‚Online-Lunch-Break (OLB)‘ – regelmäßiger, virtueller Public-Health-Treff zur Mittagszeit

16.04.2024

Gemeinsamer Austausch über Forschung, wissenschaftliche Projekte und gemeinsame Entwicklung von Innovationen im Bereich Public Health - dies sind die Zutaten zum ‚Online-Lunch-Break (OLB)‘.

Seit April 2020 findet am ‚Public Health Zentrum Fulda (PHZF)‘ in regelmäßigen Abständen der ‚OLB‘ statt. Im Rahmen eines lockeren Formates werden - bei Stulle und Bowl - Ideen geschmiedet und Akteure vernetzt.

Die Einladung zum ‚OLB' mit Link zum Onlinemeeting erfolgt vorab per Mail an die Mitglieder des ‚PHZF‘.

Wenn Sie nicht Mitglied im ‚PHZF‘ sind und an den ‚OLB's‘ teilnehmen möchten, senden Sie bitte eine kurze Nachricht an phzf@hs-fulda.de

'OLB am 19.06.2024'

Ein Diskurs in das Verständnis von Public Health: Ergebnisse des Forschungssemesters von Herrn Prof. dr. Michelsen: "Was ist Public Health? oder Was macht Gesundheit öffentlich?".

Am 19.06.2024 präsentierte Herr Prof. Dr. Kai Michelsen die Ergebnisse seines Forschungssemesters im WiSe 2022/2023 im Rahmen der hochschulöffentlichen "Online Lunch Breaks" unter dem Titel "Was ist Public Health? oder Was macht Gesundheit öffentlich?". Professor Michelsen führte zu Beginn seiner Präsentation viele verschiedene Definitionen von Public Health an und betonte die Wichtigkeit der Auseinandersetzung mit dem zentralen Begriff "public". Es folgte ein Diskurs über das Verständnis von "öffentlicher Gesundheit" und "gesellschaftlicher Gesundheit" als potentielle Übersetzungen für "public". Professor Michelsen präsentierte darüber hinaus die Ergebnissse seiner Theorievergleiche und der Exert*inneninteviews, die er während seines Forschungssemesters führte. Schließlich schlussfolgerte er zu seinem aktuellen Forschungsstand, dass es "zur Verortung der verschiedenen Vorstellungen von Public Health und unterschiedlicher Public Health Praxis [...] der Konstruktion eines multidimensionalen Raums" bedarf. Professor Michelsen gab einen Ausblick auf sein weiteres Forschungsvorhaben und die Notwendigkeit, konsequentialistische, deontologische und tugendethische Theorien auszubalancieren und lädt herzlich zum Austausch über Wissenschaft / Policy  und/oder Profession Public Helath ein.

'OLB am 21.02.2024'

Innovative Perspektiven in der Arbeitsmedizin: Ergebnisse des Projekts von Frau Prof. Dr. Güzel-Freundenstein: "Telemedizin in Betrieben der "grünen Branche" - Zukunftsperspektiven eines bedarfs- und nutzergerechten Einsatzes der Telearbeitsmedizin in der betriebsärztlichen Betruung und der arbeitsmedizinischen Vorsorge".

Beim heutigen hochschulöffentlichen OLB hatten das PHZF das Vergnügen, Frau Prof. Dr. Güzel-Freundenstein und Frau Keil, B. Sc., zu begrüßen, die die Ergebnisse ihres Projekts "Telemedizin in der Betreibsärztlichen Betreuung und der Arbeitsmedizinischen Vorsorge in Betrieben der Landwirtschaft, der Forstwirtschaft und des Gartenbaus: eine Zukunftsperspektive?" vorstellten. Der Projektbericht ist hier online verfügbar. Neben der Präsentation des Projekts erarbeiteten Frau Prof. Dr. Güzel-Freundenstein und Kolleg*innen konkrete Handlungsempfehlungen für Unternehmen in der "grünen Branche" sowie für zukünftige Forschungsrichtungen auf Basis von Expert*inneninterviews. Eine wichtige Erkenntnis war beispielsweise die Notwendigkeit der Aufklärung über die Unterschiede zwischen arbeitsmedizinischer Versorgung und allgemeiner ärztlicher Versorgung. Aktuell ist vielen Unternehmen nicht klar, wie sie das arbeitsmedizinische Aufgabenspektrum im Rahmen der betriebsärztlichen Betreuung und arbeitsmedizinischen Vorsorge von den Leistungen der Hausärzte oder Fachärzte abgrenzen sollen (z. B. Krankheitsbehandlung, Medikamentenverschreibung, Krankschreibung, Diagnostik, Therapie; vgl. ASIG, ArbSchG). Die präsentierten Ergebnisse bieten nicht nur einen wichtigen Beitrag für die Arbeitsmedizin, sondern liefern auch wertvolle Impulse für die Zukunftsforschung.

