Sozialwissenschaften

Bachelor of Arts (B.A.)

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Ansprechpartner

Philipp Weidemann

Studiengangskoordinator B.A. Sozialwissenschaften mit dem Schwerpunkt Interkulturelle Beziehungen

Kontakt

Philipp Weidemann

Studiengangskoordinator B.A. Sozialwissenschaften mit dem Schwerpunkt Interkulturelle Beziehungen

+49 661 9640-457
+49 661 9640-452
Gebäude 22, Raum 102
Sprechzeiten
Mo, Di, Do und Fr: 10:30 – 12:00 Uhr und nach besonderer Vereinbarung…

Um was geht es?

BASIB ist ein 6-semestriger sozialwissenschaftlicher Studiengang, der mit Beginn im WS 2004/2005 akkreditiert wurde.

Zuwanderung und Einwanderung, gesellschaftliche Teilhabe und internationale Mobilität sind weltweit von Bedeutung und werden auch in Deutschland als Einwanderungsland und Migrationsgesellschaft immer intensiver diskutiert. Für die professionelle Bearbeitung und Förderung interkultureller Beziehungen entsteht zunehmend Bedarf an qualifizierten Fachkräften. Im Bachelor-Studiengang Sozialwissenschaften mit Schwerpunkt Interkulturelle Beziehungen (BASIB) geht es vor allem um die Entwicklung folgender Kompetenzen:

  • Kenntnisse grundlegender und aktueller Ansätze zum Umgang mit Interkulturalität
  • Betrachtung interkultureller Themen aus unterschiedlichen disziplinären Perspektiven
  • Fähigkeit zur Wahrnehmung, Analyse und zum Handeln in interkulturellen Kontaktsituationen
  • Reflexion gesellschaftlicher und globaler Zusammenhänge sowie kritischer Umgang mit Ausgrenzung und Diskriminierung

Ihr Profil

  • Sie wollen soziale und politische Zusammenhänge verstehen
  • Sie würden gerne in einem interkulturellen Feld arbeiten
  • Ihnen ist sozial angemessene Kommunikation wichtig
  • Sie möchten juristische Grundkenntnise erwerben
  • Sie haben Spaß am Lernen von Fremdsprachen
  • Sie sind neugierig auf unterschiedliche Kulturen
  • Sie möchten interkulturelle Begegnungen kompetent und kreativ gestalten

Zulassungsvoraussetzungen

  • allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschulreife
  • Aufnahme des Studiums ist jeweils zum Wintersemester möglich
  • keine weiteren Zulassungsvoraussetzungen wie Praktika etc.

Bewerbung und nähere Informationen

Der Studiengang BASIB wurde von der Zentralen Evaluierungs- und Akkreditierungsagentur Hannover akkreditiert.

Zulassungsvoraussetzung für den Bachelor-Studiengang BASIB ist die allgemeine Hochschulreife oder Fachhochschulreife. Die Aufnahme des Studiums ist jeweils zum Wintersemester möglich.

Besonders willkommen sind die Bewerbungen von jungen Menschen mit Migrationserfahrung, z.B. Bildungsinländer. Für weitere Fragen zum Studienprogramm können Sie sich gern telefonisch oder per E-Mail (basib@sk.hs-fulda.de) an uns wenden.

Für Fragen zum Bewerbungsverfahren wenden Sie sich bitte an das Studienbüro der Hochschule Fulda:

Die Bewerbungsphase für das Wintersemester ist im Zeitraum vom 1. Mai bis 30. September eines jeden Jahres. Über unser Bewerberportal "horstl" können Sie sich bewerben: Link zum Bewerberportal / "horstl"

Sie  erhalten über das Bewerberportal Nachrichten (Statusänderung der Bewerbung auf  "Zulassung erteilt"). Nach Erhalt der Zulassung können Sie online die Immatrikulation beantragen.

Internationale Sudieninteressenten/-innen wenden sich bitte an das International Office der Hochschule Fulda.

Studienprogramm

Das Studium ist interdisziplinär angelegt. Es umfasst vor allem die Fächer Soziologie und Politikwissenschaft sowie Rechts- und Kommunikationswissenschaft- jeweils unter besonderer Berücksichtigung der Interkulturellen Beziehungen. Die Studiendauer beträgt sechs Semester. Ein mindestens achtwöchiges Praktikum wird nach dem vierten Semester in einer für Studium und Beruf relevanten Institution - gern auch im Ausland - absolviert. Es kann auch ein Semester im Ausland studiert werden.

