Norbert Schröer

Prof. Dr. Norbert Schröer

Qualitative Methoden der empirischen Sozialforschung mit dem Schwerpunkt interkulturelle Kommunikationsforschung
Hochschule Fulda
Gebäude 22, Raum 025
Leipziger Straße 123
36037 Fulda
+49 661 9640-467
+49 661 9640-452
Sprechzeiten:
WS 18/19: Die 15-16 Uhr

Vita

  • geb. 14. Januar 1953
  • 1974 - 1978
    Studium der Sozialpädagogik an der Fachhochschule Dortmund und an der Universität Essen GH, dann: Berufspraktisches Anerkennungsjahr; Zuerkennung des akademischen Grades 'Sozialpädagoge, grad.' und der Berufsbezeichnung 'Staatlich anerkannter Sozialpädagoge'
  • 1977 - 1985 
    Studium an den Universitäten Bochum und Essen GH für das Lehramt für die Sekundarstufen II und I in den Fächern Sozialwissenschaften und Deutsch; Abschluss mit dem 1. Staatsexamen
    Referendariat für das Lehramt für die Sekundarstufen II und I; Abschluss mit dem 2. Staatsexamen
  • 1985 - 1988
    Wissenschaftlicher Angestellter im Fachbereich Erziehungs-, Sozial- und Geisteswissenschaften der Fernuniversität Hagen GH
  • 1991
    Promotion zum Dr. rer. soc. im Fachbereich Erziehungs-, Sozial- und Geisteswissenschaften der Fernuniversität Hagen GH
  • 1991 - 1997
    Wissenschaftlicher Angestellter im Fachbereich Erziehungs-, Sozial- und Geisteswissenschaften der Fernuniversität Hagen GH und dann im Fachbereich Literatur- und Sprachwissenschaften der Universität Essen GH
  • 1997 - 1999
    Habilitationsstipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft
  • 2001
    Habilitation am Fachbereich Literatur- und Sprachwissenschaften der Universität -GH- Essen, Thema der Habilitationsschrift ‘Verfehlte Verständigung? Kommunikationssoziologische Fallanalyse zur interkulturellen Kommunikation’
  • seit 2001
    Privatdozent am Fachbereich Geisteswissenschaften im Fach Kommunikationswissenschaft der Universität Duisburg-Essen
  • Okt. 2001 - März 2002
    Gastprofessur an der Fakultät für Erziehungswissenschaften der Universität Wien
  • seit 2002
    Dozent für die Verfahren der Qualitativen Sozialforschung an der Fakultät für Soziologie und Empirische Sozialforschung der Wirtschaftsuniversität Wien (Promotionsstudiengang)
  • Okt. 2002 - September 2005
    wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich Geisteswissenschaften der Universität Duisburg Essen 
  • seit Sept. 2009
    Vertretungsprofessur für 'Empirische Sozialforschung mit Schwerpunkt qualitative Methoden' an der Hochschule Fulda, FB  Sozial- und Kulturwissenschaften
  • seit August 2010
    Co-Leiter des Forschungsprojekts "Fremde Eigenheiten und eigene Fremdheiten", Universität Duisburg-Essen im Fachbereich Geisteswissenschaften und im Kulturwissenschaftlichen Institut Essen.
  • ab September 2013
    Professur für "Qualitative Methoden der empirischen Sozialforschung mit dem Schwerpunkt interkulturelle Kommunikationsforschung

Forschungsschwerpunkte

  • Qualitative Sozialforschung; Hermeneutische Wissenssoziologie
  • Feldforschung
  • Strafrechtssoziologie, insbes. Polizeisoziologie
  • Interkulturelle Kommunikation
  • Interkulturelle Hochschuldidaktik

Forschungsprojekte

Forschung (Mitarbeit):

  • 1979 - 1983
    Empirisches Forschungsprojekt: Ursachen von Kommunikationsstörungen jugendlicher Angeklagter vor Gericht
    (Leitung: Prof. Dr. H.-G. Soeffner)
    (gefördert durch das Land NRW)
  • 1994 - 1996
    Empirisches Forschungsprojekt: Subjektives Sicherheitsgefühl und Kriminalitätsbelastung. Eine repräsentative Bevölkerungsbefragung in Hamm/Westfalen (Leitung: Prof. Dr. J. Reichertz)
    (gefördert durch das Land NRW)

b. Forschung (verantwortliche Durchführung):