'OLB am 24.01.2024'

Ein faszinierender Einblick in die vielseitige Welt einer Professorin: "Didaktische Forschungs- und Handlungsfelder der Berufspädagogik Gesundheit - Berichterstattung zum Forschungssemester".

Das Public Health Zentrum Fulda hatte das Vergnügen, im Rahmen des heutigen hochschulöffentlichen OLB einen inspirierenden Einblick in die Tätigkeiten von Frau Prof. Dr. Trumpa zu erhalten. Als Professorin im Forschungssemester gewährte sie einen Einblick in ihre Projekte und Aktivitäten, die weit über den Seminarraum hinausreichen. Frau Prof. Dr. Trumpa präsentierte unter anderem die "Förderungsbezogene Diagnostik zur Gestaltung inklusiver, binnendifferenzierter, adaptiver Unterrichtssettings für die Primärstufe, Sekundarstufe und Berufsfachschulen" sowie die "Didaktische Werkstatt Gesundheit". Besonders spannend war die lebendige Darstellung von Frau Prof. Dr. Trumpa ihrer vielfältigen Aufgaben abseits von Lehre und Drittmittelprojekten. Von der Arbeit mit Studierenden und Mitarbeitenden, über die Betreuung von Promovierenden bis hin zur Gremienarbeit und der Organisation von Veranstaltungen - ihr Arbeitsalltag als Professorin ist geprägt von einer Vielzahl spannender Herausforderungen. Darüber hinaus engagiert sie sich als Mentorin im Mentroing Programm Hessen "ProProfessur" und arbeitet an der Entwicklung eines Podcasts, was ihren Beruf nicht nur abwechslungsreich, sondern auch äußerst erfüllend gestaltet. Diese Einblicke hinter die Kulissen einer Professorin sind nicht nur für angehende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit dem Ziel einer Professur aufschlussreich, sondern für alle, die sich für die Vielfalt und die Möglichkeiten akademischer Karrieren interessieren. Frau Prof. Dr. Trumpa zeigte, dass die Arbeit als Professorin ein bunter Blumenstrauß an Tätigkeiten ist, der die akademische Welt so spannend und erfüllend macht.

 

'OLB am 14.06.2023'

'Entwicklung von Public Health Nutrition- Maßnahmen incl. Ernährungsempfehlungen im Spannungsfeld von Evidenz, Meta-Evidenz und Eminenz - Aktuelle Praxisbespiele'.

Frau Prof. Dr. Kroke stellte im Rahmen des hochschulöffentlichen OLBs ihre Ergebnisse aus dem Forschungssemester vor, das sie anteilig in Wien verbrachte. Hierbei wurde auf Praxisbeispiele aus der Erstellung von Leitlinien auf Nährstoffebene sowie Lebensmittelebene eingegangen und das Spannungsfeld von Evidenz, Meta-Evidenz und Eminenz genauer betrachtet.

'OLB am 31.05.2023'

 'Vorstellung der Core Facility für Chemische und Molekularbiologische Analytik der HS Fulda'

Im heutigen OLB stellte Herr Prof. Dr. Birringer im Rahmen der hochschulöffentlichen Veranstaltung die Ergebnisse aus seinem Forschungssemester im Wintersemester 2022/23 vor. Im Zentrum standen insbesondere die vielseitigen und bereichernden Kooperationsmöglichkeiten zwischen den Möglichkeiten der Core Facility, welche in den Räumlichkeiten der Hochschule Fulda vorzufinden sind und bspw. gesundheitswissenschaftlichen Fragestellungen. Die Labore des Fachbereichs Oecotrophologie finden Sie hier. 