Danach besteht die Möglichkeit, zwischen den Studienschwerpunkten "Migration und Diversität", "Arbeit und Interkulturalität in Organisation" oder "Globalisierung und nachhaltige Entwicklung" zu wählen. Weitere Themengebiete die in den Modulen MX bis M18 unterrichtet werden sind u.a.:

  • aktuelle Themen der Sozialwissenschaften
  • Diversity- und Gender-Studies
  • Europäische Integration und Globalisierung
  • Kommunikation und Digitalisierung im Beruf
  • Methoden der empirischen Sozialforschung
  • Fremdsprachen

Die Praktikumsphase in den Semesterferien zwischen dem 4. und 5. Semester ist integraler Bestandteil des Curriculums. Ziel ist der Erwerb praktischer Erfahrungen in einem studienfachrelevanten Einsatzgebiet. Die Studierenden sollen Kenntnisse über die Aufgaben und Tätigkeiten der Praxisstelle erlangen und Perspektiven für das weitere Studium und die spätere berufliche Tätigkeit entwickeln. Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, das Praktikum im In- oder Ausland zu absolvieren. Einige Erfahrungsberichte finden Sie hier.

Hier finden Sie eine Liste mit Praktikumsstellen, in denen BASIB-Studierende bereits Praktika absolviert haben.

Module und Prüfungsordnung

Der Ablauf und die Inhalte des Studiengangs BASIB sind in der Prüfungsordnung festgelegt, welche gleichzeitig die Grundlage für die Hochschulprüfungen bildet. Das gesamte Studienprogramm BASIB ist in sogenannte Module eingeteilt (MX bis M18). Ein Modul fasst eine oder mehrere Lehrveranstaltungen mit einem Lernziel zusammen und ist die Einheit, für die Leistungspunkte (Credits) vergeben werden. Im Folgenden können Sie sich die Prüfungsordnung sowie die Modulbeschreibung, die Aufschluss über Inhalte der Module, Prüfungsformen, etc. gibt, herunterladen:

Prüfungsordnung und Modulbeschreibung (gültig ab 2018)

Prüfungsausschuss

Mitglieder des Prüfungsausschusses für den Studiengang BASIB sind:

Aus der Gruppe der Professoren und Professorinnen:
Prof. Dr. Christine Domke (Vorsitzende)
Prof. Dr. Almut Zwengel (Mitglied der Professorenschaft)
Prof. Dr. Claudia Wiesner (stellvertretendes Mitglied Professorenschaft)

Aus der Gruppe der Studierenden:
Thea Otte
Nora Hillebrand

Postanschrift:

Hochschule Fulda
Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften
Prüfungsausschuss BASIB
Prof. Dr. Christine Domke
Leipziger Straße 123
36037 Fulda

Fremdsprachen

Sprachen lernen im Studium

Umfassende Fremdsprachenkenntnisse sind für die angestrebte Qualifikation ein Muss. In den ersten beiden Semestern ist es für die Studierenden daher verpflichtend, Fremdsprachenkurse im Umfang von insgesamt 8 SWS (= 8 Semesterwochenstunden) zu belegen. Im dritten Semester ist eine Fremdsprache mit 2 SWS weiter zu vertiefen, wenn Sie kein Auslandssemester absolvieren. Darüber hinaus können natürlich weitere Sprachkurse als freiwillige Wahlfächer belegt und bescheinigt werden. Der Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften bietet Kurse in Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Schwedisch, Dänisch, Russisch, Ungarisch, Polnisch, Portugiesisch, Chinesisch, Türkisch, Persisch, Suaheli und Arabisch auf unterschiedlichen Niveaustufen an. Und das Schönste ist: Die Wahl der Sprache(n), die Sie im Studium lernen möchten, ist frei!

Zum Fremdsprachenangebot dieses Semesters und zur Kursanmeldung

Auslandsstudium

Im Studiengang BASIB ist ein Auslandsaufenthalt nicht verpflichtend vorgesehen, jedoch wird dies vom Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften ausdrücklich gefördert. Die in einem Auslandssemester oder auch einem Auslandspraktikum gemachten Erfahrungen bilden im Rahmen des Studiums eine wichtige Ressource zur Bearbeitung interkultureller Fragestellungen. Des Weiteren können sie eine hilfreiche Referenz bei der Berufswahl beziehungsweise der Bewerbung um einen Arbeitsplatz darstellen. Schlussendlich tragen diese Erfahrungen in nicht unerheblichem Maße zur Persönlichkeitsbildung der Studierenden bei.

