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Studiengangskoordinator

Marek Liwoch

Marek Liwoch

Gebäude 22, Raum 120
Marek Liwoch +49 661 9640-4661
Sprechzeiten
SoSe 2017: Mo 14:30-15:30, Die 9:30-10:30, Do 11-12

Der Studiengang Sozialrecht - erstmalig in Deutschland

Sozialrecht als eigenständiges Fach zu studieren war in Deutschland bislang nicht möglich. Die Hochschule Fulda hat diese Studienlücke erkannt und bietet als bundesweit einzige wissenschaftliche Einrichtung eine Ausbildung an zum/zur Sozialjuristen/-juristin. Der Studiengang wurde noch als Diplomstudiengang begonnen. Seit dem Wintersemester 2007/2008 wurde der Diplom- in einen Bachelorstudiengang umgewandelt. Der verliehene Abschlussgrad heißt jetzt Bachelor of Laws (LL.B.).

Seit dem Wintersemester 2003/2004 bilden wir bundesweit praxisnah und anwendungsbezogen juristische Fachkräfte für den Sozialbereich aus. Sozialrecht wird in Zukunft kein Randgebiet und Ableger unterschiedlichster Ausbildungsgänge mehr sein.

Der Studiengang Sozialrecht wurde im Juli 2012 bis September 2019 erfolgreich reakkreditiert.

Studienort Fulda

Mit seiner Lage in der Mitte Deutschlands und seiner guten Verkehrsanbindung ist Fulda ein zentral gelegener Standort für Studium, Weiterbildung, Forschung und Tagungen.

Mehr zur Stadt Fulda erfahren Sie hier.

Sozialwissenschaften und Recht - eine am Bedarf orientierte sozialrechtliche Ausbildung

Die soziale Grundsicherung und damit zusammenhängende Rechtsfragen sind Dauerthemen unserer Gesellschaft und von hoher volkswirtschaftliche Bedeutung. Dennoch mangelt es bislang an ausgebildeten Fachkräften, die eine sozialrechtliche Spezialisierung vorweisen können.

Die Ansiedlung dieses neuen Studiengangs an einer Hochschule bedeutet eine juristische Ausbildung in enger Verknüpfung mit praxisorientiert vermitteltem Wissen.  Sozialjuristen und -juristinnen verbinden ei fundiertes fachjuristisches Wissen, sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Kenntnisse mit sozialer Kompetenz.

Lesen Sie hierzu auch den aktuellen Artikel "Dein Studium ist einzigartig: Sozialrecht in Fulda - Studierende berichten" über die Erfahrungen der Studierenden und Absolvent/innen des Studiengangs im Studium und im Berufsleben.

Für wen ist das was?

  • Sie interessieren sich für Recht, Politik, Gesellschaft und Gerechtigkeitsfragen
  • Sie arbeiten gerne mit Texten und sind nicht von kompliziert formulierten Sachverhalten abgeschreckt
  • Sie sind motiviert anderen zu helfen, zu ihrem Recht zu kommen

Zulassungsvoraussetzungen

  • Allgemeine Hochschulreife oder
  • fachgebundene Hochschulreife oder
  • eine vom Hess. Kultusministerium als der allgemeinen oder der fachgebundenen Hochschulreife gleichwertig anerkannte Vorbildung oder 
  • Fachhochschulreife oder
  • eine vom Hess. Kultusministerium als der Fachhochschulreife gleichwertig anerkannte Vorbildung

Studienverlauf

Die Studiendauer beträgt sieben Semester, davon

  • vier Semester Grundstudium
  • ein Praxissemester
  • zwei Semester Hauptstudium mit Abschlussmodul

Die Studierenden konzentrieren sich bereits im Grundstudium auf die vielfältigen Anforderungen in der kommenden Praxis. Zunächst werden multidisziplinäre Grundlagen gelegt, wobei der Bereich Recht den größten Umfang besitzt. Verbunden wird dies mit der Vermittlung sozialwissenschaftlicher Kenntnisse und wirtschaftswissenschaftlichen Grundlagen. Erlernt werden 

  • juristische Konfliktlösungen
  • außergerichtliche Einigungsmöglichkeiten
  • Entscheidungsfähigkeit im juristischen, sozialen und wirtschaftlichen Kontext

Ein Praxissemester bietet einen ersten Einstieg in spätere Arbeitsbereiche. Hier werden die bisherigen theoretischen Kenntnisse in der Praxis erprobt und vertieft. Daran schließt sich das Hauptstudium mit dem Abschlussmodul an.

