Beschwerdeverfahren

Alle Mitglieder und Angehörigen der Hochschule Fulda, die sich durch andere
Mitglieder, Angehörige oder Gäste der Hochschule diskriminiert oder gemobbt
fühlen, haben das Recht, förmliche Beschwerde einzulegen.  
Sie dürfen wegen der Wahrnehmung dieses Beschwerderechtes nicht benachteiligt
oder diskriminiert werden.
 
Die Beschwerde ist an das Justitiariat (an Frau Dr. Daniela Hansen) der Hochschule zu richten. Sie soll
schriftlich erfolgen und die als diskriminierend oder als mobbend empfundenen
Ereignisse beschreiben. Zeuginnen oder Zeugen und gegebenenfalls Beweise sollen
- soweit vorhanden - genannt werden. In der Beschwerde soll mitgeteilt werden,
welche anderen Personen bereits über die Vorfälle informiert wurden und ob bereits
Maßnahmen eingeleitet worden sind.  
 
Nach Eingang der Beschwerde wird in einem ersten Gespräch die Beschwerde
führende Person über ihre Rechte, Pflichten und über das weitere Verfahren
informiert. Sie wird auf Unterstützungsmaßnahmen durch Interessenvertretungen
und Beratungsstellen hingewiesen.  
 
Das Justitiariat kann Verantwortliche aus den jeweiligen betroffenen Bereichen
mit einbeziehen. Dies gilt insbesondere, wenn Sofortmaßnahmen zur Unterbindung
von Diskriminierungen oder Mobbing erforderlich sind.  
 
Das Justitiariat fordert die Person, gegen die sich die Beschwerde richtet, auf,
sich zu der Beschwerde schriftlich zu äußern und/oder bittet um ein persönliches
Gespräch mit ihr. Es befragt Zeuginnen und Zeugen und prüft Beweise, falls solche
benannt werden konnten. Alle Anhörungen und festgestellten Sachverhalte werden
dokumentiert. Die Beteiligten haben das Recht, zu den Gesprächen
Interessenvertretungen beizuziehen.
 
Nach Einlassung der Beteiligten ist stets zu prüfen, ob ein Schlichtungsverfahren nach 2.3 durchzuführen ist oder nicht angezeigt erscheint.
 
Das Justitiariat klärt den Sachverhalt und teilt der Präsidentin oder dem Präsidenten das Prüfungsergebnis mit und schlägt das weitere Vorgehen vor; es informiert beide Parteien über das Ergebnis der Gespräche und Prüfungen.  
 
Die Präsidentin oder der Präsident entscheidet über weitere Maßnahmen und ggf. Sanktionen.