Aktuell und auch in den vergangenen Jahren  war es aufgrund der günstigen Studienstruktur des Studiengangs BASIB für nahezu 50 % der Studierenden eines Semesters (ca. 40 Personen) möglich, durch Stipendien geförderte Plätze an ausländischen Hochschulen zu finden und dort zu studieren. Die europaweite Umstellung auf das Bachelor-/ Mastersystem soll im Anschluss daran die Anerkennung der im Ausland erworbenen Leistungspunkte (Credits) an der Heimathochschule vereinfachen. 

Hier finden Sie eine Liste der Hochschulkooperationen des Fachbereichs Sozial- und Kulturwissenschaften und der Hochschule Fulda.

Weitere Informationen zum Bewerbungsverfahren um die Studienplätze im Rahmen des Erasmusprogramms und zu anderen Austauschprogrammen finden Sie hier.

Abschluss

Nach erfolgreichem Studium wird der international anerkannte akademische Grad Bachelor of Arts (B.A.) verliehen. Dieser erste Hochschulabschluss qualifiziert sowohl für eine Berufstätigkeit als auch für den zweiten akademischen Schritt, einen Masterstudiengang. Je nach Ausrichtung kann ein Masterstudiengang der wissenschaftlichen Vertiefung des vorherigen Studiums oder der Erschließung neuer Wissensgebiete dienen. Meist mit einer Regelstudienzeit von vier Semestern - seltener von zwei Semestern – bietet der Master die Möglichkeit, das berufliche Profil zu stärken bzw. zu schärfen, und stellt gleichzeitig die Grundlage für eine Promotion dar.

Berufsperspektive und weiterführende Studienmöglichkeiten

Die Studierenden werden dazu befähigt, interkulturelle Beziehungen auf den unterschiedlichen gesellschaftlichen Ebenen konstruktiv zu gestalten und sich an deren Erforschung zu beteiligen. Die Ausbildung qualifiziert für eine Bearbeitung sowohl sozialwissenschaftlich als auch interkulturell ausgerichteter Fragestellungen. Das Berufsfeld umfasst:

  • transnationale, nationalstaatliche, kommunale Einrichtungen und Verbände mit Bezug zu Migration und Integration.
  • Unternehmen, die international tätig sind.
  • Organisationen und Institutionen, die mit kultureller Diversität konfrontiert sind und sich mit der Lösung interkultureller Probleme befassen (z. B. Behörden, Versorgungseinrichtungen, Polizei, Unternehmen).
  • internationale Organisationen oder international tätige Non-Governmental Organizations (NGOs).
  • alle gesellschaftlichen Einrichtungen, die politisch, medial oder bildungsbezogen mit Fragen interkultureller Beziehungen befasst sind.

Das Studium kann nach erfolgreichem Abschluss auch in sozialwissenschaftlich und interkulturell orientierten Master-Studiengängen im In- und Ausland fortgeführt werden. Die Master-Studiengänge Human Rights in Politics, Law an Society M.A. sowie Intercultural Communication and European Studies M.A. bieten bereits eine solche Möglichkeit am Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften.

Studienbeginn im Oktober 2021

Für unsere Erstsemesterstudierenden startet das Studium in der Woche vom 18. Oktober 2021 mit Informations- und Einführungsveranstaltungen. Die Lehrveranstaltungen starten in der darauffolgenden Woche.

Nähere Informationen zu Einführungsveranstaltungen werden hier veröffentlicht.

Die Semestertermine finden Sie hier.

Weitere Informationen


Termine

09. Dez.
Vortragsreihe „Migration, Diversität, Teilhabe: Mehrsprachigkeit“

von und mit Prof. Dr. Almut Zwengel

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16. Dez.
Vortragsreihe „Migration, Diversität, Teilhabe: Mehrsprachigkeit“

von und mit Prof. Dr. Almut Zwengel

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13. Jan.
Vortragsreihe „Migration, Diversität, Teilhabe: Mehrsprachigkeit“

von und mit Prof. Dr. Almut Zwengel

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20. Jan.
Vortragsreihe „Migration, Diversität, Teilhabe: Mehrsprachigkeit“

von und mit Prof. Dr. Almut Zwengel

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27. Jan.
Vortragsreihe „Migration, Diversität, Teilhabe: Mehrsprachigkeit“

von und mit Prof. Dr. Almut Zwengel

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