Prof. Dr. Anja Frindt

Multiperspektivische Fallarbeit in der Sozialen Arbeit

Hochschule Fulda
Gebäude 24, Raum 003
Leipziger Straße 123
36037 Fulda

Vita

Akademischer Werdegang: 

  • Seit 03/2023 Professorin für „Multiperspektivische Fallarbeit in der Sozialen Arbeit“ an der Hochschule Fulda
  • 2022 Ruf auf die Professur für „Inklusive Kinder- und Jugendhilfe“ an die Frankfurt UAS (abgelehnt)
  • 2019 Promotion (Dr. phil.) in Erziehungswissenschaften an der Universität Siegen. Promotionsschrift: Ambivalente Bewältigungsaktivitäten beim Aufwachsen unter ungünstigen Bedingungen. Resilienztheoretische Abstraktionen eines Entwicklungs- und Hilfeprozesses in der aufsuchenden Familienarbeit, Gutachter: Prof. Dr. Klaus Wolf, Prof. Dr. Imbke Behnken, Prof. Dr. Albrecht Rohrmann, Note: summa cum laude
  • 2002–2005 Studium der Sozialpädagogik/Sozialarbeit (Diplom II) an der Universität Siegen, Abschluss: Dipl.-Pädagogin
  • 1997–2002 Studium des Sozialwesens an der Fachhochschule Braunschweig/Wolfenbüttel, Abschluss: Dipl.-Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin (FH)

Fort- und Weiterbildung: 

  • 2007–2009 Hochschuldidaktische Weiterbildung „Professionelle Lehrkompetenz für die Hochschule“ des Netzwerks Hochschuldidaktik NRW
  • 2002–2008 Zertifikat „Organisationsentwicklung und Qualitätsmanagement in Sozialen Diensten“ am Zentrum für Planung und Evaluation Sozialer Dienste der Universität Siegen

Wissenschaftliche Tätigkeiten: 

  • 2019 Abschluss der Dissertation
  • 2012 Expertise für den 14. Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung, Thema: Aufsuchende (Erziehungs-)Hilfen für Familien (SPFH u.a. § 20, § 27 Abs. 2, § 31)
  • 2010 Expertise für das Deutsche Jugendinstitut im Rahmen des Projektes „Jugendhilfe und sozialer Wandel – Leistungen und Strukturen“, Thema: Entwicklungen in den ambulanten Hilfen zur Erziehung. Aktueller Forschungsstand und strukturelle Aspekte am Beispiel der Sozialpädagogischen Familienhilfe
  • 2009–2010 Promotionsstipendium der Universität Siegen
  • 2009–2010 Projekt „Hilfen die ankommen – Steigerung der Wirksamkeit intensiver ambulanter erzieherischer Hilfen (SPFH)“, Universität Siegen in Kooperation mit LWL-Landesjugendamt Westfalen-Lippe
  • seit 2009 Tätigkeit als freiberufliche Fortbildnerin und Referentin
  • 2007–2009 Modellprojekt „Steigerung der Wirksamkeit intensiver ambulanter erzieherischer Hilfen (SPFH)“, Universität Siegen in Kooperation mit dem LWL-Landesjugendamt Westfalen-Lippe 
  • 2006–2009 Lehraufträge an der Universität Siegen (KlassikerInnen Sozialer Arbeit, Familien in schwierigen Lebenssituationen und sozialpädagogische Handlungsmöglichkeiten, Qualitative Familienforschung – eine methodische Annäherung, Projektmanagement in der Entwicklungszusammenarbeit am Beispiel der Behindertenhilfe)
  • 2006–2007 Forschungsprojekt „Comparative Cost Analysis – Community-based care as an alternative to institutions“, ZPE Universität Siegen, Europäisches Forschungskonsortium
  • 2003–2005 Forschungsprojekt „Sozialpädagogische Familienhilfe aus Sicht der Klientinnen und Klienten“ unter Leitung von Prof. Dr. Klaus Wolf, Universität Siegen
  • 2003–2006 Forschungsassistentin am Lehrstuhl für Empirie, Hermeneutik, Statistik, Prof. Dr. Karin Schittenhelm, Universität Siegen
  • 2003 Studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Allgemeine Pädagogik Prof. Dr. Dorle Klika, Universität Siegen

Berufspraxis in der Sozialen Arbeit: 

  • 2021–2023 Lehrerin im Vorbereitungsdienst an einer Fachschule für Sozialwesen und Höheren Berufsfachschule für Sozialassistenz 
  • 2011–2021 Stabsstelle Jugendhilfeplanung im Jugendamt der Stadt Gießen mit den Schwerpunkten Kindertagesbetreuung und Hilfen zur Erziehung, Fach- und Finanzcontrolling, Qualitätsmanagement Kitas 
  • 2004 Honorarmitarbeiterin im Fachgebiet Internationale Hilfen der Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung e.V. 
  • 2002 Bezirkssozialarbeiterin im Geschäftsbereich Jugend der Stadt Wolfsburg, Allgemeiner Sozialer Dienst und ambulante Maßnahmen für straffällig gewordene Jugendliche
  • 2001–2002 Berufspraktikum im Geschäftsbereich Jugend der Stadt Wolfsburg, Allgemeiner Sozialer Dienst, Abschluss: staatlich anerkannte Sozialarbeiterin/Sozialpädagogin
  • 1998–2000 Praktika und Honorartätigkeiten in verschiedenen Handlungsfeldern Sozialer Arbeit, u.a. Begleitender Dienst in der Werkstatt für Behinderte, Fördergruppe, Zweigwerkstatt, Wohnheim; Jugendförderung, Hausaufgabenbetreuung von Kindern mit Migrationshintergrund; Ent-wicklungsförderung behinderter und von Behinderung bedrohter Kinder im Kleinkind- und Vorschulalter; Allgemeiner Sozialdienst: Wohnungslosenhilfe, Frauenhaus, Seniorenbegegnungsstätte
  • 1996–1997 Freiwilliges soziales Jahr in einem Wohnheim für seelisch Behinderte und psychisch Kranke in Wernigerode

