Tag des Lernens 2019

Leitbild Lehre gemeinsam entwickeln

Alle Lehrenden, Studierenden und an der Lehre Beteiligten waren zur Teilnahme am Tag des Lernens 2019 eingeladen, der dieses Jahr unter dem Motto „Leitbild Lehre gemeinsam entwicken“ stand. Der Tag des Lernens 2019 ist als ein Bestandteil im Kontext eines umfangreichen internen Arbeits- und Diskussionsprozesses zu verstehen. Die Ergebnisse aus der Veranstaltung werden in diesen Prozess eingespeist.

Ausgerichtet wurde der Tag des Lernens wie bereits in den Vorjahren durch die Abteilung DLS.

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Tag des Lernens 2018

Digitalisierung in der Lehre ist (nicht nur) in der Hochschulbildung derzeit ein großes Entwicklungsthema und bereits jetzt stellen digitale Entwicklungen für didaktische Ausgestaltungen von Lehre und Lernen zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung. Der Tag des Lernens 2018 stand daher unter dem Motto: „Lehren und Lernen digitalisieren: "schnell – effektiv – einfach?"

Zu all diesen Themen standen Expert*innen an Informationsständen bereit: Moodle, Mahara, Adobe Connect, Screencast, Zeitmanagement, Lehrfilm 2.0, e-Lecture und E-Klausuren. Hauptamtliche und studentische Mitarbeiter*innen der Abteilung Dienstleistungen Lehre und Studium beantworteten Fragen, zeigten die vielseitigen Möglichkeiten und nahmen Impulse auf.

Die Vizepräsidentin für Lehre und Studium, Prof. Dr. Kathrin Becker-Schwarze, begrüßte die Teilnehmenden. Andrea Welger (Leiterin DLS) sprach ebenfalls einleitende Worte. Eine Kompakteinführung in die an den Ständen vorgestellten Themen durch Hans-Martin Pohl (stellv. Leiter DLS, Hochschuldidaktik) half den Teilnehmenden, sich zu orientieren, um dann zielgerichtet weiterschauen zu können. Im Rahmen des Tags des Lernens wurde das Zertifikat an Judith Ommert aus dem Fachbereich Sozialwesen überreicht. Das modular aufgebaute Zertifikatsprogramm ist seit 2016 Bestandteil des hochschuldidaktischen Angebots für Lehrende der Hochschule Fulda. Es unterstützt Lehrende beim Erwerb der für eine qualitativ hochwertige Hochschullehre nötigen Kompetenzen.

Die Veranstaltung hat für Lehrende und Studierende in lockerer Atmosphäre die Möglichkeit geschaffen, sich zu informieren, Ideen zu diskutieren, Erfahrungen zu teilen, Fragen zu stellen und Kontakte zu knüpfen. Auch die zugehörige Technik stand bereit, so dass die Besucher*innen direkt am Bildschirm oder an der Kamera Funktionalitäten ansehen oder auch ausprobieren konnten. An und zwischen den Infoständen entstanden viele anregende Gespräche.

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Tag des Lernens 2017

Der Tag des Lernens 2017 stand unter dem Motto „Lernen begleiten - Studienerfolg fördern“. Der Vizepräsident für Forschung und Entwicklung Prof. Dr. Steven Lambeck begrüßte die teilnehmenden Lehrenden und Studierenden. Andrea Welger (Leiterin der Abteilung Dienstleistungen Lehre und Studium) und Hans-Martin Pohl (Stellv. Abteilungsleiter Dienstleistungen Lehre und Studium, Hochschuldidaktik) übernahmen die Moderation.

Im Rahmen des TDL 2017 wurden die ersten Zertifikate "Professionelle Lehrkompetenz für die Hochschule" verliehen. Das mehrsemestrige, modular aufgebaute Zertifikatsprogramm ist seit 2016 Teil des Weiterbildungsangebots für Hochschullehrende und fördert die für eine qualitativ hochwertige Lehre benötigten Kompetenzen. Im Rahmen des Tags des Lernens wurde das Zertifikat an Myriam Braun-Münker und Ramona Hülsmann als erste Absolventinnen des kompletten Zertifikatsprogramms vergeben.