 

'OLB am 12.04.2023'

'Forschungsprojekt FreiZeit und sein gelungener Start'

Im Rahmen der hochschulöffentlichen Veranstaltung präsentierte Prof. Dr. Bleses mit Unterstützung von Corinna Röder die Ergebnisse aus ihrem Forschungssemester im Sommersemester 2022. Es wurden die Forschungsthematik - begegnungs- und betreuungsfreie Zeit von Menschen mit Demenz - sowie explizit die Triangulationsstrategie des Projekts vorgestellt. Weitere Informationen zu FreiZeit finden Sie hier.

'OLB am 15.02.2023'

'Gesundheitskompetenz im Setting Hochschule und Schule. Empirische Erkenntnisse und Implikationen für Public Health'

Im Rahmen dieser hochschulöffentlichen Veranstaltung präsentierte Prof. Dr. Kevin Dadacyznski die Ergebnisse aus seinem Forschungssemester im Sommersemester 2022 und stellte in diesem Zuge das Covid-HL Netzwerk sowie die Covid-HL Studierendenstudie und die Covid-HL Schulleitungsstudie vor. Als Praxistransfer präsentierte er die Nebolus-App zur Förderung der Gesundheitskompetenz im Sinne der Entertainment Education.

'OLB am 08.02.2023'

'Ergebnisse der Begleitevaluation zur Pilotierung von Tools zur Stärkung der Gesundheitskompetenz in Einrichtungen der Gesundheitsversorgung (EwiKo-Projekt)'

Wie gelingt die Umsetzung von Maßnahmen zur Stärkung der Gesundheitskompetenz in Piloteinrichtungen der Gesundheitsversorgung? Welche förderlichen und hinterlichen Faktoren lassen sich dabei identifizieren?

Mit diesen Frage setzte Frau Prof. Dr. Rathmann sich in ihrem Forschungssemester im Sommersemester 2022 auseinander und stellte die Ergebnisse im Rahmen dieser hochschulöffentlichen Veranstaltung vor.

 

'OLB' am 22.06.2022

Die COVID-19-Pandemie stellt Public und Global-Health vor besondere Herausforderungen. Schnell gelangen Fragen von health security, von Gesundheitssicherheit bzw. -schutz in den Mittelpunkt. Dies gilt nicht nur für Fachpublikationen sondern auch für die Laienpresse. Vergleichende quantitative und Kontextanalysen der diskursiven, gesundheitsbezogenen Berichterstattung vor und während der Pandemie zeigen eine deutliche Zunahme biomedizinisch-sicherheitlicher Betrachtungen und zugleich eine signifikante Reduzierung der thematischen Breite gesundheitswissenschaftlich relevanter Aspekte seit 2020.

Prof. Dr. Dr. Jens Holst stellte im Rahmen dieser hochschulöffentlichen Veranstaltung von 13:15 bis 14:00 Uhr jüngste Ergebnisse seines Forschungssemesters im WiSe 2021/22 vor.

‘OLB’ am 09.02.2022

‚Klimawandel und Gesundheit‘ - dieses Thema stand im Mittelpunkt der hochschulöffentlichen Veranstaltung, die Prof. Dr. Annette Grewe am 09.02.2022 von 13:15 bis 14:00 Uhr ausrichtete. Vorgestellt wurden Ergebnisse aus ihrem Forschungssemester im SoSe 2021.

Wie müssen sich Strategien von Risikokommunikation, Gesundheitsschutz, Prävention und Gesundheitsversorgung auf die neuen Herausforderungen einstellen, die mit der Veränderung des Klimas verbunden sind? Welche gesundheitlichen Auswirkungen sind zu erwarten? Wie können besonders vulnerable Regionen identifiziert werden? Welche neuen Methoden zum Monitoring der Risiken sind zu entwickeln? Wie kann eine vorausschauende Anpassungsstrategie in den Strukturen des Gesundheitswesens implementiert werden? Inwieweit können hier partizipative Strategien angewandt werden?

