Almut Zwengel

Prof. Dr. Almut Zwengel

Soziologie mit Schwerpunkt interkulturelle Beziehungen

Studiengangsleitung für den Bachelorstudiengang Sozialwissenschaften mit Schwerpunkt interkulturelle Beziehungen (BASIB)

Hochschule Fulda
Gebäude 22, Raum 118
Leipziger Straße 123
36037 Fulda
+49 661 9640-475
+49 661 9640-452
Sprechzeiten:
WS 18/19: Donnerstag 14.10 - 15.10

Vita

  • geb. Riedel

Schule

  • 1981
    Abitur Hildegard-Wegscheider Gymnasium Berlin-Wilmersdorf

Universitäre Ausbildung

  • 1982 - 1989
    Studium der Fächer Französisch und Sozialkunde an der Freien Universität Berlin, Erstes Staatsexamen für Studienräte, Examensarbeit zur sprachlichen Situation französischer Zwangsarbeiter im nationalsozialistischen Deutschland
  • 1984 - 1985
    Politologiestudium in Paris, Maitrise-Abschluss an der Sorbonne, Gasthörerim am Institut d' Etudes Politiques
  • 1988 - 1989
    Soziologiestudium an der Ecole des Hautes Etudes en Sciences Sociales in Paris
  • 1989 - 1992
    Soziologie an der Freien Universität Berlin, Promotion zum Dr. phil. mit einer Dissertation über Alltagserfahrungen algerischer Vertragsarbeiter in der DDR
  • 2003
    Habilitation an der Freien Universität Berlin, Venia Soziologie, Habilitationsschrift zu Integrationsdynamiken bei jungen Erwachsenen maghrebinischer Herkunft im Pariser Raum, Habilitationsvortrag zum Thema Goffman und die Macht
  • 2004-2010
    Privatdozentin

Berufstätigkeiten

  • 1982 - 1992
    Referentin in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Ausstellungsführungen und Seminare insb. für Schulklassen und für ausländische Besuchergruppen
  • 1986 - 1989
    studentische Hilfskraft an der Freien Universität Berlin, zunächst Mitarbeit an einem Forschungsprojekt im Fachbereich Politikwissenschaft, dann insb. Tutorin am Institut für Romanische Philologie
  • 1992 - 1993
    Lehrkraft für besondere Aufgaben am Fachbereich Sozial- und Gesundheitswesen der Fachhochschule in Magdeburg
  • 1993 - 1995
    DAAD-Lektorin in Marokko, Lehre an den Universitäten von Casablanca und Rabat
  • 1996 - 1999
    Lehraufträge an der Freien Universität Berlin, insb. in Soziologie, aber auch in den Fächern Politologie, Erziehungswissenschaft und Germanistik
  • 2000 - 2002
    Dozentin am Fachbereich Sozialwesen der Fachhochschule in Cottbus, zunächst Lehrbeauftragte, anschließend Vertretung der Professur für Soziologie, dann weiterhin beschäftigt als Lehrkraft für besondere Aufgaben
  • 2002 - 2004
    Vertretung eines Professors in Altersteilzeit an der Universität Kassel für das Gebiet Migrationssoziologie und interkulturelle Kommunikation
  • 2004 -heute
    Professorin für Soziologie mit Schwerpunkt interkulturelle Beziehungen an der Hochschule