Lernbegleitung und Förderung von Studienerfolg haben verschiedenste Gesichter: Didaktik und Lernmethoden, Beratung und Betreuung ergänzen sich. Als Einstieg in die inhaltliche Arbeit gab es vier Kurzimpulse mit unterschiedlichen Schwerpunkten aus verschiedenen Fachbereichen. Es wurden Konzepte für Studieneingangsphase und Kompetenzerwerb vorgestellt.  Diese dienten als Anknüpfungspunkte in dem sich anschließenden Interaktionsangebot.

Prof. Dr. Kreiker stellte seinen Ansatz zur Lernbegleitung Studierender vor. Im Fokus liegt vor allem die Lernzeit, die Studierende außerhalb der eigentlichen Lehrveranstaltung verbringen. Mithilfe systematisch durchdachter digitaler Lernmaterialien und Begleitung durch Mitstudierende, die er kontinuierlich betreut, gelingt es, dass Studierende im Semesterverlauf besser „am Ball“ bleiben. Orientierung, Selbstreflexion und Verbindlichkeit waren zentrale Stichworte seiner Überlegungen.

Prof. Dr. Janssen stellte das Mentoringprogramm für Bachelorstudierende der ersten beiden Fachsemester vor. Eine Besonderheit ist, dass es sich um ein studentisches Mentoring handelt, das von Studierenden für Studierende durchgeführt wird. Von Orientierungshilfen für das Leben als Studierende über fachliche Hilfen bis zu sozialen Aktivitäten stehen die studentischen Mentorinnen und Mentoren ihren Mentees mit Rat und Tat zur Seite.

„IntTIME“, vorgstellt durch Vera Karner und Halina Kirsch, verbindet die Organisation der Betreuung der  internationalen Studierenden und Studierenden mit Migrationshintergrund, der studentischen Tutorien, der Implementierung der Angebote am Fachbereich, des Mentoring-Programms für die Erstsemesterstudierenden sowie die Evaluation dieser Angebote. Durchgeführt wird es maßgeblich durch Studierende, die durch den Fachbereich begleitet werden und im Team „IntTIME“ mit Leben füllen.

Prof. Dr. Huth hat für seine Masterstudierenden ein fiktives und dabei sehr realitätsnahes Unternehmen entworfen, in dem Studierende logistische Prozesse durch Erleben lernen können. Alle Kommunikations-, Arbeits- und Dokumentationsprozesse werden wie in einem realen Unternehmen mit allen dabei möglichen Erfolgsfaktoren, aber auch Herausforderungen und Stolpersteinen abgewickelt. So werden sehr unmittelbare Lernerlebnisse am fast echten Fall möglich.

Die vorgestellten Möglichkeiten zur gelingenden Begleitung von Lernen und erfolgreichen Förderung von Studienerfolg dienten als Basis für die gemeinsame Weiterarbeit: Die zentralen Aspekte aus den Beispielen wurden durch alle Teilnehmenden in Arbeitsgruppen analysiert, weitergedacht und ihre Potenziale wie auch Grenzen herausgearbeitet. Es stellte sich heraus, dass fachübergreifend oft ähnliche Herausforderungen bestehen und gute Ansätze adaptierbar sind.

Für die spannende Abschlussdiskussion standen die Impulsgeberinnen und -geber dem Plenum Rede und Antwort. Dabei wurden auch Verbesserungswünsche für die Begleitung von Lernen geäußert:

  • Mehr Informationen für Studieninteressierte und Studierende bzgl.
    Anforderungen im Studium
  • Studierende mehr bei der Studiengangseinrichtung und
    -entwicklung einbeziehen
  • Mehr organisierte Austauschmöglichkeiten für Lehrende


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Tag des Lernens 2016

Der Tag des Lernens 2016 stand unter dem Motto „Lerne, wie es für dich passt“. Die Vizepräsidentin für Lehre und Studium Frau Prof. Dr. Kathrin Becker-Schwarze begrüßte  die teilnehmenden Lehrenden und Studierenden und betonte dabei die Bedeutung eines gemeinsamen Forums für die Sichtbarmachung gelungener Lehre. Andrea Welger (Leiterin der Abteilung Dienstleistungen Lehre und Studium) übernahm die Moderation.  