Mit diesen Fragen setzte sich Prof. Dr. Annette Grewe im Rahmen ihres jüngsten Forschungssemesters auseinander. Ihre Ergebnisse stellte sie nun vor.

‚OLB‘ am 09.06.2021

Bei diesem ‚OLB‘ handelte es sich um einen Transferaustausch zwischen kommunalen Vertreter*innen und Wissenschaftler*innen des ‚PHZF‘. Zu Gast waren der Bürgermeister von Eichenzell - Johannes Rothmund - sowie die Marketingexpertin des Projektes - Jennifer Rampe -, die das Projektvorhaben ‚Smart City Eichenzell‘ vorstellten. Dabei lag der Fokus auf dem Handlungsfeld ‚Pflege & Gesundheit / E-Health‘ in dem es u.a. um medizinische Versorgung im ländlichen Raum geht.

Seit 2020 ist Eichenzell eines von 32 Smart City Projekten deutschlandweit, das durch das Bundesministerium des Inneren (BMI) gefördert wird. Ziel des Projektes ist die Erprobung digitaler Strategien für das kommunale Leben der Zukunft. Was bedeutet dies für die Gesundheit und Pflege von Bürger*innen? Welche konkreten und smarten Antworten können auf ihre Bedarfe hin entwickelt werden - u.a. in einem Spektrum von digitalem Tablettenspender bis hin zur mobilen Versorgungsassistenz? Unter dem Motto ‚miteinander, gemeinwohlorientiert, nachhaltig und smart‘ hat Eichenzell sich auf den Weg gemacht für seine Bürger*innen innovative und zukunftsweisende Angebote zu entwickelt.

In der Überlegung ist derzeit eine mögliche Zusammenarbeit der 'Hochschule Fulda' mit 'Smart City Eichenzell', die interessante Aufgabenfelder auch für Studierende bereithalten könnte.

Auf Einladung des Bürgermeisters wird der gemeinsame Austausch zum Handlungsfeld ‚Pflege & Gesundheit / E-Health‘ im Rahmen eines Workshops am 23.06.2021 von 09:00 bis 13:00 Uhr im Eichenzeller Schlösschen fortgesetzt.

'OLB' am 28.04.2021

'Interdisziplinäre Coronaforschung' - dieses Thema stand ein weiteres Mal im Mittelpunkt des 'OLB'. In Zukunft wird dies noch mehrmals der Fall sein, denn an der 'Hochschule Fulda' formieren sich fachbereichs- und zentrenübergreifend Initiativen und Plattformen zu diesem Thema.

Als Vertreterin des benachbarten 'CeSSt'  ('Centre of Research for Society and Sustainability') war Dr. Yvonne Rubin zu Gast, die zugleich Mitinitiatorin eines Netzwerkes zur Bündelung von Forschungsansätzen zur Coronapandemie und ihrer (sozialen) Folgen ist.

Dr. Yvonne Rubin stellte die Gründung und bisherige Arbeit des Netzwerkes vor, innerhalb dessen bislang drei Treffen mit Vertreter*innen aus den hochschulinternen Fachbereichen 'Sozialwesen', 'Pflege und Gesundheit', 'Ökotrophologie' und 'Wirtschaft' sowie einer Gastprofessorin der 'Universität Kassel' stattfanden.

Das Netzwerk ist offen und es können noch weitere, an interdisziplinärer Coronaforschung Interessierte hinzukommen und sich engagieren.

Konkret geplant sind bereits zwei am 'CeSSt' stattfindende Forschungskolloquien: So spricht Prof. Dr. Nikolaus Meyer am 05.05.2021 zum Thema 'Die Prekarisierung professioneller Beschäftigungsverhältnisse in der Sozialen Arbeit - Trends zu den Arbeitsbedingungen aus der zweiten Pandemiewelle'. Und Dr. Yvonne Rubin wird am 07.07.2021 einen Vortrag mit dem Titel 'Da muss man auch selber denken ... - Soziale Altenarbeit in stationären Altenhilfeeinrichtungen während der Corona-Pandemie' halten. Die Kolloquien sind öffentlich und Interessierte sind willkommen. Weitergehende Informationen - u.a. zur Teilnahme - finden Sie hier.