Publikationen

  • Zwengel, A. 2018, Sprachliche Vielfalt in der TV-Serie 'Lindenstraße'. Zur Förderung der Akzeptanz einer neuen gesellschaftlichen Praxis. Deutsch als Fremdsprache, Jg. 55, 2, 82-90.(Hrsg.), Handbuch Qualitative Videoanalyse, Wiesbaden.
  • Zwengel, A. 2018: Interkulturalität im Wandel. Eine an der Grounded
    Theory orientierte Analyse der TV-Serie 'Lindenstraße'. S. 691-715 in:
    C. Moritz/M. Corsten (Hrsg.), Handbuch Qualitative Videoanalyse,
    Wiesbaden.
  • Zwengel, A. 2018: Zusammenleben mit Zu- und Eingewanderten. Eine
    Einführung in die Migrationssoziologie, Weinheim.
  • Zwengel, A. 2017: 30 Jahre TV-Serie Lindenstraße: Zur Vorstellung gelingenden interkulturellen Zusammenlebens durch Nähe. Beitrag zur Veranstaltung „Gesellschaftsentwürfe im Film und Fernsehen der Gegenwart“ der Sektion Medien- und Kommunikationssoziologie, in: S. Lessenich (Hrsg.), Geschlossene Gesellschaften. Verhandlungen des 38. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Bamberg 2016, als pdf, Zugriff 4.3.2018.
  • Zwengel, A. 2017: Die DDR und ihre MigrantInnen. Lebensverhältnisse von
    VertragsarbeiterInnen und Fremdenfeindlichkeit. Demokratie gegen
    Menschenfeindlichkeit, Jg. 2, 2, 115-126.
  • Zwengel, A. 2016: Über Stereotype und Vorurteile. Grundsätzliche
    Überlegungen und Analyse von Kommentaren zu den Übergriffen in der
    letzten Silvesternacht in Köln. Demokratie gegen Menschenfeindlichkeit, Jg. 1,
    2, 115-127.
  • Zwengel, A., 2016: Zum Stellenwert von Teilnahme und von Beobachtung.
    Wie Fragestellungen zu Alltagspraktiken aus einem Feldaufenthalt in
    Westafrika entstanden. S. 247-257 in: R. Hitzler/S. Kreher/A. Poferl/N.
    Schröer (Hrsg.), Old School - New School? Zur Frage der Optimierung
    ethnographischer Datengenerierung,Essen.
  • Zwengel, A., 2015: Strategien der Interessenvertretung und der
    Verständnissicherung - Wenn Kinder Gespräche zwischen eingewanderten
    Müttern und Lehrpersonen dolmetschen. S. 125-149 in: S.
    Hauser/Mundwiler, V. (Hrsg.), Sprachliche Interaktion in schulischen
    Elterngesprächen, Bern.
  • Zwengel, A. 2015: Stereotypen, Vorurteile und Klischees als neue Tabus.
    neue praxis 45, 3, 243-254.
  • Zwengel, A. 2015: William Foote Whyte: 'Street Corner Society. The Social Structure of an Italian Slum'. Leben in deiner Jugendgang als Forschungsmethode und -gegenstand. S. 113-127 in: J. Reuter/P. Mecheril (Hrsg.), Schlüsselwerke der Migrationsforschung. Pionierstudien und Referenztheorien, Wiesbaden.
  • Zwengel, A. 2015: Ein Freund, ein guter Freund... Der Feldzugang in der 'Street Corner Society' von W.F. Whyte. S. 172-187 in: A. Poferl/J: Reichertz (Hrsg., Wege ins Feld - Methodologische Aspekte des Feldzugangs. Beiträge der 4. Fuldaer Feldarbeitstage, Essen. 
  • Zwengel, A. 2014: Integration. S. 201-203 in: G. Endruweit/G. Trommsdorff/N. Burzan (Hrsg.), Wörterbuch der Soziologie, Konstanz/München, 3. völlig überarb. Aufl.
  • Zwengel, A. 2013: Sprachliche Regression im narrativen Interview. Eine Migrantin erinnert sich. S. 77- 93 in: R. Bettmann/M. Roslon (Hrsg.), Going the Distance. Impulse für die interkulturelle Qualitative Sozialforschung, Wiesbaden.
  • Zwengel, A. 2012: Seinen Weg gehen. Integrationsvorstellungen lokaler Experten. S. 179-191 in: N. Schröer/V. Hinnenkamp/S. Kreher/A. Poferl (Hrsg.), Lebenswelt und Ethnographie. Beiträge der 3. Fuldaer Feldarbeitstage 2./3. Juni 2011, Essen.
  • Zwengel, A. 2012: Goffman und die Macht - Chancen zur Thematisierung des Nichtthematisierten. S. 285-301 in: P. Imbusch (Hrsg.), Macht und Herrschaft. Sozialwissenschaftliche Theorien und Konzeptionen, Wiesbaden.
  • Zwengel, A. 2012: Studium interkulturell: Bildungsinländer und Bildungsausländer im Vergleich. Die Hochschule. Journal für Wissenschaft und Bildung, 21, 1, S. 55-72 als pdf
