DIWAN - Dialogprozesse und Wanderausstellung für ein gelingendes Zusammenleben in der Einwanderungsgesellschaft

Projektleitung: Prof. Dr. habil. Monika Alisch, Prof. Dr. habil. Martina Ritter
Mitarbeiter*innen: Michael Haun, M.A.; Jonas Hufeisen, M.A.; Tatevik Mamajanyan M.A.
Gefördert durch: Bundesministerium für Bildung und Forschung, Gemeinsame Wissenschaftskonferenz GWK, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst im Rahmen der Initiative "Innovative Hochschule" 2018-2021.

Das Projekt DIWAN ist Teil des Innovationsschwerpunkts B "Soziale Innovation als Voraussetzung für Lebensqualität und Gesundheit" im Projekt "RIGL-Fulda – Regionales Innovationszentrum Gesundheit und Lebensqualität Fulda".

Im Projekt DIWAN werden in den drei osthessischen Landkreisen Fulda, Hersfeld-Rotenburg und Vogelsbergkreis Zukunftswerkstätten mit geflüchteten Menschen, freiwillig Engagierten und bisher nicht organisierten kritischen Bürger*innen durchgeführt. Aus diesen von der Hochschule moderierten und dokumentierten Dialogprozessen wird in Zusammenarbeit mit Praxispartner*innen und Teilnehmenden der Zukunftswerkstätten eine Wanderausstellung entwickelt, die in den drei Landkreisen Kristallisationspunkt der Diskussionen um die Gestaltung von Integrationsprozessen und gelingendem Zusammenleben werden kann.

Ziele

  • Soziale Nachhaltigkeit von Prozessen des Zusammenlebens in der Einwanderungsgesellschaft und Integration fördern;
  • Ziele und Vorstellungen des Zusammenlebens partizipativ ermitteln;
  • Wechselseitiges Verstehen sozialer Praxen unterschiedlicher sozialer Gruppen ermöglichen;
  • Unterschiedliche Interessenslagen dialogisch rekonstruieren und aufeinander beziehen;
  • Gemeinwesensbezogene Lern- und Teilhabeprozesse initiieren, begleiten und analysieren.

Das Vorhaben folgt methodisch den Prinzipien des "Action Research", hier werden Erkenntnisse aus Erfahrungs- und Forschungsprozessen zusammen mit gesellschaftlichen Praxispartner*innen gewonnen und wieder in die Praxis eingespeist. Mehr