Soziale Arbeit (BASA-Präsenz)

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Studiengangskoordinatorin

Petra Hohmann

Petra Hohmann

Gebäude 21, Raum 203
Petra Hohmann +49 661 9640-239
Sprechzeiten
Di, Mi., Do. jeweils von 9.30 bis 12.00 Uhr

Um was geht's?

Der grundständige Studiengang des Fachbereichs Sozialwesen wurde im Wintersemester 2004/2005 vom bisherigen nationalen Studienabschluss Diplom auf den international bekannten und anerkannten Abschluss Bachelor of Arts umgestellt.

Hintergrund dieser Anpassung ist das 1999 von den Kultusministern der europäischen Staaten formulierte Ziel, bis 2010 einen einheitlichen europäischen Hochschulraum zu schaffen (Bologna-Prozess).

Der Begriff „Soziale Arbeit“ ist der Oberbegriff über Sozialarbeit  und Sozialpädagogik. Der Bachelor-Studiengang Soziale Arbeit integriert Inhalte dieser beiden Bereiche. Unsere Absolventen erhalten dadurch sehr weitreichende berufliche Perspektiven in verschiedenen Berufsfeldern der Sozialarbeit (z.B. öffentliche Sozialverwaltung, Streetwork,  Arbeit in Jugendclubs) und der Sozialpädagogik (Arbeit mit Kindern und Jugendlichen oder Menschen mit Behinderung, Medienpädagogik, Bildungsarbeit), sowie zahlreichen neuen Arbeitsfeldern, die zwischen diesen klassischen Bereichen liegen.

Der Bachelor-Studiengang Soziale Arbeit ist komplett modularisiert, d.h., alle Lehrinhalte werden in Modulen angeboten. Ein Modul ist eine inhaltlich und zeitlich abgeschlossene Lerneinheit. Für jedes Modul sind die Lehrinhalte umrissen sowie Kompetenzen (fachlich/überfachlich), die die Studierenden in den einzelnen Modulen erwerben sollen definiert. Jedes Modul wird mit einer/mehreren studienbegleitenden mündlichen oder schriftlichen Prüfung(en) abgeschlossenkomplett.

Für jedes Modul sind Anrechnungspunkte (Credit) nach dem European Credit Transfer System definiert. Diese Credits beschreiben den Arbeitsaufwand, der mit dem erfolgreichen Besuch einer Modulveranstaltung verbunden ist.

Module und Credits machen Studienleistungen international vergleichbar. Sie erleichtern den Wechsel an andere Bildungseinrichtungen weltweit. Zudem können Studierende Module und die dazugehörigen Credits, die sie an anderen Hochschulen erwerben, an der FH Fulda leichter anrechnen lassen,  z.B. Leistungsnachweise aus Auslandssemestern.

Inhaltlich zielt unser Bachlor-Studiengang einerseits durch die Vermittlung einer breiten Basis auf eine universelle Qualifikation um vielfältige Perspektiven für die spätere berufliche Praxis im weiten Feld der Sozialen Arbeit zu eröffnen, andererseits geschieht durch das vertiefende Schwerpunktstudium auf eine, den persönlichen Neigungen, Kompetenzen und Zukunftszielen unserer Studierenden entsprechende Spezialisierung.

Als international ausgerichteter Studiengang ist der Blick über den eigenen, nationalen „Tellerrand“ wichtiger Bestandteil des Studiums. Zudem hervorzuheben ist das Angebot im Bereich der „kreativen Medien“. Hier werden eine Vielzahl von Veranstaltungen zu Kunst, Werken, Musik, Sport, neue Medien und Medienpädagogik angeboten. 

Erstsemesterinformationen WS 17/18

Zugangsvoraussetzungen

Voraussetzung:

  • ein Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife – oder -
  • ein Zeugnis der fachgebundenen Hochschulreife – oder –
  • ein Zeugnis der Fachhochschulreife - oder -
  • eine nach Rechtsvorschrift oder von der zuständigen staatlichen Stelle als gleichwertig anerkannte Zugangsberechtigung – oder -
  • Bestehen der Eignungsprüfung für besonders befähigte Berufstätige (auch ohne Hochschulzugangsberechtigung).