  • 1985 - 1988
    Empirisches Forschungsprojekt:Handlungstyp : Polizeiliche Ermittlungstätigkeit (Leitung: Prof. Dr. H.-G. Soeffner)
    (gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft)
  • 1988 - 1991
    Empirisches Forschungsprojekt: Diversionsorientierte Polizeitätigkeit am Beispiel des Hammer-Modells (Leitung: Prof. Dr. H.-G. Soeffner)
    (gefördert durch das Land NRW)
  • 1991 - 1994
    Empirisches Forschungsprojekt: Vernehmungskommunikation mit ausländischen Beschuldigten I: Reduktion des Tatvorwurfs als Folge polizeilicher Ermittlungstätigkeit (Leitung: Prof. Dr. J. Reichertz)
    (gefördert durch die Volkswagen-Stiftung)
  • 1995 - 1997
    Empirisches Forschungsprojekt: Vernehmungskommunikation mit ausländischen Beschuldigten II: Die Verteidigung nichtdeutscher Beschuldigter in polizeilichen Vernehmungen
    (Leitung: Prof. Dr. J. Reichertz)
    (gefördert durch die Volkswagen-Stiftung)
  • Okt. 2002 - Sept. 2005
    Empirisches Forschungsprojekt: Geständnsimotivierung. Zur Wirksamkeit des Geständnsidispositivs im Strafprozess seit 1780 (Leitung: Prof. Dr. Jo Reichertz) (gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft)

c. Forschung (eigene)

  • 1994 - 1995
    Empirisches Forschungsprojekt: Kontinuität und Diskontinuität der Problembewältigungsroutinen nach der Diagnosesestellung ‘Multiple Sklerose’
    (Bundesanstalt für Arbeit)
  • 1997 - 2000
    Habilitationsprojekt: Verfehlte Verständigung? Kommunikationssoziologische Fallstudie zur interkulturellen Kommunikation
    (gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft)
  • 2010 - 2013
    Empirisches Forschungsprojekt: Fremde Eigenheiten und eigene Fremdheiten. Interkulturelle Verständigung und transkulturelle Identitätsarbeit unter Globalisierungsbedingungen am Beispiel indisch-deutscher Flugbegleitercrews (Leitung gemeinsam mit Prof. Dr. Ronald Kurt und Prof. Dr. Jo Reichertz) (gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft)
  • ab 2011
    Die lebensweltlichen Grundlagen interkultureller Hochschulbildung
    (Forschungsförderung beantragt bei der DFG)


Publikationen

Methodologie und Methode einer Qualitativen Sozialforschung 

  • 2018. (herausgegeben) (gemeinsam mit Ronald Hitzler, Matthias Klemm, Simone Kreher, Angelika Poferl) Herumschnüffeln aufspüren einfühlen. Ethnographie als 'hemdsärmelige' und reflexive Praxis. Eine Dokumentation der 6. Fudaer Feldarbeitstage. Essen (Oldib)
  • 2017. (herausgegeben) (gemeinsam mit Richard Bettmann, Volker Hinnenkamp, Agnieszka Satola) Die Hochschule als interkultureller Aushandlungsraum. Eine Bildungs-Exploration am Beispiel eines internationalen Studiengangs. Wiesbaden (Springer)
  • 2016. (herausgegeben) (gemeinsam mit Ronald Hitzler, Simone Kreher, Angelika Poferl) Old School - New School? Zur Frage der Optimierung ethnographischer Datengenerierung. Eine Dokumentation der 5. Fuldaer Feldarbeitstage. Essen (Oldib)
  • 2016. (gemeinsam mit Angelika Poferl). Subjekttheorie und Wissenssoziologie. Plenum II auf dem Sektionskongress der Wissenssoziologie 2015 in Landau (Organsiation). In: Jürgen Raab und Reiner Keller (Hrsg.). Wissensforschung ung Forschungswissen. Beiträge und Debatten zum 1. Sektionskongress der Wissenssoziologie. Weinheim (Beltz): 790-874
  • 2015. (gemeinsam mit Angelika Poferl) Wer oder was handelt? Zum
    Subjektverständnis der hermeneutischen Wissenssoziologie. Wiesbaden
    (Springer) 
  • 2012. (gemeinsam herausgegeben mit Volker Hinnenkamp, Simone Kreher, Angelika Poferl) Lebenswelt und Ethnographie. Eine Dokumentation der 3. Fuldaer Feldarbeitstage, 2.-3. Juni 2012. Essen (Oldib)  
  • 2011. (gemeinsam herausgegeben mit O. Bidlo). Die Entdeckung des Neuen. Qualitative Sozialforschung als Hermeneutische Wissenssoziologie. Wiesbaden (VS-Verlag für Sozialwissenschaften) 
  • 2002. (gemeinsam herausgegeben mit J. Reichertz) Hermeneutische Polizeiforschung. Opladen (Leske+Budrich) 
  • 1999. (gemeinsam herausgegeben mit R. Hitzler und J. Reichertz) Hermeneutische Wissenssoziologie. Standpunkte zur Theorie der Interpretation. Konstanz (UVK)
  • 1994. (herausgegeben) Interpretative Sozialforschung. Opladen (Westdeutscher) 
  • 1992. Die Vernehmungsvorbesprechung. Zur strukturanalytisch-wissenssoziologischen Rekonstruktion des Handlungstyps ‚Polizeiliches Vernehmen Beschuldigter’. Hagen (Dissertationsschrift); publiziert als ‚Der Kampf um Dominanz. Hermeneutische Fallanalyse zur polizeilichen Beschuldigtenvernehmung’. Berlin, New York (de Gruyter) 
  • 1987. (gemeinsam mit J. Reichertz) Probleme der Objektiven Hermeneutik. Studienbrief der Fernuniversität Hagen. Hagen