  • Zwengel, A. 2011: 7 Jahre Bachelorstudiengang Sozialwissenschaften mit Schwerpunkt interkulturelle Beziehungen. 21.10.2011. Kurzvortrag aus Anlass des ersten Alumni-Treffens, als pdf...
  • Zwengel, A. 2011: Seinen Weg gehen. Integrationsvorstellungen lokaler Experten. Neue Praxis 41, 2, S. 144-156.
  • Zwengel, A./Kökgiran, G. 2011: Bibliographie. Vertragsarbeiter in der DDR. S. 281-316 in: A. Zwengel (Hrsg.), Die 'Gastarbeiter' der DDR. Politischer Kontext und Lebenswelt, Berlin/Münster. 
  • Zwengel, A. 2011: Algerische Vertragsarbeiter in der DDR. Doppelter Sozialstatus, späte Adoleszenz und Protest. S. 71-98 in: A. Zwengel (Hrsg.), Die 'Gastarbeiter' der DDR. Politischer Kontext und Lebenswelt, Berlin/Münster, zuerst ersch. 2001.
  • Zwengel, A. 2011: Marginalität und Misstrauen? Zur DDR-Spezifik des Umgangs mit Arbeitsmigranten. S. 3-20 in: A. Zwengel (Hrsg.), Die 'Gastarbeiter' der DDR. Politischer Kontext und Lebenswelt, Berlin/Münster.
  • Zwengel, A. (Hrsg.) 2011: Die 'Gastarbeiter' der DDR. Politischer Kontext und Lebenswelt, Berlin/Münster.
  • Zwengel, A. 2010: Wer hat was zu sagen? Gespräche zwischen LehrerInnen und migrierten Müttern, die von Kindern gedolmetscht werden. Migration und Soziale Arbeit 3/4, S. 302-308.
  • Zwengel, A. 2010: Von kulturellen Differenzen zur Kultur der Differenz. Überlegungen zu einem Paradigmenwechsel. S. 451-463 in: M. Müller/D. Zifonun (Hrsg.), Ethnowissen. Soziologische Beiträge zu ethnischer Differenzierung und Migration, Wiesbaden.
  • Zwengel, A. 2009: Grundrechte in Orientierungskursen. Eine Studie zur Perspektive der Teilnehmer/innen. Deutsch als Zweitsprache 4, S. 44-52, zuerst ersch. 2008.
  • Zwengel A. 2009: Wie weit ist der Weg? Erfolgreiche Migrantinnen eröffnen Perspektiven. Interkulturell und global 3/4, S. 192-200.
  • Zwengel, A./Paul, L. 2009: Spracherwerb und Generationenverhältnis. Wenn Eltern durch ihre Kinder lernen. S. 79-98 in: I. Dirim/P. Mecheril (Hrsg.), Migration und Bildung. Soziologische und erziehungswissenschaftliche Schlaglichter, Münster u.a. 
  • Zwengel, A./Hentges, G. (Hrsg.) 2008: Orientierungskurse zur Integration. Die Perspektive der Teilnehmer/innen, Fulda, www.hs-fulda.de/fileadmin/Fachbereich_SK/Aktuelles_2009/Orientierungskurse.pdf 
  • Zwengel, A. 2008: Einleitung: Ein Lehrforschungsprojekt an der Hochschule Fulda. S. 4-5 in: A. Zwengel/G. Hentges (Hrsg.), Orientierungskurse zur Integration. Die Perspektive der Teilnehmer/innen, Fulda.
  • Zwengel, A. 2008: Grundrechte in Orientierungskursen für Migrant/innen unter besonderer Berücksichtigung der Perspektive der Teilnehmer/innen. S. 120-131 in: A. Zwengel/G. Hentges (Hrsg.), Orientierungskurse zur Integration. Die Perspektive der Teilnehmer/innen, Fulda.
  • Zwengel, A., 2008: 'Wenn die Worte fehlen...'. Wie Migrantinnen mit geringen deutschen Sprachkenntnissen ihren Alltag gestalten. S. 205-227 in: G. Hentges/V. Hinnenkamp/A. Zwengel (Hrsg.), Migrations- und Integrationsforschung in der Diskussion. Biografie, Sprache und Bildung als zentrale Bezugspunkte, Wiesbaden, zuerst ersch. 2006, 2. Aufl. 2010.
  • Zwengel, A./Hentges, G., 2008: Einleitung. S. 7-19 in: G. Hentges/V. Hinnenkamp/A. Zwengel (Hrsg.), Migrations- und Integrationsforschung in der Diskussion. Biografie, Sprache und Bildung als zentrale Bezugspunkte, Wiesbaden, 2. Aufl. 2010.
  • Hentges, G./Hinnenkamp, V./Zwengel, A. (Hrsg.) 2008: Migrations- und Integrationsforschung in der Diskussion. Biografie, Sprache und Bildung als zentrale Bezugspunkte, Wiesbaden, 2. Aufl. 2010.
  • Zwengel, A., 2007: Interkulturelle Witze. Zur Umkehrung sozialer Hierarchien und zu Strategien der Selbstaufwertung. Politische Bildung 40, 1, S. 119-128.
