3. Inklusiver Sport-Infotag

In Kooperation mit dem Hessischen Behinderten- und Rehabilitationssportverband (HBRS), dem Landessportbund Hessen und der Interessengemeinschaft barrierefreies Fulda (IGbFD) veranstalteten das Projekt "Regionale inklusive Bewegungs-, Sport-, Gesundheits- und Freizeitangebote - RinkA" sowie der Hochschulsport der Hochschule Fulda am 08.05.19 den dritten inklusiven Sport Infotag. Die Interessenten konnten den Campus der Hochschule per Rollstuhl- bzw. per Blindenführung erkunden. Inklusive Bewegungs- und Sportangebote gab es in Form von Blasrohrschießen, Tischtennis und dem Tanz "Tüten Rock". Fragen zu Studieren mit Behinderung konnten direkt vor Ort an Corinna Steinebronn, Studienberatung für Menschen mit Behinderung, gestellt werden. Das Team vom Hochschulsport beriet zum Thema Sport mit und ohne Beeinträchtigung.

Die Abendveranstaltung im Cafe „antos meet and eat“ wurde als Visionscamp Inklusion genutzt. Das Organisationsteam rund um Dr. Jan Ries freute sich, dass sie für die Veranstaltung regionale und überregionale Experten wie Herrn Rainer Sippel von Antonis Netzwerk Mensch, Frau Melanie Odenwald von den Caritas Werkstätten, Präsident Karim Khakzar und Prof. Dr. Markus Schäfers von der Hochschule Fulda, Herrn Heinz Wagner und Herrn Thomas Prokein vom Hessischer Behinderten- und Rehabilitationssportverband, Herrn Hanns-Uwe Theele von der IGbFD, Herr Stefan Mölleney von der Stadt Fulda sowie viele Bürger*innen, die sich mit dem Thema Leben mit Beeinträchtigung beschäftigen, begrüßen konnte.

Die Gäste erhielten zunächst die exklusive Preview des Inklusionskompasses der IGbFD unter der Moderation von Herrn Theele. Diese Plattform wird zukünftig in der Region für Menschen mit Beeinträchtigung als Wegweiser dienen, wenn sie Hilfe zu Fragen des täglichen Lebens haben. Weitere Informationen zum Inklusionskompass finden Sie hier

Ein Impressionsfilm über das Geschehen auf dem Campus am Morgen leitete die Gäste zum Visonscamp Inklusion über, bei dem - unter der Leitung von Dr. Jan Ries - Anregungen und Wünschen der Gäste im Bereich Inklusion in den Themenfeldern Freizeit, Gesundheit, Sport und Bewegung zur Sprache kamen. Diese wurden zu Beginn der Veranstaltung schriftlich erfasst sowie in der offenen Diskussionsrunde von den Anwesenden eingebracht. So konnten alle ihre Anliegen vorbringen und sich mit den Vertretern der Verbände, Vereine, Kommunalverwaltungen und Organisationen zu den jeweiligen Anliegen austauschen.

Die Verantwortlichen des Projektes RinkA waren mit dem Tagesverlauf sehr zufrieden und freuen sich, mit diesem Impuls einen weiteren Schritt in Richtung Sensibilisierung der Bevölkerung für das Thema Inklusion und Steigerung der Teilhabemöglichkeiten in der Region Fulda gesetzt zu haben.

Impressionsfilm: hier

Pressestimmen:

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