Das war der Diversity-Tag 2018 an der Hochschule Fulda

Charta der Vielfalt

Die Charta der Vielfalt ist eine Initiative zur Förderung von Vielfalt in Unternehmen und Institutionen. Sie wurde im Jahre 2006 mit dem Ziel gegründet, die Anerkennung, Wertschätzung und Einbeziehung von Vielfalt voranzubringen. Ein Umfeld, dass frei von Vorurteilen und Diskriminierung ist, steht damit im Fokus.

Inzwischen haben über 2800 Unternehmen und Institutionen mit insgesamt mehr als 9,4 Millionen Beschäftigten (darunter auch zahlreiche Bundesländer, Städte, Ministerien und Hochschulen) die Charta unterzeichnet.


Seit April 2018 gehört auch die Hochschule Fulda zu den Unterzeichner*innen und bekennt sich damit zu den sechs Leitsätzen der Charta der Vielfalt. Diese und weitere Informationen finden Sie hier.

Um öffentlich für Vielfalt einzutreten und zu sensibilisieren, hat die Charta der Vielfalt den Diversity-Tag ins Leben gerufen. An diesem soll jährlich dazu motiviert werden, sich durch Aktionen, Vorträge, Infoveranstaltungen, etc. für Vielfalt in der eigenen Organisation einzusetzen.

Der sechste Deutsche Diversity-Tag wurde am 5. Juni 2018 erstmalig an der Hochschule Fulda veranstaltet. An der bundesweiten Aktion hat sich Hochschule Fulda unter dem Motto „Gemeinsam verschieden“ beteiligt. Ein Fotoshooting, das von der Projektkoordinatorin für Diversität organisiert wurde, stand dabei im Zentrum des Tages. Ziel war es, die Diversität an der Hochschule sichtbar zu machen, darüber ins Gespräch zu kommen und Gemeinschaft durch Unterschiede als auch Gemeinsamkeiten zu erzeugen.

 

Neben dem Fotoshooting gab es ebenfalls verschiedene Aktionen, die von Abteilungen und Fachbereiche organisiert wurden:

Der Hochschulsport lenkte mittels Bewegungsspielen den Fokus auf Menschen mit Beeinträchtigungen. Die Zentrale Studienberatung verwies auf ihr Beratungsangebot von Studierenden mit einer Behinderung oder chronischen Erkrankung sowie auf diverse Hochschul-Zugangswege. Von Seiten des Gleichstellungsbüros wurde eine gendergerechte Sprach- und Schreibweise in den Fokus gerückt. Das International Office dagegen griff Herausforderungen und Hürden interkultureller Kommunikation unter dem Titel „Babylonisches Sprachengewirr“ spielerisch auf. Zudem war das Selbstlernzentrums mit einer individuellen Lernberatung vertreten, die auf die Vielfalt an Lernstrategien und -techniken hinwies.

Daneben waren außerdem der Aktionskreis gegen Sexismus und Homophobie sowie die Fachbereiche SK und SW vertreten. So stellte sich das Forschungsprojekt „ProZiS“ zum Thema gelingender Diversität im sozialräumlichen Kontext vor. Außerdem wurden von Studierenden eigens für den Tag entworfene Diversity-Sticker verteilt. Aktionen wie der Austausch über Assoziationen zu Diversität und Erfahrungen mit Diskriminierung, der kritische Versuch Rückschlüsse auf die Herkunft und persönliche Geschichte einer Person mittels Handabdrücken zu ziehen oder die Zuordnung von Kleidungsstilen zu den Fachbereichen der Hochschule Fulda regten dabei zum Nachdenken an.

 

Lesen Sie hier auch die Meldung der Hochschule Fulda zum Diversity-Tag oder schauen Sie sich die Bilder auf Instagram und Facebook an. Auch auf den Seiten der Osthessen Zeitung gibt es eine aktuelle Pressemitteilung