Hey! Ich bin Hannah Wahler und studiere im sechsten Semester an der Hochschule Fulda.

# Wer ist dein Förderer und was zeichnet dein Förderwerk aus?
Ich werde von der Friedrich-Ebert- Stiftung (FES) seit dem zweiten Semester meines Studiums der Interkulturellen Sozialwissenschaften (BASIB) gefördert. Für mich zeichnet die FES den engen Kontakt mit den Stipendiat*nnen aus. Jedem Bundesland werden regionale Betreuer*innen zugeteilt. Diese haben immer ein offenes Ohr. In persönlichen und zurzeit nur telefonischen oder digitalen Gesprächen spricht man mit diesen.

# Warum passt dein Förderwerk zu dir?
Die FES als Förderwerk passt zu mir, weil ich ihre Grundwerte vertrete. Ich versuche immer für Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität, zu welchen sich die FES verpflichtet hat, einzustehen. Die FES ermöglicht mir durch die finanzielle Unterstützung mein Studium und studienbedingte Auslandsaufenthalte. Ebenso gelingt es mir Netzwerke aufzubauen und mich in diversen Bereichen weiterzubilden. Beispielsweise bietet die FES auch in Corona-Zeiten digitale Webinare an. Genauso wichtig ist es, dass du/ihr/Sie sich fragen, ob die FES passend ist. Die FES hat dafür drei Fragen, die dir dabei helfen können.

„Richtig bei uns ist, wer folgende drei Fragen mit einem klaren `Ja´ beantworten kann:
1.    Passe ich zur FES und passt die FES zu mir?
2.    Ist es für mich selbstverständlich, mich für die Gesellschaft zu engagieren?
3.    Habe ich in der Schule/ im Studium gute Noten?“ (FES 2018)

# Was hast du im letzten Jahr Spannendes erlebt?
Mein Jahr 2019 war durch viele Auslandsaufenthalte geprägt. Von Februar bis Juli 2019 studierte ich an der Adam-Mickiewicz-Universität in Posen. Diese Zeit in Polen wurde von Erasmus+ und der FES unterstützt. Die Zeit ließ mich ungemein wachsen, Freunde in aller Welt finden und viele Kultur kennen und schätzen lernen.

Stipendien von Erasmus+ und der FES förderten ebenfalls mein Auslandspraktikum in Belgrad (Serbien). So konnte ich dort zwei Monate praktische Erfahrung sammeln und in einem Zentrum für Frieden und Entwicklung mitwirken. Außerdem besuchte ich das regionale Büro der FES in Belgrad, wo man mich mit offenen Armen empfing. Diese Büros gibt es rund um die Welt und können auch ein spannendes Praktikum versprechen.

Zudem meldete ich mich im Jahr 2019 bei Mentor-Mentee- Programm der FES an und habe so einen ehemaligen Stipendiaten als Ansprechpartner.

Wieder in Deutschland angekommen nahm ich im Herbst 2019 an einem Seminar des Arbeitskreis KUE (Klima, Umwelt und Energie) zum Thema: „Ökosoziale Transformation- Machbar mit der Sozialdemokratie?!“ der FES teil. Die stipendiatischen Arbeitskreise bieten eine tolle Möglichkeit sein Wissen zu erweitern, spannende Seminare zu organisieren oder daran teilzunehmen und sich mit anderen Stipendiaten zu vernetzen.

# Dein Tipp an Studierende/Interessierte
Die FES hat den Slogan „Tu´s doch“ und genau das möchte ich dir/euch/Ihnen ans Herz legen. Ich war mir bei meiner Bewerbung damals auch sehr unsicher, doch hätte ich es nicht versucht hätte ich im Nachhinein sehr viel vermisst. Ich bin für die Unterstützung in jeglicher Art sehr dankbar. 
 

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