRENA – International Renewable Energy Agency - 2017.
  • Network Analysis in Policy Making - Iranian Political Science Association - 2020.

Kontakt

 

Erstbetreuer*in

Prof. Dr.

Claudia Wiesner

Jean Monnet Chair

Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Europäische Integration

+49 661 9640-473Gebäude 22 (P), Raum201
Prof. Dr.Claudia Wiesner+49 661 9640-473
Sprechzeiten
Dienstag 15:30-16:30 per WebEx nach Voranmeldung per doodle: https://doodle.com/poll/zkmk6z3atphrsiwi Bitte kommen Sie zur im doodle angemeldeten Zeit in meinen WebEx-Raum: https://hs-fulda.webex.com/meet/claudia.wiesner

Yanglin Guo

 

Kurzbiographie

Frau Yanglin Guo begann ihre Tätigkeiten in Deutschland mit ihrem Bachelorstudium. Zuvor studierte sie in Shanghai Germanistik. Nach dem Bachelorabschluss setzte sie ihre Studien an der Universität Würzburg im Fach Germanistik als Fremdphilologie fort. Dort hatte sie neben dem Studium viele Kontakte mit Menschen und Firmen, die einen chinesischen Hintergrund haben. Dabei bemerkte sie, dass viele Chinesen mit Problemen konfrontiert sind, von denen die meisten nicht sprachlich, sondern kulturell begründet sind. Mit diesem Interesse schrieb sie eine Masterthesis mit Bezug auf das Fach Ethnologie und thematisierte chinesische Restaurants in Deutschland als Forschungsobjekt. Nach dem Masterstudium absolvierte sie ein Praktikum beim chinesischen Telekommunikationsunternehmen Huawei in München. Dabei gewann sie tiefe Einblicke in die Probleme zwischen aus China entsandten MitarbeiterInnen und deutschen KollegInnen und bemerkte, dass nicht nur innerbetriebliche Gründe diese Probleme verursachten, sondern, dass ihnen auch und vor allem soziale Aspekte zugrunde lagen. Aus diesem Grund entschied Frau Guo sich dafür, ihre Forschungen in diesem Themenbereich weiter fortzuführen. Zugrunde liegen dem Forschungsinteresse kulturelle Differenzen und die Kultur der Differenz. Dazu werden die Interaktionen im Betrieb und Interviews mit Entsandten im Form der Grounded Theory ausgewertet.


Abstract

Chinesische Unternehmen in Deutschland -Eine sozial-kulturanthropologische Analyse in Mitarbeiterperspektive

Im Zuge der Globalisierung gibt es immer mehr kurzfristige Mobilität in und nach Deutschland. Unter den mobilen ArbeitnehmerInnen gibt es viele Menschen, die aus China nach Deutschland entsandt werden. Allerdings ist Integration in einem neuen Land ein schwieriger Prozess. Vor allem kommt es bei der Interaktion zwischen chinesischen Entsandten und deutschen KollegInnen immer wieder zu Problemen und Irritationen, was zur Erschwerung der Kommunikation und Abnahme der Leistungsfähigkeit beitragen kann. Außerdem beschwerten sich Entsandte über Anpassungsschwierigkeiten im Alltagsleben in Deutschland. Das Ziel dieser Forschung ist, die Betriebswelt und das Alltagsleben der chinesischen Entsandten in München vor Ort detailliert darzustellen. Das Thema wird aus drei Perspektiven mit jeweils einer Methode erforscht, nämlich durch Ethnografie das Alltagsleben im Betrieb, durch narrative Interviews zu ihren privaten Beziehungen in Deutschland und mithilfe von sozialen Medien werden ihre Kontakte zum Herkunftsland analysiert.

Laufzeit des Promotionsvorhabens: seit 08/2019
Stipendium des Fachbereichs Sozial- und Kultuwissenschaften: ja

Kontakt

 

Erstbetreuer*in

Prof. Dr.

Almut Zwengel

Soziologie mit Schwerpunkt interkulturelle Beziehungen

+49 661 9640-475
+49 661 9640-455Gebäude 22, Raum118
Prof. Dr.Almut Zwengel+49 661 9640-475
+49 661 9640-455
Sprechzeiten
nach besonderer Vereinbarung per E-Mail