  • Zwengel, A., 2007: Schwarz und weiß. Ein work-camp als Zugang zu Alltagspraktiken in Westafrika. Interkulturell und global 3/4, S. 240-255.
  • Zwengel, A., 2007: Zwischenräume. Interkulturell und global 3/4, S. 256-260.
  • Zwengel, A., 2006: Drei Ansätze zur interkulturellen Elternarbeit im Vergleich. Migration und Soziale Arbeit 28, 3/4, S. 219-225, zuerst ersch. 2005. 
  • Zwengel, A., 2006: Wenn die Worte fehlen... Wie Migrantinnen mit geringen Deutschkenntnissen ihren Alltag gestalten. Migration und Soziale Arbeit 28, 2, S. 143-151. 
  • Zwengel, A., 2006: Die banlieue als Heimat. Lendemains 121, S. 102-106. 
  • Zwengel, A., 2005: Ich kann's! Stärkung der Erziehungskompetenz von Müttern mit Migrationshintergrund. Vortrag auf dem 6. Bundeskongress Soziale Arbeit 22.-24.9.2005 in Münster www.bundeskongress-soziale-arbeit.de/AG_9_ich_kanns.pdf 
  • Rost-Roth, M./Zwengel, A., 2004: Semantik/Semantics. S. 546-555 in: U. Ammon/N. Dittmar/K. J. Mattheier/P. Trudgill (Hrsg.), Sociolinguistics. Soziolinguistik. An international Handbook of the Science of Language and Society. Ein internationales Handbuch zur Wissenschaft von Sprache und Gesellschaft Band 2, Berlin/New York, 2. vollständig neu bearb. und erw. Aufl. 
  • Zwengel, A., 2004: Je fremdländischer desto einheimischer? Fallstudien zu Integrationsdynamiken bei nordafrikanischen Einwanderern in Frankreich, Wiesbaden. 
  • Zwengel, A., 2004: Kampf für die eigene Unterdrückung? Das Engagement von Frauen für eine islamische Politik am Beispiel Algeriens. Zeitschrift für Frauenforschung und Geschlechterstudien 22, 4, S. 77-91. 
  • Zwengel, A., 2004: Wer integriert wen? Junge Erwachsene nordafrikanischer Herkunft im Pariser Raum. Lendemains 114/115, S. 36-46. 
  • Zwengel, A., 2004: Migranten in Frankreich: regards croisés. Lendemains 114/115, S. 7-12. 
  • Zwengel, A. (Hrsg.) 2004: Dossier Migranten in Frankreich. Lendemains 114/115, 7-68. 
  • Zwengel, A., 2004: Autonomie durch Sprachkenntnisse. Überlegungen zu Deutschkursen für Migrantinnen in Kitas und Schulen ihrer Kinder. In: Thole, W. (Hrsg.),Tagungsband des 5. Bundeskongress Soziale Arbeit 2003. Soziale Arbeit im öffentlichen Raum (CD), zuerst ersch. 2004.
  • Zwengel, A., 2004: Autonomie durch Sprachkenntnisse. Überlegungen zu Deutschkursen für Migrantinnen in Kitas und Schulen ihrer Kinder. Deutsch als Zweitsprache 2, S. 18-23.
  • Zwengel, A., 2004: Die Kraft der Phantasie. Soziologische Überlegungen zu einer sozialen Arbeit mit rechtsextremistisch orientierten Jugendlichen. Neue Praxis 34, 2, S. 147-158. 
  • Riedel, A., 2002: Wer guckt auf uns? Muslime Migranten in der DDR. Horch und guck 11, 4, S. 42-45. 
  • Riedel, A., 2001: Ethnische Zuordnung und soziale Ungleichheit in Face-to-face-Interaktionen. Drei Fallbeispiele aus sprachsoziologischer Perspektive. S. 223-244 in: A. Weiß / C. Koppetsch / A. Scharenberg / O. Schmidtke (Hrsg.), Klasse und Klassifikation. Die symbolische Dimension sozialer Ungleichheit, Opladen. 
  • Riedel, A., 2001: Doppelter Sozialstatus, späte Adoleszenz und Protest. Algerische Vertragsarbeiter in der DDR. Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 53, 1, S. 76-95. 
  • Riedel, A., 1994: Erfahrungen algerischer Arbeitsmigranten in der DDR. "...hatten ooch Chancen, ehrlich!" Opladen. 
  • Perspektiven für eine Analyse von Migration und Macht im Werk von Erving Goffman, Almut Zwengel, Vortrag verlesen auf der Frühjahrstagung der Sektion Migration und ethnische Minderheiten der Deutschen Gesellschaft für Soziologie zum Thema: Macht und Migration. Soziologische Theorien und empirische Befunde zu Machtbeziehungen in Einwanderungsländern am 7.8.2015 in Göttingen, pdf-Datei
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