Hi, mein Name ist Jonas, ich bin 29 Jahre alt und ich studiere im 6. Semester Gesundheitsmanagement an der HS Fulda.

# Wer ist dein Förderer und was zeichnet dein Förderwerk aus?
Ich werde seit Januar 2019 von der Studienstiftung des deutschen Volkes gefördert. Die Studienstiftung gehört mit etwa 13.000 Stipendiat_innen zu den großen Förderwerken Deutschlands. Dabei fördert die Studienstiftung unabhängig von politischer, weltanschaulicher oder religiöser Einstellung, was den Austausch mit anderen Geförderten noch interessanter macht. Es gibt viele Möglichkeiten sich selbst einzubringen und die Stiftung selbst mitzugestalten. Aber auch die Förderung ist wirklich attraktiv. Mehr Infos dazu gibt es auf der Homepage (https://www.studienstiftung.de).

# Warum passt dein Förderwerk zu dir?
Mein Förderwerk passt zu mir, weil man sich jederzeit, z. B. durch Workshops, Akademien oder Seminare in unterschiedlichste Richtungen weiterentwickeln kann und ständig neue Leute kennen lernt. Im Austausch mit anderen Stipendiatinnen und Stipendiaten versteht man vollkommen neue Standpunkte und hinterfragt die eigene Meinung permanent.

# Was hast du im letzten Jahr Spannendes erlebt?
Ich habe an vielen Angeboten der Studienstiftung teilgenommen. Neben Stammtischen der Stipendiatengruppe Fulda-Kassel habe ich das Fachhochschultreffen in Düsseldorf besucht. Hier gab es viele Infos zu für mich Themen, wie beispielsweise die Auswahl des richtigen Masters oder der Möglichkeit der Promotion als Studierende_r an einer Hochschule. Das größte Highlight des letzten Stipendiumjahres war für mich aber die Sommerakademie in Leysin, einem Bergdorf in der Schweiz. Hier verbrachte ich zehn spannende und unvergessliche Tag mit tollen Menschen. Morgens beschäftigten wir uns mit einem zuvor gewählten Thema, bei uns war es: „Morbiditätskompression im Alter – Wie gesund werden wir alt?“ Die Nachmittage waren dann frei, meistens waren wir wandern oder saßen einfach in der Sonne. Abends gab es dann super spannende Vorträge, zum Beispiel über die aktuelle Forschung an Hochtemperatur-Supraleitern oder der Bedeutung von Metaphern in der juristischen Aufarbeitung des Dieselskandals.

# Dein Tipp an Studierende/Interessierte
Nicht entmutigen lassen von allem dem, was man so an Horrorstorys im Internet findet und einfach man selbst sein. Kein Mitglied der Auswahlkommission will etwas vorgespielt bekommen. Und wenn es im ersten Anlauf nicht klappt, dann einfach nochmal versuchen. Es lohnt sich!

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