Aufsätze

  • 2018. Herumschnüffeln will studiert sein! Zur Herausbildung dialogisch reflexiver Kompetenz im Sozialwissenschaftsstudium. In: Ronald Hitzler, Matthias Klemm, Simone Kreher, Angelika Poferl, Norbert Schröer (Hrsg.). Herumschnüffeln aufspüren einfühlen. Ethnographie als 'hemdsärmelige' und reflexive Praxis. Eine Dokumentation der 6. Fudaer Feldarbeitstage. Essen (Oldib): 5768
  • 2017. (gemeinsam mit Oliver Bidlo). Techno-Imagination. Vilem Flussers Anregungen zur kreativen Interpretation von Technobildern. In: Thomas Eberle (Hrsg.). Fotografie und Gesellschaft. Phänomenologische und wissenssozio9logische Perspktiven. Bielefeld (transcript): 331-341
  • 2016. (gemeinsam mit Angelika Poferl). Subjektverständnis(se) der hermeneutischen Wissenssoziologie. In:  Jürgen Raab und Reiner Keller (Hrsg.). Wissensforschung ung Forschungswissen. Beiträge und Debatten zum 1. Sektionskongress der Wissenssoziologie. Weinheim (Beltz): 793-796
  • 2015. Warum sollte die hermeneutische Wissenssoziologie an der
    Rekonstruktion des subjektiven Sinns festhalten? In: A. Poferl und N.
    Schröer (Hrsg.). Wer oder was handelt? Zum Subjektverständnis der
    hermeneutischen Wissenssoziologie. Wiesbaden (Springer):51-66
  • 2015. Wer oder was handelt? Zum Subjektverständnis der hermeneutischen
    Wissenssoziologie. Eine Einleitung. In: A. Poferl und N. Schröer
    (Hrsg.). Wer oder was handelt? Zum Subjektverständnis der
    hermeneutischen Wissenssoziologie. Wiesbaden (Springer): 1-22 
  • 2011. Not macht erfinderisch.  Zur sozialen Praxis ‚instinktiver Abduktionen’ in Qualitativer Sozialforschung. In: N. Schröer und O. Bidlo (Hrsg.). Die Entdeckung des Neuen. Qualitative Sozialforschung als Hermeneutische Wissenssoziologie. Wiesbaden (VS-Verlag für Sozialwissenschaften): 85-98 
  • 2011. (gemeinsam mit O. Bidlo). Das ‚abduktive Subjekt’ in Wissenschaft und Alltag. In: N. Schröer und O. Bidlo (Hrsg.). Die Entdeckung des Neuen. Qualitative Sozialforschung als Hermeneutische Wissenssoziologie. Wiesbaden (VS-Verlag für Sozialwissenschaften): 7-18
  • 2004. (gemeinsam mit M. Niehaus) Geständnismotivierung in Beschuldigtenvernehmungen. Zur hermeneutischen und diskursanalytischen Rekonstruktion von Wissen. In: sozialer sinn 3/04:71-93 
  • 2003. (gemeinsam mit J. Reichertz) Hermeneutisch-wissenssoziologische Polizeiforschung. In: J. Reichertz und N. Schröer (Hrsg.): Hermeneutische Polizeiforschung. Opladen (Leske+Budrich): 17-36 
  • 1999. (gemeinsam mit R. Hitzler und J. Reichertz) Das Arbeitsfeld einer hermeneutischen Wissenssoziologie. In: R. Hitzler, J. Reichertz und N. Schröer (Hrsg.): Hermeneutische Wissenssoziologie. Standpunkte einer Theorie der Interpretation. Konstanz (UVK): 9-13 
  • 1999. Zum Stellenwert subjektiver Sinnsetzungsprozesse in der hermeneutischen Wissenssoziologie. In: H. Schwengel und B. Köpken (Hrsg.). Grenzenlose Gesellschaft? Bd. 2. Pfaffenweiler (ß): 704-706 
  • 1999. (gemeinsam mit U. Donk) Parzival, Don Quixote oder Joe Crocodile Dundee. Zum Eintritt des Feldforschers in das Handlungsfeld ‚Polizei‘ In: auslegen 50: 81-90 
  • 1997. Wissenssoziologische Hermeneutik. In: R. Hitzler und A. Honer (Hrsg.): Sozialwissenschaftliche Hermeneutik. Opladen (UTB): 109-129 
  • 1997. Strukturanalyische Handlungstheorie und subjektive Sinnsetzung. Zur Methodologie und Methode einer hermeneutischen Wissenssoziologie. In: T. Sutter (Hrsg.): Die Beobachtung verstehen, das Verstehen beobachten. Opladen (Westdeutscher): 273-302 
  • 1994. (gemeinsam mit J. Reichertz) Erheben, Auswerten, Darstellen. Konturen einer hermeneutischen Wissenssoziologie. In: N. Schröer (Hrsg.): Interpretative Sozialforschung. (Opladen (Westdeutscher): 56-84 
  • 1994. Umriß einer hermeneutischen Wissenssoziologie. In: N. Schröer (Hrsg.): Interpretative Sozialforschung. Opladen (Westdeutscher): 9-25

