drei Studentinnen im Gespräch draußen am Campus

Soziale Sicherung & Sozialverwaltungswirtschaft (Bachelor)

Soziale Sicherung & Sozialverwaltungswirtschaft

Profi werden für Arbeit und Soziales Aktiv mitgestalten und etwas bewirken

Haben Sie den Wunsch, Menschen in schwierigen Lebenssituationen zu unterstützen, sei es bei Fragen zur Arbeitslosigkeit, Erwerbsarbeit, sozialen Sicherung oder beruflichen Bildung? Wollen Sie in einem Bereich arbeiten, in dem Sie aktiv mitgestalten, Entscheidungen treffen und wirklich etwas bewirken können? Dann bietet Ihnen BASS genau das Richtige: ein anspruchsvolles und gleichzeitig erfüllendes Arbeitsfeld, in dem Ihre Meinung zählt und Sie einen echten Unterschied machen können.
 
Ob direkt aus der Schule oder bereits mitten im Berufsleben – der Studiengang B.A. Soziale Sicherung & Sozialverwaltungswirtschaft (BASS) bietet Ihnen die Chance, sich in einem spannenden Feld weiterzuentwickeln. Unser duales wie berufsbegleitendes Studienmodell ist flexibel und passt sich Ihrem Alltag und Ihren beruflichen Anforderungen an – ideal für alle, die Beruf, Familie und Studium miteinander verbinden möchten.
 
Unser innovativer Studiengang kombiniert Theorie und Praxis zu 100 % und schafft durch kleine Gruppen, erfahrene Dozenten und ein individuelles Lernkonzept im Blended-Learning-Format die ideale Lernumgebung, um Ihre Fähigkeiten voll zu entfalten.
 
Klingt spannend? Dann nehmen Sie jetzt Ihre berufliche Zukunft in die Hand und werden Profi für Arbeit und Soziales!

Auf einen Blick
Abschluss Bachelor of Arts (B.A.)
Art des Studiums Berufsbegleitendes Studium
Duales Studium
Studienbeginn Wintersemester
Unterrichtssprache Deutsch
Regelstudienzeit 7 Semester
Zulassungsfrei Ja
ECTS-Punkte 180 ECTS

Beratung

Sie bieten Psychosoziale Beratung, Coaching und Case Managment an.

Recht

Sie beraten Menschen kompetent zu Sozial- und Verwaltungsrecht.

Ökonomie

Sie managen die Vermittlung und Integration in Bildung und Erwerbsarbeit.

Der Studiengang Soziale Sicherung und Sozialverwaltungswirtschaft richtet sich an Studieninteressierte,

  • die entweder im Rahmen des dualen Studiums mit einem Jobcenter (oder einer sonstigen mit der Hochschule kooperierenden Verwaltung) einen Ausbildungsvertrag abgeschlossen haben oder
  • die bereits bei einem Träger der Grundsicherung, den „gemeinsamen Einrichtungen“ (gE) bzw. einem kommunalen Job-Center arbeiten oder im Verwaltungsbereich tätig sind und eine höhere Qualifikation und/oder einen neuen Arbeitsbereich im Feld der sozialen Verwaltung anstreben.

 

Das berufsbegleitende Studium ist besonders für Berufstätige geeignet, die 

  • bei einem Träger der Grundsicherung (Jobcenter) bzw. der Arbeitsförderung arbeiten oder eine solche Beschäftigung anstreben,
  • im sozialen bzw. kommunalen Verwaltungsbereich tätig sind oder
  • bei Institutionen beschäftigt sind, die auch mit ausbildungs- bzw. arbeitsmarktbezogenen Themen / Problemstellungen betraut sind (z. B. Bildungs- und Rehaträger, Schuldnerberatung, Drogenberatung, etc.) und eine erweiterte Qualifikation erwerben möchten oder
  • einen neuen Arbeitsbereich im Feld der sozialen Verwaltung bzw. bei anderen sozialen oder ausbildungs-/ arbeitsmarktbezogenen Organisationen anstreben.

 

Eine studienbegleitende, einschlägige Berufstätigkeit (gerne im sozialen Verwaltungsbereich oder der Sozialwirtschaft bzw. Interesse, in diesen Bereich nach Abschluss des Studiums zu wechseln) sollte aufgrund der Studienanforderungen in der Regel nur eine Teilzeitbeschäftigung mit durchschnittlich der Hälfte der regelmäßigen Wochenarbeitszeit umfassen. Eine Teilzeitbeschäftigung ist jedoch keine zwingende Voraussetzung zur Aufnahme des Studiums. Bei einem höheren Anteil der Beschäftigung kann es jedoch, wegen der inhaltlichen Anforderungen des Studiums, zu einer entsprechenden Verlängerung der Studienzeit kommen.

