MINT-Promotionsstipendien aus Mitteln der Frauenförderung

An den Schnittstellen Hochschulabschluss und Promotion zeigt sich, dass überproportional viele Frauen aus dem Wissenschaftssystem ausscheiden. Daher hat die Hochschule Fulda die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses als eines ihrer zentralen Ziele definiert.

Die breite Qualifizierung von Nachwuchswissenschaftlerinnen soll durch das Sammeln von Praxis- und Lehrerfahrungen als auch durch die Fähigkeit eigenständiger Forschungs- und Publikationstätigkeiten gefördert werden, um somit die Karrierechancen in der Wissenschaft deutlich zu verbessern.

Ebenso sind die einzelnen Fachbereiche bestrebt, ihre hervorragenden Absolventinnen als wissenschaftliche Mitarbeiterinnen zu gewinnen und in Forschungsprojekte aktiv einzubinden.

In allen Förderaktivitäten wird im Sinne des Gender Mainstreamings dort auf die geschlechtsspezifischen Unterschiede in den Karrieren von jungen Wissenschaftler*innen geachtet, wo diese im Hochschulbetrieb zum Tragen kommen.

Ansprechpartnerin

Birgit Hohmann

Gebäude 41 , Raum 108a
Birgit Hohmann+49 661 9640-9291
Bürozeiten
Montags - Freitags während der Gleitzeit

Zur Erhöhung des Anteils von hochqualifizierten Frauen im MINT-Bereich, hat das Präsidium der Hochschule Fulda Anfang 2015 erstmals die Teilfinanzierung zweier halber Promotionsstellen aus Mitteln der Frauenförderung für die vier MINT-Fachbereiche Oecotrophologie, Angewandte Informatik, Lebensmitteltechnologie und Elektrotechnik und Informationstechnik ausgeschrieben. Einzureichen war ein Fachbereichsfrauenförderkonzepts, das die Frauenförderung des Fachbereichs vom Studium bis hin zur Professur darlegt.

Die Fördermittel gingen an die Fachbereiche Angewandte Informatik und Lebensmitteltechnologie. Die beiden Promovendinnen haben zum Sommersemester 2015 begonnen.

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