Theorie kommunikativer Verständigung

Aufsätze

  • 2002. Quasi-ideales Zeichensystem und Perspektivität. Zur intersubjektiven Konstitution sprachlicher Zeichensysteme in der Protosoziologie Thomas Luckmanns. In: Schweizerische Zeitschrift für Soziologie  1/2002: 105-118 
  • 2002. Was heißt hier eigentlich „Sprechen“? Läßt sich Bourdieus ‚Ökonomie des sprachlichen Tausches’ für die Kommunikationswissenschaft nutzen? In: Österreichische Zeitschrift für Soziologie 3/02: 105-118 
  • 1999. Intersubjektivität, Perspektivität und Zeichenkonstitution. Kommunikation als pragmatische Abstimmung perspektivgebundener Deutungsmuster. In: R. Hitzler, 
  • J. Reichertz und N. Schröer (Hrsg.): Hermeneutische Wissenssoziologie. Standpunkt zu einer Theorie der Interpretation. Konstanz (UVK): 187-212

Interkulturelle Verständigung: zur Methodologie und Methode qualitativer Analysen 

  • 2009. Interkulturelle KommunikationEinführung. Essen (Oldib)
  • 2002. Verfehlte Verständigung? Kommunikationssoziologische Fallanalyse zur interkulturellen Kommunikation. Konstanz (UVK) 