Mit der Bachelorarbeit beendet der/die Studierende an der Hochschule Fulda den Studiengang Sozialrecht.

Als Abschluss wird der Grad verliehen:

Sozialjurist (LL.B.) bzw. Sozialjuristin (LL.B.)

LL.B. steht für Bachelor of Laws

Studienplan und Prüfungsordnung

Ablauf und Inhalte eines Studiums werden in einer Prüfungsordnung festgelegt.  Sie bildet die Grundlage für Hochschulprüfungen im Studiengang Sozialrecht. Aus dem Studienplan ergibt sich eine sinnvolle Gliederung der Module.

Die Allgemeinen Bestimmungen einer Prüfungsordnung gelten für jeden modularisierten Studiengang an der Hochschule Fulda. Die Prüfungsordnung des Fachbereichs Sozial- und Kulturwissenschaften gilt für den modularisierten Studiengang Sozialrecht. Die Allgemeinen Bestimmungen sind zum 23.01.2013 geändert worden.

Stundenpläne

Sie finden die aktuellen Stundenpläne unter folgendem Link:

https://qisweb.verw.fh-fulda.de

Sie kommen auf die Startseite des Portals zur Kurs- und Prüfungsanmeldung QISPOS. Klicken Sie bitte unter "Veranstaltungen" auf den Unterpunkt "Studiengangspläne".

Bitte beachten Sie die Aushänge zu Beginn des Semesters, da sich kurzfristige Änderungen ergeben können.  Die ausgehängten Stundenpläne im Gebäude 22 (P), gegenüber dem Sozialrechtsbüro P 120, bieten einen ersten Überblick. Raumänderungen, werden in Qispos verändert. Hier findn Sie in aller Regel die aktualisierteste Version.

Praxisreferat

Im Studium ist das fünfte Semester als Berufspraktisches Semester vorgesehen. Die Hochschule Fulda hat eine Praktikumsordnung erstellt, die Sie hier herunterladen können. Der Studiengang verfügt über eine Vielzahl von Kooperationspartnern, die für Studierende Praktikumsplätze bereitstellen. Studierende suchen sich ihre jeweilige Praxiseinrichtung selbst aus oder greifen auf das vom Praxisreferat bereit gestellte Angebot zurück. Während des Studiums werden die Studierenden auf die Erfordernisse des Berufspraktischen Semesters vorbereitet. Im Anschluss an das Praktikum werden die gesammelten Erfahrungen nachbereitet.

Praxisreferat und Alumni

Anke Schäfer

Anke Schäfer

Praxisreferentin und Alumnibeauftragte für den Studiengang Sozialrecht

Gebäude 22, Raum 120
Anke Schäfer +49 661 9640-460
Sprechzeiten
Di 11.15 – 12 Uhr und Telefonsprechstunde Freitag: vormittags unter 0170/8563480

Berufliche Einsatzfelder

Die beruflichen Möglichkeiten für die Absolventen bieten sich in einer Vielzahl von öffentlichen Institutionen. Dies können sein: Soziale Organisationen, Träger der freien Wohlfahrtspflege sowie deren Verbände, Arbeitsagenturen, Krankenkassen, Rentenversicherungen, Landkreise, Städte und Gemeinden,  Gewerkschaften, Tätigkeitsfelder in der Sozialpolitik und in der Wirtschaft. Sie alle warten auf gut und fundiert ausgebildete Sozialrechtler, die eine ebenso juristische wie soziale Qualifizierung einsetzen können.

Häufig gestellte Fragen

Ist "Sozialrecht" ein Aufbaustudiengang?

Nein. Er setzt kein Studium voraus, sondern zielt grundständig auf einen ersten Hochschulabschluss. Interessierte, die einen ersten Hochschulabschluss besitzen, sind willkommen, müssen aber wie alle anderen Studierenden im ersten Semester beginnen (zur eventuellen Anrechnung anderweitiger Studienzeiten und Studienleistungen siehe unten).
Für Interessierte, die einen ersten Hochschulabschluss besitzen, und einen Aufbaustudiengang im Sozialrecht suchen, gibt es Angebote an anderen Hochschulen. Zum Beispiel wird an der Fachhochschule Frankfurt am Main ein Master-Studiengang "Beratung und Sozialrecht" angeboten. Informationen dazu gibt es unter der Internet-Adresse
http://www.fb4.fh-frankfurt.de/masterstudiengang/counsellor

Welche Zulassungsvoraussetzungen muss ich erfüllen?