Auswahlkriterien:

Da sich in den letzen Jahren immer deutlich mehr  Studieninteressierte bewerben als Studienplätze zur Verfügung stehen, erfolgt aus denjenigen, welche o.g. Voraussetzung erfüllen eine Auswahl nach folgenden Kriterien:

  • Durchschnittnote
  • Wartezeit
  • Dauer von Vorerfahrungen im sozialen Bereich, z.B. Praktika, Zivildienst, FSJ, Mitarbeit in Vereinen.

Studienziele

Das Studium der Sozialen Arbeit am Fachbereich Sozialwesen bietet eine wissenschaftlich fundierte und praxisorientierte Ausbildung für das weite Berufsfeld der Sozialen Arbeit. Im Studium erwerben die Studierenden die notwendigen Fach- und Schlüsselqualifikationen für eine selbständige und verantwortliche Tätigkeit in der Sozialen Arbeit und werden befähigt, auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden Probleme zu lösen. Insbesondere soll das Studium die Absolventinnen und Absolventen dazu befähigen komplexe Handlungsabläufe im Feld der Sozialen Arbeit zu planen, durchzuführen, zu evaluieren und zu reflektieren. Neben der Berufsbefähigung legt das Studium die notwendigen Grundlagen für weiterführende anwendungs- und forschungsorientierte Höherqualifizierungen. 

Studienbeginn bis WS 14/15

Den Modulkatalog für Studierende, die ihr Studium bis zum WS 14/15 begonnen haben, finden Sie hier.

Studienbeginn ab WS 15/16

Der Studiengang zeichnet sich durch folgende sechs Besonderheiten aus:

  1. Der Studiengang ist ab dem zweiten Semester praxisnah konzipiert. Konsequenterweise wird das tradierte Anerkennungsjahr zur Erreichung der Staatlichen Anerkennung nunmehr durch ein praktisches Studiensemester ersetzt;
  2. breite Auffächerung der Bezugswissenschaften und Fachwissenschaftlichen Fragennwie Methoden, Theorien und Struktur der Sozialen Arbeit;
  3. Einbeziehung multimedialer Lehr- und Lernanteile;
  4. Internationale Studienroute;
  5. der Schwerpunkt moderne Medien als methodische Instrumente der Sozialen Arbeit;
  6. das breite Angebot an Vertiefungsmodulen im aufgaben- und adressatenorientierten Bereich im vierten und sechsten Semester.

Den Modulkatalog für Studierende, die ihr Studium ab dem WS 15/16 beginnen werden, finden Sie hier

Studienabschluss

Nach erfolgreichem Abschluss des Studiums im Bachelor-Studiengang Soziale Arbeit wird der Akademische Grad

Bachelor of Arts: Soziale Arbeit

verliehen.

Der „Bachelor of Arts“ (B.A.) ist ein international bekannter und anerkannter Abschluss. Das hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst hat die Gleichstellung mit dem bisherigen Diplomabschluss sicher-gestellt. Der Bachelor ist eine berufsqualifizierender Abschluss.

Absolventen können nach Abschluss des Studiums durch ein einjähriges Praxisjahr zudem die staatliche Anerkennung als SozialarbeiterIn oder Sozial-pädagogIn erlangen, die für eine Anstellung im öffentlichen/staatlichen Dienst vorausgesetzt wird. Das Anerkennungsjahr wird durch den Fachbereich betreut.

Mit dem Bachelor Abschluss haben Absolventen zudem die Möglichkeit, durch ein weitres Studium den internationalen akademischen Grad “Master of Arts” zu erwerben. Der Fachbereich Sozialwesen bietet seit dem Sommersemester 2006 berufsbegleitende Masterstudiengänge für die Berufsfelder „Gemeindepsychiatrie“ und „Sozialraumentwicklung und –organisation“ an.