Aufsätze 

  • 2016. (gemeinsam mit Richard Bettmann). "Kollaborative Ethnographie" oder: Qualitative Sozialforschung als komplexe lebensweltanalytische Teamarbeit" In: Hitzler et. al. (Hrsg.). Old School - New School? Zur Frage der Optimierung ethnographischer Datengenerierung. Eine Dokumentation der 5. Fuldaer Feldarbeitstage. Essen (Oldib): 163-175
  • 2015. das Postulat der Als-ob Adäquanz. Zur Bildung empirisch
    begründeter Theorien von fremdkulturellem Handeln. In: A.
    Brosziewski, Ch. Maeder und J. Nentwich (Hrsg.): Vom Sinn der
    Soziologie. Festschrift für Thomas S. Eberle. Wiesbaden (Springer):
    153-166
  • 2015. (unter Mitarbeit von Lois Chidalu Nwokey und Adiam Zerisenai)
    Qualitatives Interviewen als Beziehungsarbeit. In: A. Polferl und J.
    Reichertz (Hrsg.). Wege ins Feld. Methodologische Aspekte des
    Feldzugangs. Essen (Oldib): 384-401
  • (2014) "Ich bin nicht so. Aber will ich herausfinden, wie er ist, muss
    ich ihn erfinden." Zur hermeneutischen Auslegung des Fremden. in. Ronald
    Hitzler (Hrsg.): Hermeneutik als Lebenspraxis. Wiesbaden (Springer):
    436-448 
  • 2014. Zur interkulturellen Kompetenz der Sozialwissenschaften. in: Wassilios Baros & Wilhem Kempf (Hrsg.): Erkenntnisinteressen, Methodologie und Methoden interkultureller Bildungsforschung (regener): 65-78 
  • 2013. (gemeinsam mit Lois Chidalu Nwokey und Adiam Zerisenai) Bildungsinländer und Bildungsausländer für Interviewgespräche gewinnen. Die Rekrutierung von Interviewees als Beziehungsarbeit. In: Richard Bettmann und Michael Roslon (Hrsg.). Going the Distance. Berichte aus dem Dickicht der interkulturellen qualitativen Sozialforschung. Wiesbaden (VS-Verlag für Sozialwissenschaften): 169 - 182 
  • 2013. Zur hermeneutisch-wissenssoziologischen Auswertung des Fremden. Interpretieren mit Unterstützung kulturvertrauter Co-Interpreten. In: Richard Bettmann und Michael Roslon (Hrsg.). Going the Distance. Berichte aus dem Dickicht der interkulturellen qualitativen Sozialforschung. Wiesbaden (VS-Verlag für Sozialwissenschaften): 61 - 75 
  • 2012. (gemeinsam mit Richard Bettmann, Ulrich Leifeld, Anandita Sharma) Protointerpretative Horizontverschmelzung. Zur Bildung einer ‚gemeinsamen Mitspielkompetenz’ in einer multiperspektivischen Interpretengruppe. In: Volker Hinnenkamp, Simone Kreher, Angelika Poferl, Norbert Schröer (Hrsg.). Lebenswelt und Ethnographie. Eine Dokumentation der 3. Fuldaer Feldarbeitstage, 2.-3. Juni 2012. Essen (Oldib): 233-244 
  • 2010. Hermeneutic Sociology of Knowledge for Intercultural Understanding (37 paragraphs). Forum Qualitative Sozialforschung/Forum: Qualitative Social Research 10(1), Art. 40, http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de: 0114-fqs0901408. 
  • 2007Die dialogische Anverwandlung. Zur Ausdeutung fremdkultureller Daten mit Hilfe von Co-Interpreten. In: J. Dreher und P. Stegmaier (Hrsg.): Zur Unüberwindlichkeit kultureller Differenz. Grundlagentheoretische Reflexionen. Bielefeld (transcript): 211-234 
  • 1999. (gemeinsam mit J. Reichertz) Annäherung an Grenzgänger zwischen den Kulturen – zur Arbeit mit türkischen Co-Interpreten in qualitativer Sozialforschung. In: H. Schwengel und B. Köpken (Hrsg.). Grenzenlose Gesellschaft? Bd. 2. Pfaffenweiler (Centaurus)

Interkulturelle Verständigung: Qualitative Analysen Interkultureller Kommunikation 

  • 2002. Verfehlte Verständigung? Kommunikationssoziologische Fallanalyse zur interkulturellen Kommunikation. Konstanz (UVK)