Für das Studium "Sozialrecht" benötigen Sie eine der folgenden Voraussetzungen:

  • Allgemeine Hochschulreife oder
  • fachgebundene Hochschulreife oder
  • eine vom Hess. Kultusministerium als der allgemeinen oder der fachgebundenen Hochschulreife gleichwertig anerkannte Vorbildung oder
  • Fachhochschulreife oder
  • eine vom Hess. Kultusministerium als der Fachhochschulreife gleichwertig anerkannte Vorbildung

Ein Vorpraktikum wird für die Zulassung zum Studiengang Sozialrecht nicht verlangt. Es wird aber empfohlen, vor dem Studium in einer sozialrechtlich geprägten Einrichtung erste Berufserfahrungen zu sammeln.

Wie läuft das Zulassungsverfahren?

Für die Bewerbung nutzen Sie bitte das Online-Verfahren der Hochschule Fulda.

Unter folgenden Links finden Sie allgemeine Informationen zur Bewerbung. Weitere Informationen zur Zulassung erhalten Sie bei:

Hochschule Fulda
Studienbüro
Leipziger Str. 123
36037 Fulda
Tel.: 0661 9640-149

studienbewerbung(at)hs-fulda.de

Die Bewerbungen müssen bis zum 15. Juli eines jeden Jahres eingegangen sein. Anschließend erfolgt die Studienplatzvergabe und die zugelassenen Bewerberinnen und Bewerber erhalten ca. 2-3 Wochen nach dem Bewerbungsschluss eine Nachricht, wann und wo sie sich einschreiben können. Die anderen erhalten ebenfalls Ende Juli/Anfang August eine Ablehnung. Es gibt jedoch auch in diesem Fall noch Hoffnung auf den Studienplatz: Erfahrungsgemäß schreiben sich nicht alle zugelassenen Bewerberinnen und Bewerber auch tatsächlich ein, weil sie zum Beispiel woanders einen bevorzugten Studienplatz erhalten haben. Würden dadurch Studienplätze im Studiengang Sozialrecht frei bleiben, erhalten weitere Bewerberinnen und Bewerber im Nachrückverfahren eine Zulassung. Genaue Informationen dazu enthalten die versandten Ablehnungsbescheide.

Wo erhalte ich Informationen?

Alle Fragen zum Studiengang Sozialrecht können Sie richten an

marek.liwoch(at)sk.hs-fulda.de
Koordinator Studiengang Sozialrecht
Herr Marek Liwoch
Hochschule Fulda
Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften
Leipziger Str. 123
36037 Fulda
fon: 0661 9640 4661
fax: 0661 9640 453

Wann ist Studienbeginn?

Das Wintersemesters 2016/2017 beginnt am 16. Oktober 2017 mit der Einführung zum Studium in der ersten Semesterwoche an der Hochschule Fulda. Die Lehrveranstaltungen beginnen am 23. Oktober. Der nächste Studienbeginn ist erst wieder im Wintersemester möglich. Im Sommersemester werden zurzeit noch keine Studienanfänger aufgenommen.

Welche Lehrveranstaltungen muss ich in diesem Semester besuchen?

Aus dem Studienplan ergibt sich, welche Lehrveranstaltungen in welchem Semester angeboten werden. Der genaue Stundenplan, zu welcher Uhrzeit welche Lehrveranstaltungen stattfinden, steht jeweils vor Beginn des Semesters fest. Sie können sich die Stundenpläne hier ansehen.

Welches Praktikum muss ich im Studium ableisten?

Ein Vorpraktikum wird nicht verlangt. Es wird aber empfohlen, vor dem Studium in einer sozialrechtlich geprägten Einrichtung erste Berufserfahrungen zu sammeln. Im Studium ist das fünfte Semester als Berufspraktisches Semester vorgesehen. Die Hochschule Fulda hat eine Praktikumsordnung erstellt, die Sie hier herunterladen können. Der Studiengang verfügt über eine Vielzahl von Kooperationspartnern, die für Studierende Praktikumsplätze bereitstellen. Studierende suchen sich ihre jeweilige Praxiseinrichtung selbst aus oder greifen auf das vom Praxisreferat bereit gestellte Angebot zurück. Während des Studiums werden die Studierenden auf die Erfordernisse des Berufspraktischen Semesters vorbereitet. Im Anschluss an das Praktikum werden die gesammelten Erfahrungen nachbereitet.