Das Studium umfasst 17 Online-Module (die nahezu zeit- und ortsunabhängig studiert werden können) sowie 7 Präsenzmodule (nur ein Präsenz-Wochenende pro Monat). In den Wahlmodulen bestehen Vertiefungsmöglichkeiten u. a. in den Bereichen Gesundheit und Arbeit; Beratung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen; Förderung der arbeitsmarktlichen Teilhabe von Migrant*innen; Sozial-/Leistungsrecht.

Der Studiengang ist konsequent modularisiert und ermöglicht dadurch die Anerkennung von Vorkenntnissen (z. B. durch Berufserfahrung oder Teile eines vorherigen Studiums) und somit ein individuell gestaltbares Studium. Somit werden die Vereinbarkeit von Beruf, Familie / Pflege, Freizeit und Studium bestens ermöglicht!

Präsenzphasen
Die Präsenzphasen finden einmal im Monat an der Hochschule Fulda statt:
Freitag von 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Samstag von 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr

  • Professionelle Gesprächsführung, Beratung, Coaching und Supervision im Bereich sozialer Sicherung, in arbeitsmarktbezogenen Fragestellungen sowie im Kontext kommunalen Verwaltungshandelns
  • Case-Management (nach Vorgaben der DGCC) zum Umgang mit sozialen und familiären Notlagen und Exklusionsprozessen
  • Sozial- und Verwaltungsrecht (mit Vertiefungen im SGB II, III, VIII und XII) sowie Beratung und Vermittlung arbeitsloser Menschen
  • Arbeitsmarkttheoretische Perspektiven / Strategiebereiche regionaler, nationaler und internationaler Sozial- und Arbeitsmarktpolitik
  • Organisation, Personal- und Managementkonzepte in sozialen Institutionen sowie in der öffentlichen Verwaltung
  • Betriebswirtschaftslehre sowie Projektmanagement mit Praxisprojekten
  • Netzwerkarbeit, Public Governance und sozialräumliche Perspektiven
  • Öffentliche und betriebliche Gesundheitsförderung im Kontext von Arbeit und Arbeitslosigkeit  

Aktuelle Ausschreibungen


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Berufsbegleitende Studienvariante

Hochschulzugangsberechtigung sowie Tätigkeit bei einem Träger der Grundsicherung oder einem zugelassenenen kommunalen Träger nach §6a SGB II oder in der Sozialwirtschaft bzw. im sozialen Verwaltungsbereich
Bewerber, die ihre Hochschulzugangsberechtigung nicht an einer deutschsprachigen Einrichtung erworben haben, müssen Deutschkenntnisse auf dem Niveau C1 des Europäischen Referenzrahmens (DSH-2 oder Äquivalent) nachweisen.

Duale Studienvariante

Hochschulzugangsberechtigung
Bewerber, die ihre Hochschulzugangsberechtigung nicht an einer deutschsprachigen Einrichtung erworben haben, müssen Deutschkenntnisse auf dem Niveau C1 des Europäischen Referenzrahmens (DSH-2 oder Äquivalent) nachweisen.
Tätigkeit im Rahmen des Studiums bei einem kommunalen Träger nach §6a SGB II oder einer vergleichbaren Einrichtung sowie Abschluss eines Studienvertrages mit einer Institution, die einen Kooperationsvertrag mit der Hochschule Fulda geschlossen hat.

Mit deutschen Bildungsnachweisen: 15. April bis 30. September

Mit ausländischen Bildungsnachweisen: 1. März bis 30. September

Studentinnen der dualen Studienvariante in einer Gruppenarbeit

#lieber beides: Dual studieren

Die Kombination eines Studiums mit enger Verzahnung von Theorie und Praxis bietet viele Vorteile: Das Wissen aus den Seminaren und Übungen kann in der Praxis direkt angewendet werden und nach dem Studium steht man bereits mit beiden Beinen in der Arbeitswelt. Außerdem lohnt sich ein duales Studium auch finanziell, denn es gibt in der Regel eine monatliche Vergütung.

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Sicherer Job Sichere Zukunft

Studentin schaut fröhlich auf ihren Laptop

Hauptansatz für Absolventinnen und Absolventen sind die Jobcenter – und das bundesweit. Es gibt überall Bedarf an qualifizierten Kräften in diesem Bereich. Auch die Bundesagentur für Arbeit ist ein möglicher Arbeitgeber.

