Human Rights Studies in Politics, Law and Society

Master of Arts (M.A.)

  • Student Ashish

    spricht über seine Erfahrungen im Studiengang MAHRS (englisch)
  • Studentin Christina

    berichtet von ihren Erfahrungen im Studiengang MAHRS (deutsch)
  • Podcast-Folge

    Prof. Dr. Matthias Klemm spricht im Podcast u.a. über den Studiengang MAHRS

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Ansprechpartner

Marek Liwoch

Studiengangskoordinator M.A. Human Rights Studies in Politics, Law and Society

Referent Auslandsangelegenheiten

Kontakt

Marek Liwoch

Studiengangskoordinator M.A. Human Rights Studies in Politics, Law and Society

+49 661 9640-4661
+49 661 9640-452
Gebäude 22, Raum 117
Sprechzeiten
Mo (online) 13:30 - 14:30 Uhr und Di/Do (Präsenz): 13:30–14:30 Uhr und…

Um was geht es?

Der Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften hat im Wintersemester 2018/2019 einen innovativen Masterstudiengang eingeführt: Human Rights Studies in Politics, Law and Society.

Dieser interdisziplinäre Masterstudiengang qualifiziert Absolventinnen und Absolventen der Sozial-, Kultur-, Politik-, Wirtschafts-, Kommunikations- oder Rechtswissenschaften, der Philosophie o.ä. mit einem besonderen Interesse für Menschenrechte für eine berufliche Laufbahn als Expert*in in Menschenrechtsfragen. Daher werden Kenntnisse der sozialwissenschaftlichen Methodenlehre, der rechtswissenschaftlichen Argumentation sowie der regional und kulturell unterschiedlichen Varianten der Konkretisierung von Menschenrechten und ihrer Bedeutung vermittelt.

Ihr Profil

  • Der Masterstudiengang Human Rights Studies in Politics, Law and Society eignet sich insbesondere für Studieninteressent*innen mit einem ersten Studienabschluss in Sozial-, Kultur-, Politik-, Wirtschafts-, Kommunikations- oder Rechtswissenschaften, Philosophie u.ä. mit Interesse an einem interdisziplinären Graduiertenstudium, das verschiedene Zugänge zu Fragen der Menschrechtsentwicklung vermittelt. Offenheit für die verschiedenen Disziplinen, Interesse an politischen Fragen, eine hohe Studienmotivation sowie solide Englischkenntnisse sind gute Voraussetzungen für die Aufnahme dieses Studiums.
  • 30% der Studienplätze sollen an internationale Bewerber*innen vergeben werden.

     

Zulassungsvoraussetzungen

  • ein Bachelor-Abschluss in Sozial-, Kultur-, Politik-, Wirtschafts-, Kommunikations-, Rechtswissenschaften oder Philosophie sowie
  • gute Englischkenntnisse, nachgewiesen sowohl im Bereich Hörverstehen, Leseverstehen und Textproduktion. Mögliche Testformate sind TOEFL ibT 79 oder pbT 550, IELTS 6.5 oder CAE/CPE und
  • wenn Deutsch nicht Muttersprache ist: gute Kenntnisse der deutschen Sprache, nachgewiesen mit DSH (DSH-1), TestDaF (3-3-3-3) oder Zertifikaten des Goethe Instituts (B2).
  • Bewerbungsschreiben in deutscher oder englischer Sprache, aus dem die Motivation für die Aufnahme des Studiums und die weiteren beruflichen Aspirationen hervorgehen (nicht länger als 2 Seiten)

Ziele des Studiengangs

Der innovative Masterstudiengang Human Rights Studies in Politics, Law and Society qualifiziert Absolventinnen und Absolventen der Sozial-, Kultur-, Politik-, Wirtschafts-, Kommunikations- und Rechtswissenschaften oder der Philosophie mit einem besonderen Interesse an Menschenrechten für eine berufliche Laufbahn als Expert*innen in Menschenrechtsfragen.

