Studentische Perspektiven aufs Schreiben im Hochschulkontext

Der von uns aus Anlass des zehnjährigen Bestehens der Schreibwerkstatt ausgelobte Schreibwerkstatt hat uns begeistert - aber auch etwas enttäuscht. Letzteres, weil leider trotz mehrfacher Aufrufe und verlängerter Abgabefrist nur vier Teilnehmende Beiträge einschickten. Begeistert, weil bereits die vier eingegangenen Einträge spannende Einblicke in ganz unterschiedliche studentische Blickwinkel aufs Schreiben im Hochschulkontext erlauben.

Die Beiträge machen wir jetzt hier, gerahmt mit Zitaten aus den auf der SchreibNight bei der Preisverleihung verlesenen, vom Team der Schreibwerkstatt verfassten Laudationes, öffentlich. Da wir auf der SchreibNight auch Kommentare wie, "Oooch, hätte ich bloß davon gewusst!" hörten, behalten wir uns vor, bei Gelegenheit einen neuen Wettbewerb zu veranstalten. Vielleicht lässt sich ja eine_r von den eingegangenen Beiträgen inspirieren?

Hier geht's zu den Texten:

Lara Rutenberg. "Die Kunst der Gruppenhausarbeiten."

Ein humorvoller Parforceritt durch die zwiespältige Erfahrung, sich angesichts einer dräuenden Deadline irgendwie in einer unfreiwillig zustandegekommenen Gruppe zusammenraufen und die Herausforderung Gruppenhausarbeit meistern zu müssen.

Jan Pospischil. "Drei weiße Punkte."

Ein Prof glaubt sich überlegen, indem er den entsetzten Studierenden statt klarer Anweisungen für eine Hausarbeit nur eine schwarze Folie präsentiert. Was dann passiert, hat er nicht erwartet.

Marcus Abé. "Bildungsbiografie eines einfachen Arbeiterkindes."

Oft bestimmen die sozialen und familiären Umstände darüber, wie ein Bildungsweg verlaufen wird. Besonders mit guten Mentor_innen muss dies aber kein Schicksal sein, so die ermutigende Botschaft dieser autobiographischen Textes.

Christa Forman. "Die Hausarbeit."

Sobald die Protagonistin dieser Geschichte sich an den Schreibtisch setzen und mal richtig mit der Hausarbeit beginnen möchte, werden plötzlich zehn andere Dinge gefühlt viel wichtiger. Mit dem nahenden Abgabetermin steigt der Leidensdruck - und werden die Prokrastinationsschleifen noch plausibler.

Schräg und im Close-up aufgenommener Ausschnitt einer Computertastatur.

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