Das Studium befähigt darüber hinaus zur Beschäftigung bei allen Arbeitgebern der öffentlichen Verwaltung – besonders der sozialen Verwaltung – aber auch bei Trägern der Wohlfahrt (z. B. im Bereich der Kinder‑ und Jugendhilfe), Bildungsträgern sowie in Reha‑Einrichtungen.

Weitere Berufsfelder von BASS-Absolvent*innen sind z. B. Stabstellenleitung oder die Leitung der Controlling-Abteilung in einer kommunalen Verwaltung, Referententätigkeit, verschiedene Führungspositionen (Team-, Projekt-, Fachdienst- und Bereichsleitungen).

Ein weiteres Studium? Geht auch! Der Bachelor-Abschluss ermöglicht den Zugang zu verschiedenen Master-Studiengängen (z. B. Sozialrecht, Beratung, Sozialraum).

Studierende und Alumni berichten Eindrücke aus dem Studium

Die aufeinander aufbauenden Online-Module im dualen Studiengang geben mir viel Flexibilität für meinen Alltag - privat wie beruflich. Die theoretischen Inhalte erarbeiten wir uns - häufig auch in Gruppenarbeit - virtuell in Online-Foren. Einmal im Monat findet die Präsenzlehre an der Hochschule Fulda statt und man kann sich persönlich mit anderen Studierenden und den Lehrenden austauschen. Wenn ihr Fragen habt, schreibt mir gern eine E-Mail an thalia.koch@sw.hs-fulda.de.

Thalia Koch, Studentische Studienberaterin

Mit einer optimalen Verzahnung von Theorie und Praxis ist der duale Studiengang für mich ein guter Weg, ein Studium in meinen Alltag mit Familie, Sport und Arbeit zu integrieren. Durch die vielen Online-Angebote im Studiengang BASS und die dadurch entstehende Flexibilität, ist es für mich sehr gut möglich, diese Lebensbereiche miteinander zu kombinieren. Wenn ihr Fragen habt, schreibt mir gerne eine E-Mail an kevin.ihrig@sw.hs-fulda.de.

Kevin Ihrig, Studentischer Studienberater

Das Besondere am Studiengang BASS sind nicht nur die praxisnahen, aktuellen Inhalte, sondern vor allem der Mix der Studierenden aus Jung und Alt, mit oder ohne Berufserfahrung und aus unterschiedlichen Regionen oder Arbeitsbereichen. Persönlich konnte ich viele Lerninhalte zeitnah im Beruf umsetzen und der Studienabschluss ermöglichte den Weg in meinen jetzigen Aufgabenbereich. Also: Alles richtig gemacht mit BASS.

Birgit Hannemann-Röttgers, Landeshauptstadt Kiel | Pressereferat, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit

Das duale Studium „Soziale Sicherung und Sozialverwaltungswirtschaft“ an der Hochschule Fulda war für mich die perfekte Wahl. Die enge Verzahnung von Theorie und Praxis ermöglichte es mir, fachlich zu wachsen und das Gelernte direkt im beruflichen Alltag anzuwenden. Besonders wertvoll war für mich die Vereinbarkeit des Studiums mit meinen persönlichen Lebensumständen. Dieses Studium hat mich nicht nur fachlich, sondern auch persönlich weitergebracht.

Falco Schreiter, Fallmanager in einem Kommunalen Jobcenter

Vor dem Studium war ich in einem sicheren, unbefristeten Arbeitsverhältnis, das mir Stabilität bot, insbesondere mit drei Kindern und einem Haus. Dennoch fehlte mir die Erfüllung in meiner damaligen Tätigkeit. Als die Kinder größer wurden und ich das Gefühl hatte, dass es an der Zeit war, etwas Neues zu wagen, entschied ich mich, den sicheren Job hinter mir zu lassen und mit 38 Jahren das BASS-Studium zu beginnen. Die perfekte Vereinbarkeit von Studium und Familienleben, die Vielfalt der Kommilitonen und der Austausch mit anderen "Muttis" machten das Studium zu einem besonderen Erlebnis. Rückblickend habe ich keine Sekunde bereut, diesen Schritt gewagt zu haben.

Tina Heusterberg, Betriebsberaterin (Arbeitgeberpersonalservice) in einem Kreisjobcenter

Rund ums Fach

Kontakt bei Fragen

Fachliche Beratung

Andrea Hilger

Studiengangskoordinatorin BASS, MaBeTh, maps GP und maps SR

Fachliche Beratung

Prof. Dr. Frank Unger Studiengangsleitung

Fachliche Beratung

Kevin Ihrig

Studentischer Studienberater (BASS dual)

Fachliche Beratung

Thalia Koch

Studentische Studienberaterin (BASS dual)