Werden anderswo bereits erworbene Studienleistungen und Berufspraxis anerkannt?

Manche Bewerberinnen und Bewerber können bereits Leistungen aus einem anderen Studium vorweisen, zum Beispiel aus einem rechtswissenschaftlichen, sozialwissenschaftlichen, sozialpädagogischen, wirtschaftswissenschaftlichen, verwaltungswissenschaftlichen oder einem anderen Studium. Manche Bewerberinnen und Bewerber können berufliche Praxis vorweisen. Für sie stellt sich die Frage, ob dies für Teile des Studiengangs Sozialrecht (Prüfungsleistungen oder Berufspraktisches Semester) anerkannt wird.

Dazu bestimmt die Prüfungsordnung:
"Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen werden angerechnet, soweit die Gleichwertigkeit gegeben ist. Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen sind gleichwertig, wenn sie nach Inhalt, Umfang und Anforderungen denjenigen des entsprechenden Studiums an der aufnehmenden Fachhochschule im wesentlichen entsprechen. Dabei ist kein schematischer Vergleich, sondern eine Gesamtbetrachtung und Gesamtbewertung vorzunehmen."

Was bedeutet dies für die praktische Umsetzung?
"Zunächst können Sie sich über die Möglichkeiten der Anerkennung bei der Studiengangskoordinator beraten lassen. Sollten die Nachweise, die Sie vorlegen können, Aussicht auf Anerkennung haben, wird im weiteren der Modulbeauftragte (das ist i.d.R. ein Professor, dessen Fachgebiet in dem Modul vertreten ist) die Vergleichbarkeit prüfen. Nachweise ohne Notengebung werden von vornherein nicht anerkannt. Per Antrag beim Prüfungsausschuss des Studienganges wird, am besten mit der schriftlichen Zustimmung des Modulbeauftragten, über Ihr Anliegen entschieden. Dieses Vorgehen ist erst möglich, wenn Sie einen Studienplatz für Sozialrecht haben!

Für im Jurastudium erbrachte Leistungen gilt folgendes:
Für Leistungen im universitären Jurastudium gilt:Leistungen können angerechnet werden. Grundsätzlich kommen dafür in Betracht:Die drei Anfängerübungen sowie die Fortgeschrittenenübungen. Voraussetzung ist,dass sachliche Übereinstimmung zu Modulen des Sozialrechtsstudiums besteht unddie Prüfungsleistungen das gleiche Gewicht (in Cr.) haben. Entsprechendes giltfür Leistungen in Schwerpunktbereichen.

Für Scheine, die im Studium Sozialwesen, Psychologie, Soziologie oder Politologie erworben wurden, gilt folgendes: Soziologie- und Politologiescheine können auf das Modul 1 (Sozialwissenschaftliche und ökonomische Dimensionen) angerechnet werden, wenn sie benotet sind. Die Anerkennung aller anderen Studienleistungen, die nicht hier aufgeführt sind, erfolgt nach Stellungnahme durch die zuständigen Modulbeauftragten durch den Prüfungsausschuss des Studiengangs" Das gilt entsprechend auch für Leistungen aus anderen, hier nicht genannten Studiengängen.

Alumni

Die Aktivitäten rund um unsere Absolventinnen und Absolventen finden Sie auf der Alumni-Seite des Fachbereichs.

Weitere Informationen

Termine

Jun 08
Sprach-Intensivkurse im Sommer 2017

Englisch, Französisch und Spanisch in der vorlesungsfreien Zeit.

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Jun 30
Prüfungsanmeldeende

Fachbereich Sozialwesen

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Jul 01
Erste-Hilfe-Training Schwerpunkt Sportverletzungen

sportspezifisches Erste-Hilfe-Training in Kooperation mit dem DRK Fulda

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Jul 02
Präsenzveranstaltung Blended-Learning-Kurs "E-Tutorien"

Diese Schulung ist auf die Zielgruppe Studierende im Netz als Lernbegleiter/in zu unterstützen ausgerichtet.

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Jul 07
Workshop „Effektives Arbeiten mit Lerngruppen“

Workshop „Effektives Arbeiten mit Lerngruppen“ Folgende Lernstrategien nach LIST sollen mit dem Workshop gefördert werden: •Lernen mit Studienkolleginnen und -kollegen

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