Für Beginn des kommenden Jahres hat das Netzwerk bereits eine umfassende Tagung zur 'Interdisziplinären Coronaforschung' geplant, die im 'Hochschulzentrum Fulda Transfer' stattfinden wird.

Die wissenschaftlichen Zentren 'CeSSt' und 'PHZF' werden auf ihren jeweiligen Webseiten die Entwicklung dieser Initiative und Plattform weiterhin vorstellen - wir halten Sie auf dem Laufenden!

'OLB' am 13.01.2021

Der Themenschwerpunkt dieses 'OLB' lautete 'Public Health Forschung in Zeiten der Corona-Pandemie'. Hierzu stellten drei Mitglieder ihre neuesten Konzepte und Studien vor:

Dr. Katharina Rüttger berichtete über die aktuelle, englische Studie 'SHIFT (Structured Health Intervention For Truckers)', die u.a. die kardiometabolische Gesundheit und Aktivitäten von LKW-Fahrer*innen erfasst. Sport- und Gesundheitswissenschaftler*innen der Universität in Loughborough (UK) haben in Zusammenarbeit mit DHL ein Forschungsprogramm zur Gesundheit von LKW-Faher*innen entwickelt.

Prof. Dr. Kevin Dadaczynski gab Einblicke in das Projekt 'COVID-19 Health Literacy', das in Kooperation mit dem 'Interdisziplinärem Zentrum für Gesundheitskompetenzforschung (IZGK)' der 'Universität Bielefeld' initiiert wurde.

Dr. Christoph Thesen warb für den Aufbau eines regionalen Zentrums für Gesundheit, das sich der Gesundheitsförderung als gesamtgesellschaftlicher Aufgabe widmet. Denn: der Gesundheitsstatus der Bevölkerung hängt vom Erhalt der Gesundheit ab, nicht von der Behandlung von Krankheiten. Die in den Lebensbedingungen angelegten Gesundheitsrisiken können medizinisch schwer abgefangen werden. Ein guter Gesundheitsstatus ist außerdem Grundlage für die soziale und ökonomische Entwicklung - individuell und gesellschaftlich.

'OLB' am 09.12.2020

Auch quantitative Methoden spielen in der Public Health-Forschung eine große Rolle und so widmete sich dieser 'OLB' vorbereitend der Gründung einer Fachgruppe für quantitative Methoden. Es kamen 13 Forschende zusammen, die einen methodischen Fächer von Fallzahlplanungen und Stichprobengewichtungen über Pretestings und Validitätsmessungen bis hin zu erkenntnistheoretischen Fragen eröffneten: 'Was sind Bedingungen von Wahrheit?' 'Was ist absolute Wahrheit und was relative?'

Die epistemischen wie operationalen Fragen werden im Rahmen eines zukünftigen 'OLB's' weitergehend konkretisiert werden: 'Welche Instrumente führen zu welchem Wissen?' Und: 'Welche Parameter und Strategien stiften Orientierung?'

Auch wird am 'PHZF' weiterhin diskutiert werden, ob die Fragen und Bedarfe der Mitglieder nicht nur zur Gründung einer Fachgruppe für quantitative Methoden führen, sondern auch zu einer einschlägig ausgerichteten Sommerakademie?

Die Debatten und Planungen zu den quantitativen Methodenbedarfen sind für alle Mitglieder offen - und sie gehen weiter.

'OLB' am 01.10.2020

Im Rahmen dieses 'OLB's wurde eine Fachgruppe gegründet, die sich auf qualitative Methoden fokussiert: die 'Qualitative Forschungswerkstatt (QFW)'. Es haben sich 13 Forschende gefunden, die zukünftig eng zusammenarbeiten. Dabei werden Fragestellungen aus der eigenen Arbeit zur Diskussion gestellt als auch Expert*innen eingeladen werden.

Die 'QFW' organisiert sich weitestgehend selbst und versteht sich als offene Gruppe - weitere Interessierte sind willkommen. Die 'QFW' trifft sich das nächste Mal online. Interessierte können unter phzf(at)hs-fulda.de mit der 'QFW' in Kontakt treten. Wir wünschen spannende Debatten!