Zum Warm-up wurden unter Co-Moderation von Hans-Martin Pohl (Stellv. Abteilungsleiter Dienstleistungen Lehre & Studium, Hochschuldidaktik) bevorzugte Lernsettings der Teilnehmenden gesammelt. Mit dem Fokus auf die Frage „…wie passt es denn für Sie?“  wurden die Beiträge an einer Stellwand in Form von Wolken visualisiert. Später dienten die Begriffe als Grundlage ausführlicher Diskussionen zu Chancen, Risiken, Zielen und Umsetzung solcher Lernszenarien. 

Louisa Page (Fachbereich Oecotrophologie) stellte in ihrem Impulsvortrag das Blended-Learning-Modul „Innovative Product Development“ vor. Die Teilnehmenden bekamen spannende Einblicke in die Konzeption, Planung und Durchführung des international ausgerichteten Moduls. Der Vortrag unterstrich, dass ein Laborsetting sowie ein „realer“ Projektauftrag wichtig sind, um praxisorientierte Berufsqualifizierung mit Hilfe der elektronischen Lernplattform zu fördern. 

Dr. Annikka Zurwehme (Fachbereich Lebensmitteltechnologie) berichtete „Vom Versuch, Lernräume zu schaffen!“ Sie zeigte eine Vielfalt von Möglichkeiten auf, Studierende beim Präsenz- wie Onlinelernen zu begleiten, und rückte dabei das Ziel einer gemeinsamen Verständigung über Inhalte und Umsetzung, aber auch über Aspekte wie Haltungen, Werte und Lernbedürfnisse in den Blickpunkt. Abschließend stellte sie ihre Ideen für alle Anwesenden zur Diskussion. 

Natalie Kiesler (Fachbereich Angewandte Informatik) beleuchtete in Ihrem Impulsvortrag zunächst didaktische Überlegungen zu Blended Learning. Anhand eines Good- Practice-Beispiels schilderte sie den Anwesenden ihre Erfahrungen bei der Erstellung von Lernvideos und präsentierte ihr Konzept für Online-Lerneinheiten. In einer offenen Fragerunde wurden Chancen und Herausforderungen diskutiert. 

In seinem Impulsvortrag stellte Hans-Martin Pohl die Idee des Forschenden Lernens vor. Mit Blick auf den neu entstandenen Laborkomplex des Fachbereichs Angewandte Informatik zeigte er, wie  durch eine gelungene Infrastrukturplanung neue Lernräume und Lernformen entstehen können. Insbesondere das interdisziplinäre Lernen an Forschungsvorhaben in flexiblen didaktischen Szenarien wird hier möglich.  

In der folgenden gemeinsamen Arbeitsphase  wurden die anfangs gesammelten präferierten Lernszenarien in Gruppen diskutiert und analysiert. Die Teilnehmenden hielten Ziele, Ideen zur Umsetzung, Chancen und Risken schriftlich fest. Zur Unterstützung von Motivation und Konzentration stand ein Buffet mit kalten Getränken, Kaffee und Kuchen bereit. Eine zusammenfassende Ergebnisvorstellung rundete den Tag des Lernens ab. 

 

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Tag des Lernens 2015

Der Tag des Lernens 2015 stand unter dem Motto: „Gute Lehre sichtbar machen“. Die Vizepräsidentin für Lehre und Studium Frau Prof. Dr. Kathrin Becker-Schwarze begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und stellte in einem Grußwort des Präsidiums die Bedeutung der Lehre und die Notwendigkeit ihrer Sichtbarmachung nach innen und außen in den Mittelpunkt. 

In einem Warm-up wurden unter Moderation von Andrea Welger (Leiterin der Abteilung Dienstleistungen Lehre und Studium) und Hans-Martin Pohl (Hochschuldidaktik) Kriterien für „gute Lehre“ gesucht. Die anwesenden Studierenden, Lehrenden und Bediensteten der Hochschule Fulda beteiligten sich aktiv und kreativ an der Debatte, so dass die Vielfalt der Ansprüche an gute Lehre sichtbar wurde.

In einem Impulsvortrag zeigte Prof. Dr. Jan Ulrich Hense von der Justus-Liebig-Universität Gießen, welche Qualitätsanforderungen an Lehre gestellt werden können. In seinem interaktiven Vortrag gab er den interessierten Teilnehmenden Hinweise für eine lernförderlich gestaltete Lehre und betonte die Notwendigkeit von Innovationen in der Lehre.