Ehrenamtliches und gesellschaftspolitisches Engagement: 

  • 2018–2022 Elternbeirat Kita „Eisenacher Weg“
  • 2003–2008 Antragstellung, Konzeptionsentwicklung und Durchführung von Workshops in einem Projekt der Entwicklungszusammenarbeit zur Schaffung einer Struktur früher Hilfen für Kinder mit Behinderungen in der Region Kachetien/Georgien 
  • 2005 Unterrichtspraktikum „Deutsch als Fremdsprache“ am Instituto Intercontinental de Guanajuato und der Universidad de Guanajuato, Mexiko 
  • 2005 Entwicklungspolitische Bildungsarbeit bei der Erlebnisausstellung „Mercado Forestal“ der Initiative Solidarische Welt e.V. Marburg
  • 2002 Lateinamerikaaufenthalt, Mitarbeit in einem Entwicklungshilfeprojekt in Nicaragua

Lehrgebiete / Module

  • Methoden Sozialer Arbeit (BASA-dual)
  • Sozialraum, Empowerment und Netzwerkarbeit (BASA-online)
  • Methoden der Sozialen Arbeit II: Gruppenarbeit (BASA-Präsenz)
  • Methoden der Sozialen Arbeit III: Einzelfallarbeit (BASA-Präsenz)
  • Geschichte, Theoriezugänge und Struktur Sozialer Arbeit (BASA-dual)
  • Familie – Eine multidisziplinäre Einführung (BASA-online)
  • Forschung in der Sozialen Arbeit (BASA-Präsenz)

Forschungsschwerpunkte

  • Aufwachsen unter (un-)günstigen Bedingungen
  • Sozialpädagogische Interventionen in Familien
  • Methodisches Handeln in der Sozialen Arbeit
  • Resilienzprozesse
  • Rekonstruktive Forschung in der Sozialen Arbeit 
  • Jugendhilfeplanung, Qualitätsentwicklung, Planung und Evaluation Sozialer Dienste

Forschungsprojekte

  • Ambivalente Bewältigungsaktivitäten beim Aufwachsen unter ungünstigen Bedingungen. Resilienztheoretische Abstraktionen eines Entwicklungs- und Hilfeprozesses in der aufsuchenden Familienarbeit  
  • Expertise für den 14. Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung, Thema: Aufsuchende (Erziehungs-)Hilfen für Familien (SPFH u.a. § 20, § 27 Abs. 2, § 31). Gefördert durch: Deutsches Jugendinstitut
  • Expertise für das Deutsche Jugendinstitut im Rahmen des Projektes „Jugendhilfe und sozialer Wandel – Leistungen und Strukturen“, Thema: Entwicklungen in den ambulanten Hilfen zur Erziehung. Aktueller Forschungsstand und strukturelle Aspekte am Beispiel der Sozialpädagogischen Familienhilfe. Gefördert durch: Deutsches Jugendinstitut 
  • „Hilfen die ankommen – Steigerung der Wirksamkeit intensiver ambulanter erzieherischer Hilfen (SPFH)“. Gefördert durch: LWL-Landesjugendamt Westfalen, Eigenmittel beteiligter Träger 
  • Modellprojekt „Steigerung der Wirksamkeit intensiver ambulanter erzieherischer Hilfen (SPFH)“. Gefördert durch: LWL-Landesjugendamt Westfalen-Lippe, Eigenmittel beteiligter Träger
  • „Comparative Cost Analysis – Community-based care as an alternative to institutions“ Europäisches Forschungskonsortium bestehend aus EASPD - European Association of Service Providers für Persons with Disabilities, Association Cientifica PSICOST, Tizard Centre University of Kent, London School of Economics, Charles University of Prague, Catholic University of Leuven und ZPE Universität Siegen, Informationen zur Wohnsituation von Menschen mit Behinderungen in 28 europäischen Staaten, Teilprojekt: Erhebung und Auswertung der entsprechenden Daten für Litauen, Lettland, Estland, Slowenien und die Slowakei. Gefördert durch: Europäische Kommission 
  • „Sozialpädagogische Familienhilfe aus Sicht der Klientinnen und Klienten“. Gefördert durch: Universität Siegen
  • „Cultural Capital during migration“. Gefördert durch: VW-Stiftung 
  • Schaffung einer Struktur früher Hilfen für Kinder mit Behinderungen in der Region Kachetien/Georgien. Gefördert durch: Aktion Mensch
  • Lehrforschungsprojekt „Studieren nach der Berufsausbildung“

Mitgliedschaften

  • Deutsche Gesellschaft für Erziehungswissenschaft 
  • Deutsche Gesellschaft für Soziale Arbeit 
  • Centre of Research for Society and Sustainability (CeSSt), Hochschule Fulda 
  • AG Kindheit, Jugend und Familie im Forschungsverbund Sozialrecht und Sozialpolitik der Universität Kassel und der Hochschule Fulda

Weitere Funktionen

  • Vorsitzende des Praktikumsausschusses 
Zurück zur Listenansicht