'OLB' am 03.09.2020

Die Mitglieder des 'PHZF' tauschten sich zu eigenen Initiativen zur Corona-Forschung aus. Dabei erstreckte sich das Spektrum an Themen und Settings von Einrichtungen der Behindertenhilfe und Altenpflege, über Projekte der Selbsthilfe und Gesundheitskompetenz von Schüler*innen bis hin zur Lebensmittelbeschaffung armer Menschen.

Es wurde deutlich, dass viele Forschungsarbeiten und -projekte in der Entstehung sind und in den nächsten Monaten weiter ausreifen werden. Das 'PHZF' wird die verschiedenen Initiativen in Zukunft bündeln und sichtbar machen. Dabei wird es Ziel sein, das gesamte Spektrum der Corona-Forschung der Mitglieder des 'PHZF' aufzuzeigen.

'OLB' am 02.07.2020

Dieser 'OLB' widmete sich der Programmplanung des 'PHZF', in der das Leitungsteam neu entwickelte Forschungs- und Veranstaltungsformate vorstellte. Dazu zählt u.a. ein digitales Forschungsinformationssystem, über das Forschungsprojekte der Mitglieder zukünftig über Schlagworte öffentlich auffindbar sein werden. Dazu zählen auch eine sich im Aufbau befindliche Publikationsreihe sowie der Forschungsbericht des 'PHZF'. Eine weitere Veranstaltung zur Vernetzung und zum Austausch von Forschungsaktivitäten der Mitglieder werden die im Herbst 2020 stattfindenden ‚Virtuellen Räume für Forschung‘ sein. Hier sind alle Mitglieder des 'PHZF' sowie Mitglieder der Fachbereiche am 18.11.2020 dazu eingeladen, Forschungsprojekte, -ergebnisse und -ideen in unterschiedlichen virtuellen Räumen vorzustellen und gemeinsam zu diskutieren. Hierzu gibt es die Möglichkeit in einer Galerie sog. Pitches zu Studierenden- und Forschungsprojekten darzubieten; in einem Speaker’s Corner werden Vorträge stattfinden; in einem Arbeitszimmer wird es World-Cafés geben; in einem Musikzimmer werden Podcasts gezeigt und auf einer Veranda wird es Überraschungen geben. Das alles wird online stattfinden. Wir freuen uns auf Sie!

'OLB' am 04.06.2020

Verlässliche Quellen und Gesundheitsinformationen sind in der heutigen Zeit der Pandemie sehr entscheidend. Prof. Dr. Christian Apfelbacher und Frau Prof. Dr. Bitzer sprachen über „Gesundheitskompetenz im Kompetenznetz Public Health für Covid-19“ und stellten Themen des Kompetenznetzes, Arbeitsweisen und Ergebnisse vor.

Prof. Dr. Apfelbacher ist u.a. Direktor des Instituts für Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung an der Fakultät für Medizin der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg und verfolgt Forschungsschwerpunkte in der Epidemiologie chronischer Erkrankungen, der Evidenzsynthese, der Lebensqualitäts-, Versorgungs- und Präventionsforschung.

Prof. Dr. Eva Maria Bitzer ist u.a. Professorin für Medizin in der Gesundheitspädagogik an der Pädagogischen Hochschule Freiburg und dort verantwortlich für das Studienprogramm Gesundheitspädagogik. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Public Health- und Versorgungsforschung. Sie befasst sich mit Interventionen zur Förderung der Gesundheitskompetenz in Prävention, Kuration und Rehabilitation, deren Evaluation und Vermittlung.

'OLB' am 14.05.2020

Geographische, graphisch aufbereitete Datenanalysen in der Bekämpfung von Pandemien - das Projekt “FightCovid-19“.

Prof. Dr. Jozo Acksteiner und Harsh Manocha stellten interaktive Karten vor, die beispielsweise Kliniken und Unternehmen visualisierte Kennzahlen und Daten für schnelle Entscheidungsfindungen zur Verfügung stellen. In welcher Region gibt es freie Behandlungsplätze, Personal und Ressourcen? Dies sind Fragen, die Planungs- und Krisenstäbe in Zukunft so schneller beantworten können.