In diesem interdisziplinär und sozialwissenschaftlich fundierten Studiengang befassen sich die Studierenden mit der historischen sowie gegenwärtigen Institutionalisierung und Implementierung der Menschenrechte im Bereich des Rechts, der Politik und der Zivilgesellschaft. Dabei finden rechts- und politikwissenschaftliche sowie soziologische Zugänge unter Berücksichtigung von Interkulturalität, Diversity und sozialwissenschaftlicher Methodenlehre Anwendung.

Die Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs sollen die nationale, regionale und globale Entwicklung der Menschenrechte aus einem soziologischen, rechtlichen und politikwissenschaftlichen Blickwinkel begreifen. Darüber hinaus lernen sie wesentliche gesellschaftliche, politische und rechtliche Entwicklungsdynamiken kennen, die durch die Etablierung von Menschenrechten beeinflusst sind. Dabei befassen sie sich auch mit den Kodifikationen, den politischen Ebenen sowie den sozialen Institutionen, welche sich der Umsetzung von Menschenrechten widmen. Mit sozialwissenschaftlichen Methoden untersuchen sie eigenständig Fragestellungen im Hinblick auf Menschenrechte und lernen, Menschenrechtsentwicklungen argumentativ darzustellen und interkulturell zu verhandeln.

Bewerbung

Masterbewerber*innen, die über einen ausländischen ersten Studienabschluss verfügen, bewerben sich – unabhängig von der Staatsangehörigkeit – für ein Masterstudium bitte über uni-assist.de. Bewerbungsbeginn ist der 15. März.

Alle Masterbewerber*innen, die sich mit einem deutschen Studienabschluss bewerben, können dies direkt über das Bewerbungsportal der Hochschule Fulda tun. Auch dies gilt unabhängig von der Staatsangehörigkeit. Das Online-Bewerbungsportal der Hochschule wird dafür Anfang Mai geöffnet.

Bewerbungsschluss für das Wintersemester ist für Bewerberinnen und Bewerber aus Deutschland und anderen Ländern der EU sowie für Bewerberinnen und Bewerber aus Ländern außerhalb der EU der 30. September.

Zur Zulassung sind erforderlich:

  1. Bachelor-Abschluss in Sozial-, Rechts-, Wirtschafts-, Kultur-, Kommunikations-, Politikwissenschaften oder Philosophie
  2. gute Englischkenntnisse, nachgewiesen durch eine standardisierte Prüfung, z.B. TOEFL ibt 79 oder pbT 550, IELTS 6.5, UNICERT III oder CAE/CPE.
  3. Bewerber*innen, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, müssen zudem Deutschkenntnisse auf dem Niveau DSH-1 (B2) nachweisen.
  4. ein Bewerbungsschreiben in deutscher oder englischer Sprache, aus dem die Motivation für die Aufnahme des Studiums und die weiteren beruflichen Aspirationen hervorgehen (nicht länger als 2 Seiten)

Zum Bewerbungsportal für Bewerber*innen mit deutschem Hochschulabschluss:
https://www.hs-fulda.de/orientieren/meine-bewerbung/bewerbung-fuer-ein-studium

Zum Bewerbungsportal für Bewerber*innen mit ausländischem Hochschulabschluss:
https://www.hs-fulda.de/internationales/international-office/wege-nach-fulda/bewerbung/master

Studienablauf

Im Laufe des Masterstudiums sind zehn Module zu absolvieren, die sich über vier Semester verteilen. In den ersten beiden Semestern werden Grundlagen über Geschichte und Theorie der Menschenrechte und Menschenrechtskodifikationen sowie sozialwissenschaftliche Methoden und Kenntnisse der juristischen Argumentation vermittelt. Kommunikation und Verständigung über Menschenrechte sind ein weiteres Thema des ersten Studienjahres. Zwischen dem zweiten und dritten Semester (in der vorlesungsfreien Zeit) absolvieren die Studierenden ein mindestens 10-wöchiges Praktikum in einer für Menschenrechtsfragen relevanten Institution. Im dritten Semester können zwei aus drei Schwerpunktmodulen ausgewählt werden, jeweils mit Fokus auf Wirtschaft und Arbeit, Migration oder (digitaler) Kommunikation. Im vierten Semester wird die Master’s Thesis über eine in Studium oder Praktikum entwickelte Forschungsfrage angefertigt.