Aufsätze 

  • 2014. (gemeinsam mit Richard Bettmann und Anandita Sharma) Organisational disziplinierte ‚Interkultur’.  ‘. Ein Zwischenbericht zum Forschungsprojekt „Interkulturelle Verständigung und transkulturelle Identitätsarbeit unter Globalisierungsbedingungen am Beispiel eines indisch-deutschen Interaktionsfeldes. In: Hans-Georg Soeffner und Thea Boldt (Hrsg.). Fragiler Pluralismus. Heidelberg (Springer VS): 141-157
  • 2013. Problematische Bezichtigungen. Fallanalytische Betrachtungen zum Vorwurf der Lüge gegenüber türkischen Migranten in polizeilichen Beschuldigtenvernehmungen. In: KrimJ 2/13: 126 - 143 
  • 2012. (gemeinsam mit Richard Bettmann) Organisationale Kommunikationsmacht. Die Einbeziehung indischer Flugbegleiter in eine globalisierte Airline. In: Hubert Knoblauch, Reiner Keller, Jo Reichertz (Hrsg.). Kommunikativer Konstruktivismus. (VS-Verlag für Sozialwissenschaften): 275-293 
  • 2010. Der ausgrenzende Vernehmer – ein Sonderwissensbestand türkischer Migranten. In: M. Müller und D. Zifonun (Hrsg.): Ethnowissen. Soziologische Beiträge zu ethnischer Differenzierung und Migration. Wiesbaden (VS-Verlag für Sozialwissenschaften): 329-348 
  • 2006. (gemeinsam mit U. Leifeld) Fremde Eigenheiten und eigene Fremdheiten: zu kommunikativen Aushandlungen in gemischtkulturellen Flugbegleitercrews. In: F. Kreuzer und S. Roth (Hrsg.): Transnationale Karrieren. Biographien, Lebensführung und Mobilität. Wiesbaden (VS-Verlag für Sozialwissenschaften): 158-173 
  • 2000. Interkulturelles Patt. Kommunikationsprobleme zwischen deutschen Vernehmungsbeamten und türkischen Migranten in polizeilichen Beschuldigtenvernehmungen. In: Polizei & Wissenschaft 1/2000: 31-44 
  • 1999. (gemeinsam mit U. Donk) Kommunikationsprobleme in Vernehmungen mit ausländischen Beschuldigten. In: MschrKrim 82 (Sonderheft): 73-81 
  • 1998. Kommunikationskonflikte zwischen deutschen Vernehmungsbeamten und türkischen Migranten. Verfahrensvorschlag für die ‚verstehende‘ Rekonstruktion interkultureller Kommunikation und Präsentation erster Auswertungsergebnisse einer Feldstudie zur polizeilichen Vernehmung türkischer Beschuldigter. In: Soziale Probleme 2/98: 154-181 
  • 1998. (gemeinsam mit K. Riedel). Interkulturelle Kommunikationskonflikte in polizeilichen Vernehmungen mit türkischen Migranten. In: J. Reichertz (Hrsg.): Die Wirklichkeit des Rechts. Opladen (Westdeutscher): 259-278 
  • 1996. Die informelle Aussageverweigerung. Ein Beitrag zur Rekonstruktion des Verteidigungsverhaltens nichtdeutscher Beschuldigter. In: J. Reichertz und N. Schröer (Hrsg.): Qualitäten polizeilichen Handelns. Beiträge zu einer verstehenden Polizeiforschung. Opladen (Westdeutscher): 132-162
  • 1995. (gemeinsam mit U. Donk) Die Vernehmung nichtdeutscher Beschuldigter. In: Kriminalistik 6/95: 401-406 

Interkulturelle Hochschulbildung 

Aufsätze 

  • 2017 (gemeinsam mit Richard Bettmann, Volker Hinnenkamp, Agnieszka Satola) Die Hochschule als interkultureller Aushandlungsraum. Einführung in die Exploration. In: dies. (Hrsg.) Die Hochschule als interkultureller Aushandlungsraum. Eine Bildungs-Exploration am Beispiel eines internationalen Studiengangs. Wiesbaden (Springer): 1-26
  • 2017 (gemeinsam mit Richard Bettmann, Volker Hinnenkamp, Melissa Laufer) Interkulturelle Gruppenarbeit als Herausforderung. Vermeidungsstrategien und Chancen. in: Richard Bettmann, Volker Hinnenkamp, Agnieszka Satola (Hrsg.) Die Hochschule als interkultureller Aushandlungsraum. Eine Bildungs-Exploration am Beispiel eines internationalen Studiengangs. Wiesbaden (Springer): 65-88
  • 2017 (gemeinsam mit Richard Bettmann) Die lebensweltliche Grundlegung interkultureller Hochschulbildung. Eine ethnographisch-hermeneutische Forschungsstrategie.  in: Richard Bettmann, Voler Hinnenkamp, Agnieszka Satola (Hrsg.) Die Hochschule als interkultureller Aushandlungsraum. Eine Bildungs-Exploration am Beispiel eines internationalen Studiengangs. Wiesbaden (Springer): 215-254
  • (2014 (gemeinsam mit Volker Hinnenkamp) Interkulturelle Gruppenarbeit
    im internationalen Studienalltag. Ansätze einer anwendungsorientierten
    lebensweltanalytischen Ethnographie. In: Ronald Hitzler und Miriam Gothe
    (Hrsg.) Ethnographische Erkundungen. Methodische Aspekte aktueller
    Forschungsprojekte. Wiesbaden (Springer): 127-140 
  • 2012. Teaching Intercultural Communication. Improvisation als didaktischer Kern einer interkulturellen Qualifizierung in Hochschulen. In: Hans-Georg Soeffner (Hrsg.). Transnationale Vergesellschaftungen. Verhandlungen des 35. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Frankfurt/M. 2010. Wiesbaden (VS-Verlag für Sozialwissenschaften).
  • 2010. (gemeinsam mit Fitria Wati Ahiat u.a.) Die Nutzung des interkulturellen Potentials der Lerngruppe. Heuristisches zum didaktischen Leitprinzip des Studiengangs ICEUS. MS Fulda 