Mittelpunkt der Veranstaltung war die Präsentation innovativer Lehrideen aus den Fachbereichen. An den interaktiven Präsentationsständen wurden die Akteurinnen und Akteure - Studierende und Lehrende - interviewt und konnten die Anwesenden mit ihnen ins Gespräch kommen. In moderierten Kleingruppen diskutierten die Teilnehmenden über die Übertragbarkeit auf andere Studiengänge und die Fortsetzung der Ideenimpulse. Abgeschlossen wurde der Tag des Lernens mit der Sammlung von Ideen für die Förderung eines lehrinnovationsfördernden Umfeldes an der Hochschule Fulda.


Folgende Lehrideen (in alphabetischer Reihenfolge) präsentierten sich im attraktiv gestalteten Raum 10/001:

  • Angewandte Teamdynamik (Platz 3) 
  • FiBLU-Projekt (Platz 1)
  • Gesundheitsfördernde Hochschule 
  • Seminar zur qualitativen Sozialforschung
  • Inverted Classroom „Mediendesign“
  • Problemlösen und Heuristiken (Platz 2) 
  • Kooperation Gesundheitsmanagement
  • Selbstlernförderung

 


Die Teilnehmenden wählten die spannendsten Themen. Die Sieger werden mit der Erstellung je eines professionellen Präsentationsvideos belohnt.

Download Dokumentation (tdl2015.pdf 1,4 MB) 

 

Tag des Lernens 2014

 Der „Tag des Lernens“ für und mit Studierenden, Lehrenden und Miarbeiter/innen der Hochschule Fulda fand am 23.April 2014 am Campus in Halle 8 statt.  Beim Ankommen konnten die Teilnehmenden  der Veranstaltung zunächst die Ausstellung des Fotowettbewerbs „Zeig mir wie Du lernst!“ betrachten. 

Die 64 ausgestellten Bilder fanden rege Aufmerksamkeit und gaben Anlass zu spannenden Diskussionen. Präsident Prof. Dr. Karim Khakzar und Andrea Welger, Leiterin der Abteilung Dienstleistungen Lehre und Studium, begrüßten die Teilnehmenden. Dr. Nicole Auferkorte-Michaelis von der Universität Duisburg-Essen führte als Moderatorin durch den Tag. 

 

 Zum Einstieg kamen Studierende, Lehrende und Mitarbeiter/innen in kurzen „Lern-Talks“ miteinander ins Gespräch und tauschten sich in ungezwungener Atmosphäre darüber aus, was  z.B. gute Lernsituationen ausmacht.  

Aufgewärmt durch die Lern-Talks, war es Zeit für den Experten-Impuls mit anschließender Diskussion. Prof. Dr. Frank Linde ist Professor an der Fakultät für Informations- und Kommunikationswissenschaften an der Fachhochschule Köln. Sein  interaktiv gestalteter  Beitrag drehte sich um das Thema „Kompetenzorientiert lernen und lehren“.  

Nach einer kurzen Kaffeepause begleitete  Nicole Auferkorte Michaelis die Teilnehmenden ins „Hochschul-Café“. An jedem der Café-Tische gab es eine bestimmte Fragestellung rund um das Lernen wie „Lernen im Team“ oder „Motivation zum Lernen“.  Lehrende und Mitarbeiter/innen der Hochschule übernahmen die Moderation an den einzelnen Tische. Die Teilnehmenden entdeckten im Gespräch verschiedene Sichtweisen und Herangehensweisen an das Thema Lernen, konnten mit- und voneinander lernen, Muster entdecken und Ziele und Zusammenhänge diskutieren. 

In der Reflexionsphase des Hochschul-Cafés wurden die Kerngedanken und wichtigsten Erkenntnisse der Runden zusammengefasst.

Anschließend an das Hochschul-Café erfolgte die Prämierung des Fotowettbewerbs. Mit einem Imbiss und guten Gesprächen klang der Tag des Lernens aus.

 

 

Wir haben den Tag für Sie in einem kurzen Film und einer Fotostrecke dokumentiert.

Film "Tag des Lernens"

Fotostrecke (tdl2014.pdf 10 MB)

 Die Bilder zum Fotowettbewerb "Zeig mir, wie Du lernst!" finden Sie in der Galerie unter folgendem Link:

Fotowettbewerb