Studienprogramm und Prüfungsordnung

Hier finden Sie die Prüfungsordnung mit Modulbeschreibungen.

Prüfungsausschuss

Mitglieder des Prüfungsausschusses für den Studiengang MAHRS sind:

Aus der Gruppe der Professoren und Professorinnen:
Prof. Dr. Kirsten Nazarkiewicz (Vorsitzende)
Prof. Dr. Matthias Klemm (Mitglied der Professorenschaft)
Prof. Dr. Carola Bauschke-Urban (stellvertretendes Mitglied der Professorenschaft)

Aus der Gruppe der Studierenden:
Attila Majoros
Saskia Maria Haas

Postanschrift:

Hochschule Fulda
Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften
Prüfungsausschuss MAHRS
Prof. Dr. Kirsten Nazarkiewicz
Leipziger Straße 123
36037 Fulda

Kosten

Semesterbeiträge
Pro Semester müssen Semesterbeiträge (für Studentenwerk, AStA, Semesterticket und Verwaltungskosten) in Höhe von derzeit ca. 300 Euro aufgewendet werden. 

Lebenshaltungskosten
Für Miete, Lebensmittel, Krankenversicherung, Arbeitsmaterialien etc. werden monatlich rund 700-800 Euro benötigt. Dies hängt natürlich auch von den persönlichen Lebensgewohnheiten ab.

Keine Studiengebühren
Der Studiengang wird aus Mitteln des Landes Hessen finanziert. Studierende müssen keine Studiengebühren entrichten.

Welche Arbeitsmarktchancen haben Sie nach dem Studium?

Der Masterstudiengang qualifiziert für Tätigkeiten bei politischen Stiftungen und Think Tanks, bei nationalen, internationalen und europäischen Regierungs- und Nichtregierungsorganisationen, im Bereich Medien und PR, in den Sekretariaten und Gremien der Menschenrechtskonventionen sowie in HR-Abteilungen international tätiger Unternehmen, Organisationen, Bildungseinrichtungen etc.

Darüber hinaus eröffnet der Studiengang die Möglichkeit einer Promotion am Promotionszentrum Globalisierung, Europäische Integration und Interkulturalität der Hochschule Fulda.

Fragen zum Studienprogramm? Kontaktieren Sie uns!

Nehmen Sie gern per E-mail an matthias.klemm(at)sk.hs-fulda.de Kontakt zu uns auf. Oder vereinbaren Sie einen Online-Gesprächstermin.

Studienbeginn im Oktober 2021

Für unsere Erstsemesterstudierenden startet das Studium in der Woche vom 18. Oktober 2021 mit Informations- und Einführungsveranstaltungen. Die Lehrveranstaltungen starten in der darauffolgenden Woche.

Nähere Informationen zu Einführungsveranstaltungen werden hier veröffentlicht.

Die Semestertermine finden Sie hier.

Mehr Wissenswertes

Weitere Informationen

Termine

03. Dez.
Onlinekurs "E-Tutorien"

Kursdauer: 5 Wochen; Einschreibung zwischen 1. Dezember und 5. Dezember 2021 möglich

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03. Dez.
Interkulturelle Verhandlungskompetenzen für Frauen

Workshop der frauen@Veranstaltungsreihe für Studentinnen aller Fachbereiche

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06. Dez.
Crashkurs Word: Überschriften automatisch erstellen!

Word ist smart - zu unserem Vorteil!

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06. Dez. 07. Dez.
"Lehren, Lernen und Prüfen aufeinander beziehen: Lernziel und kompetenzorientiert Prüfen"

Der Workshop kann auf das Zertifikat "Professionelle Lehrkompetenz für die Hochschullehre" angerechnet werden.

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07. Dez.
Kurzarbeit in der Corona-Pandemie: Zwischen Krisenbewältigung und Transformation der Arbeitswelt

Veranstaltung des Forschungsverbundes für Sozialrecht und Sozialpolitik (FoSS) in Kooperation mit dem Fachgebiet „Politisches System der BRD – Staatlichkeit im Wandel“ der Universität Kassel

zum Termin