Vernehmungskommunikation (intrakulturell) 

  • 2017. Führung zur Selbstführung. Das Prinzip der Kosten-Nutzen-Kalkulation von Beschuldigten in polizeilichen Vernehmungen. In: Nicole Burzan, Ronald Hitzler (Hrsg.): Theoretische Einsichten. Wiesbaden (springer VS): 183-198
  • 2006. (gemeinsam mit M. Mohr und F. Schimpel) Die Beschuldigtenvernehmung. Hilden. (Verlag Deutsche Polizeiliteratur)  
  • 1996. (gemeinsam herausgegeben mit J. Reichertz). Qualitäten polizeilichen Handelns. Beiträge zu einer verstehenden Polizeiforschung. Opladen (Westdeutscher) 
  • 1993. (gemeinsam mit U. Donk) Die polizeiliche Beschuldigtenvernehmung. Strukturelle Probleme der Wahrheitserforschung und Ergebnissicherung. Zwei Einzelfallanalysen. Studienbrief der Fernuniversität Hagen. Hagen 
  • 1992. (gemeinsam herausgegeben mit J. Reichertz). Polizei vor Ort. Studien zur empirischen Polizeiforschung. Stuttgart (Enke) 
  • 1988. Juridische Reaktion auf die Bagatelldelinquenz Jugendlicher. Studienbrief der Fernuniversität Hagen. Hagen 
  • Aufsätze 
  • 2007. (gemeinsam mit U. Donk). Leerstelle ‚Geständnismotivierung‘. Zu einem blinden Fleck im kriminalistischen Diskurs ab den 1960er Jahren. In: J. Reichertz und M. Schneider (Hrsg.): Sozialgeschichte des Geständnisses. Zum Wandel der Geständniskultur. Wiesbaden (VS-Verlag für Sozialwissenschaften): 171-194 
  • 2007. Geständnis gegen Beziehung. Zur Geständnismotivierung in Beschuldigtenvernehmungen seit 1980. In: J. Reichertz und M. Schneider (Hrsg.): Sozialgeschichte des Geständnisses. Zum Wandel der Geständniskultur. Wiesbaden (VS-Verlag für Sozialwissenschaften): 195-228 
  • 2007. Der Vernehmer als Ratgeber. Oder: Die distanzierte Führung des Beschuldigten zur eigenverantwortlichen Selbstführung. In: J. Reichertz und M. Schneider (Hrsg.): Sozialgeschichte des Geständnisses. Zum Wandel der Geständniskultur. Wiesbaden (VS-Verlag für Sozialwissenschaften): 229-250 
  • 2006 (gemeinsam mit M. Niehaus) Geständnsimotivierung als edukative Beziehungsarbeit. In: KrimJ 3/06: 210-227 
  • 2006. Kritische Kriminologie, Konstitutive Kriminologie und die Objektive Hermeneutik in der Polizeiausbildung. In: H.-G. Soeffner und R. Herbrik (Hrsg.): Soziologische Revue, Sonderheft 6 Wissenssoziologie. München (Oldenbourg): 72-81 
  • 2004. Das Dominanzgefälle in polizeilichen Beschuldigtenvernehmungen und das Problem der Geständnismotivierung. In: Kriminalistik 2/04: 523-528 
  • 2003. Zur Handlungslogik polizeilichen Vernehmens. In: J. Reichertz und N. Schröer (Hg.). Hermeneutische Polizeiforschung. Opladen (Leske+Budrich): 61-77 
  • 1996. (gemeinsam mit u. Donk und J. Reichertz) Polizeiforschung ohne Grabenkämpfe. In: Kriminalistik 4/96: 263-267 
  • 1994. (gemeinsam mit J. Reichertz) Gute Gesinnung oder prüfende Forschung? Eine Erwiderung zu Jürgen Mansels Replik. In: KZfSS 2/94: 308-311 