Prof. Dr. Jozo Acksteiner ist an der Hochschule Fulda Professor für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre mit einem Schwerpunkt auf Logistik. Er ist Studiengangsleiter für Logistikmanagement. Seine Lehrgebiete umfassen - neben Geographic Analytics - Supply Chain Management, Business Analytics und Projektmanagement.

'OLB' am 02.04.2020

Die Auftaktveranstaltung - das neue Leitungsteam begrüßt die Mitglieder des ‚Public Health Zentrum Fulda (PHZF)‘. Es werden Ideen ausgetauscht, Planungen vorgestellt sowie Wünsche und Bedarfe erfragt.

Ab 01.02.2020 sind sie im Amt: Prof. Dr. Katharina Rathmann (Sprecherin), Prof. Dr. Kevin Dadaczynski, Prof. Dr. Anja Kroke (und Marilena von Köppen bis 31.07.2021):

Prof. Dr. Katharina Rathmann ist am Fachbereich Pflege und Gesundheit Professorin für Sozialepidemiologie und Gesundheitsberichtserstattung. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Kinder- und Jugendgesundheit, Sozialepidemiologie und Versorgungsforschung - z.B. in Bezug auf vulnerable Bevölkerungsgruppen. Seit Anfang 2019 verantwortet sie die unter der Schirmherrschaft der WHO geförderte „Health Behavior in School-aged Children (HBSC)“-Studie für Hessen. Daneben ist sie Mitglied im Erweiterten Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Soziologie (DGMS) e.V., Mitglied des Aktionsbündnis Teilhabeforschung und aktiv in der AG Leichte Sprache und AG Organisationale Gesundheitskompetenz im Deutschen Netzwerk Gesundheitskompetenz (DNGK).

Prof. Dr. Kevin Dadaczynski ist am Fachbereich Pflege und Gesundheit Professor für Gesundheitskommunikation und Patienteninformation. Seine Forschungsschwerpunkte widmen sich u.a. der Gesundheitsförderung und Prävention in Lebenswelten (mit Fokus auf Bildungs- und Erziehungssetting und digitale Lebenswelten), komplexen Interventionen und seiner Evaluation oder auch den Themen psychische Gesundheit und Prävention von Übergewicht. Gemeinsam mit Katharina Rathmann verantwortet er die unter der Schirmherrschaft der WHO geförderte „Health Behavior in School-aged Children (HBSC)“-Studie für Hessen. Er ist u. a. Co-Chair der Research Group des Schools for Health in Europe (SHE) Network und der IHLA Interest Group “Health Literacy in Schools” und Mitglied verschiedener Gesellschaften (z.B. DGSMP, DNGK).

Prof. Dr. Anja Kroke ist am Fachbereich Oecotrophologie Professorin für Ernährungsepidemiologie und Präventionsstrategien. Ihre Forschungsschwerpunkte widmen sich der Ernährung als Risikofaktor für chronische Erkrankungen (z.B. Krebs, Diabetes, Osteoporose, Hypertonie, Adipositas) und ernährungsepidemiologischen Erhebungsmethoden. Ferner befasst sie sich mit evidenzbasierter Prävention und Gesundheitsförderung mit derzeitigem Schwerpunkt im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung sowie der ernährungsbezogenen Gesundheitsförderung und Prävention für Menschen mit kognitiven Einschränkungen und Assistenzbedarf.  Sie ist u.a. Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) und der Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie (DGEpi).

Marilena von Köppen ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Pflege und Gesundheit sowie Promovendin am Promotionszentrum Public Health (PZ PH). Ihre Arbeitsschwerpunkte sind partizipative Forschung, qualitative Methoden, Care Ethik und kritische Gerontologie. Sie ist u. a. Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Gerontologie und Geriatrie (DGGG) und der Collaborative Action Research Network (CARN). Im Rahmen des Netzwerks für Partizipative Gesundheitsforschung (PartNet) ist sie Gründungsmitglied der Arbeitsgruppe partizipativ forschender Doktoranden (PartGroup).