Regionale inklusive Bewegungs-, Sport-, Gesundheits- und Freizeitangebote

Das Umsetzungsprojekt IV ist Teil des Innovationschwerpunktes B „Soziale Innovation als Voraussetzung für Lebensqualität und Gesundheit“ im Regionalen Innovationszentrum Gesundheit und Lebensqualität Fulda (RIGL-Fulda).

Hintergrund

Menschen mit Behinderungen bzw. chronischen Erkrankungen stehen nicht alle Bewegungs-, Sport-, Gesundheits- und Freizeitangebote offen. Die Barrieren können vielfältig sein: Sowohl personelle als auch organisatorische oder technische Rahmenbedingungen können die Partizipation an Angeboten erschweren oder verhindern.
Im Austausch mit regionalen Akteuren werden bereits gewonnene Erkenntnisse zur gegenwärtigen Inklusionsorientierung der Angebote in der Region, Teilhabemöglichkeiten und -grenzen für Menschen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen sowie der Weiterentwicklungsbedarf bewertet.

Die Abteilung Hochschulsport setzt in Kooperation mit dem Fachbereich Sozialwesen das Projekt für die Region Fulda in Zusammenarbeit mit 16 regionalen und überregionalen Partnern um.

Studien, die an der Hochschule Fulda durchgeführt wurden, weisen darauf hin, dass die Teilhabe an Bewegungs-, Sport-, Gesundheits- und Freizeitangeboten – auch für Menschen mit Beeinträchtigungen – wesentlicher Bestandteil von Lebensqualität ist. Der Hochschulsport kann als regionale Schnittstelle fungieren und in einer inklusionssportschwachen Region zwischen Inklusionsforschung und dem organisierten Sport vermitteln. Die inklusiven Bewegungs-, Sport-, Gesundheits- und Freizeitchancen in der Region Fulda sollen durch die Nutzung dieser Schnittstellenfunktion im Rahmen des Umsetzungsprojekts optimiert werden.

Ziel

Im Kern des Projekts steht der partizipative Auf- und Ausbau eines inklusiven Bewegungsangebotes in der Region. Dazu werden multiple Sensibilisierungs-, Schulungs- und Unterstützungskonzepte für potentielle Entscheidungsträger bzw. Anbieter entwickelt und umgesetzt. Um auf das Projekt hessenweit aufmerksam zu machen, werden überregional wahrgenommene Veranstaltungen genutzt.

Umsetzung

Bereits gewonnene Erkenntnisse zur gegenwärtigen Inklusionsorientierung im Rahmen kommunaler, kommerzieller und zivilgesellschaftlicher Angebote in der Region, Teilhabemöglichkeiten und -grenzen für Menschen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen sowie der Weiterentwicklungsbedarf werden im Austausch mit regionalen Akteuren bewertet, so z. B. mit dem Hessischen Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband, der Interessengemeinschaft barrierefreies Fulda und dem antonius Netzwerk Mensch. Darauf aufbauend werden Print- und digitale Medienangebote entwickelt, die über regionale Angebote für inklusive Bewegungs-, Sport-, Gesundheits- und Freizeitmöglichkeiten informieren. Ein „Buddypool“ mit Freiwilligen, die Menschen mit Einschränkungen auf der Suche nach geeigneten Bewegungs-, Sport-, Freizeit bzw. Gesundheitsangeboten unterstützen und begleiten, wird etabliert.

Regionale und überregionale Mitwirkungen

Aktivitäten und Projekte

Antons meet & read

Gutes tun und weitergeben

Hier können nicht mehr gebrauchte Fachbücher der vergangenen Semester abgegeben und von Studierenden, die diese Literatur benötigen, gegen einen kleinen Preis gekauft werden.

Die Abgabe sowie der Kauf ist immer dienstags bis donnerstags von 15.00 - 18.00 Uhr im antons meet & eat (Robert-Kircher-Straße 6) möglich.

Zur Website

Inklusive Sportgruppe Hilders

Es handelt sich hier um eine gemeinschaftliche Veranstaltung des TSV Hilders und des Fuldaer Hochschulsports.

Das Training beinhaltet vielfältige Bewegungsaufgaben. Aus dem Feld der kleinen Spiele werden Übungen angepasst, um alle Teilnehmenenden teilhaben zu lassen.

Bewegungsparcours Aschenberg

Menschen in Fulda jeden Alters und Nationalität - ob mit oder ohne Beeinträchtigung - sollen sich wohnortnah in einem Bewegungsparcours bewegen können. Über Partizipationsprozesse wird der Bewegungsparcour von der Stadt Fulda in Zusammenarbeit mit dem RinkA-Team geplant und umgesetzt.

Inklusionsorientierte Lehrveranstaltung

Studierende des Fachbereiches Sozialwesen forschen im Rahmen der Lehrveranstaltung "Chancen und Bedingungen zur Gestaltung inklusiver Sport-, Spiel-, Bewegungs- und Freizeitangebote" in den oben genannten Themenbereichen. Die entstandenen Berichte zeigen Herausforderungen bei der Umsetzung der UN-Behinderten-
rechtskonvention, welche als Grundlage für die weiteren RinkA Aktivitäten gesehen werden.

Unsere Praxispartner*innen

Allgemeiner Deutscher Hochschulsportverband e.V.
Caritas Werkstätten Fulda
DAFKS KONTAKT Fulda e.V.
Deutscher Alpenverein Sektion Fulda e.V.
Herzkinder Fulda e.V.
Hessischer Behinderten- und Rehabilitationssportverband e.V.
Interessengemeinschaft barrierefreies Fulda e.V.
Landessportbund Hessen e.V.
Lutz Meissner - Praxis für Physiotherapie
Play-Parc Allwetter-Freizeitanlagenbau GmbH
Dr. med. Jannos Siaplaouras, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin
Sportkreis Fulda Hünfeld
St. Antonius gGmbH
Stadt Fulda, Schul- und Sportamt Stadt Fulda
Volkshochschule des Landkreises Fulda
TSV 1919 Hilders e.V.

Unser Team

Wissenschaftliche Leitung:
Prof. Dr. Markus Schäfers, Fachbereich Sozialwesen

Leitung Hochschulsport:
Dr. Jan Ries
Maria Engler

Koordinierende Mitarbeitende:
Sarah Heinisch
Ute Weber

Ihre Ansprechpartnerinnen

RinkA

Ute Weber

Ute Weber

Gebäude 35, Raum 005
Ute Weber +49 661 9640-170
Bürozeiten
nach Absprache

RinkA

Sarah Heinisch

Sarah Heinisch

Gebäude 35, Raum 005
Sarah Heinisch +49 661 9640-170