  • 1994. Routinisiertes Expertenwissen. In: R. Hitzler, A. Honer, Chr. Maeder (Hrsg.): Expertenwissen. Die institutionalisierte Kompetenz zur Konstruktion von Wirklichkeit. Opladen (Westdeutscher): 214-231) 
  • 1994. Der überraschende Übergang von der Vernehmungsvorbesprechung zur Protokollierungsphase. Fallanalyse zur Bestimmung des Dominanzgefälles in polizeilichen Beschuldigtenvernehmungen. In: N. Schröer (Hrsg.): Interpretative Sozialforschung. Opladen (Westdeutscher): 234-252 
  • 1993. (gemeinsam mit J. Reichertz) Beschuldigtennationalität und polizeiliche Ermittlungspraxis. Plädoyer für eine qualitative Polizeiforschung. In: KZfSS 4/93: 755-771 
  • 1992. Das Dominanzgefälle in polizeilichen Vernehmungen – der Beschuldigte als strukturell Dominanter. In: ZfRSoz 2/92: 231-248 
  • 1992. Strukturelle Aspekte diversionsorientierter Polizeitätigkeit im Rahmen des geltenden Straf- und Verfahrensrechts am Beispiel des ‚Hammer Modells‘. In: J. Reichertz und N. Schröer (Hrsg.). Polizei vor Ort. Stuttgart (Enke): 109-135 
  • 1992. Der aushandlungsdominante Beschuldigte. Institutionelle Rahmenbedingungen der Wahrheitserforschung in polizeilichen Vernehmungen und ihre Folgen für die Vernehmungsführung – eine Einzelfallanalyse. In: J. Reichertz und N. Schröer (Hrsg.): Polizei vor Ort. Stuttgart (Enke): 39-84 
  • 1992. Das strukturanalytische Defizit der bisherigen Erforschung der polizeilichen Vernehmung Beschuldigter – ein kritischer Literaturbericht. In: KrimJ 2/92: 133-152
  • 1991. Strukturelle Aspekte diversionsorientierter Polizeitätigkeit – ein empirischer Problemaufriß. In: DVJJ-Journal 4/91 (Nr. 137): 310-316 
  • 1987. Sozialisatorische Bagatelldeliktverhandlung mit Jugendlichen – zur soziologischen Begründung einer modellhaft entworfenen Handlungsalternative. In: KrimJ 2/87: 98-108 
  • 1987. Bagatelle oder Delinquenz – Begründung von Handlungsalternativen zur Praxis jugendgerichtlicher Verhandlungen. In: neue praxis 1/87: 64-80 
  • 1984. Die Dynamik der Richter-Rechtsanwalt-Interaktion für die Sachverhaltsrekonstruktion in Hauptverhandlungen des Jugendgerichts – ein textanalytischer Beitrag zur Strukturrekonstruktion des Interaktionstyps ‚Jugendgericht‘. In: J. Reichertz (Hrsg.). Sozialwissenschaftliche Analysen jugendgerichtlicher Interaktion. Tübingen (Stauffenburg): 111-149 

Handlungsorientierung chronisch Erkrankter 

Aufsätze 

  • 1999. Die Erfahrung chronischer Erkrankung: ein zwingender Anlaß zur Selbstfindung. In: A. Honer, R. Kurt und J. Reichertz (Hrsg.). Diesseitsreligion. Deutung der Bedeutung moderner Kultur. Konstanz (UVK): 369-384
  • 1994. (gemeinsam it R. Möhlen-Studzinski) „Du sollst ne andere Sichtweise kriegen“. Die Erkrankung an Multipler Sklerose als Konversionserlebnis. In: N.Schröer (Hrsg.): Interpretative Sozialforschung. Opladen (Westdeutscher): 219-232
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