RIGL-Fulda

Regionales Innovationszentrum

Gesundheit und Lebensqualität Fulda

Das RIGL-Fulda ist das bislang größte Transferprojekt der Hochschule Fulda. In insgesamt fünf Innovationsschwerpunkten, die durch zehn Umsetzungsprojekte ausgeführt werden, soll das RIGL-Fulda als regionaler Innovationsmotor etabliert werden.

Die Hochschule Fulda arbeitet seit vielen Jahren erfolgreich mit regionalen Praxispartnern zusammen. Ein Schwerpunkt hierbei ist der Themenbereich "Gesundheit und Lebensqualität". 

Zum 1. Januar 2018 ist das Regionale Innovationszentrum Gesundheit und Lebensqualität Fulda (RIGL-Fulda) als zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Hochschule Fulda eingerichtet worden. Gefördert wird es durch das Bund-Länderprogramm "Innovative Hochschule". Der Transfer von Forschungsergebnissen bekommt so einen strukturellen Rahmen.

Bis zu zehn Millionen Euro stehen der Hochschule Fulda über einen Zeitraum von fünf Jahren zur Verfügung. Damit soll der regionale Transfer von Ideen, Wissen und Technologien in den Bereichen Gesundheitsförderung, Ernährung, Lebensqualität und sozialer Nachhaltigkeit ausgebaut werden. Der Transfer erfolgt zusammen mit rund 70 Praxispartner*innen aus den Bereichen der Kommunalpolitik, dem Gesundheitssektor, der Wirtschaft und der Zivilgesellschaft, sowie unter Einbezug der Menschen der Region. Perspektivisch soll die Zusammenarbeit mit Stadt, Landkreis, Region und Praxispartner*innen weiter ausgebaut werden, um das RIGL-Fulda als regionalen Innovationsmotor zu etablieren.

Als eines von bundesweit 29 geförderten Projekten kann die Hochschule Fulda den Transfer von Forschungsergebnissen in die Region nun verstärken.

Das RIGL-Fulda wird gefördert von:

  • Bundesministerium für Bildung und Forschung
  • Gemeinsame Wissenschaftskonferenz GWK
  • Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst
  • Innovative Hochschule

Die Schirmherrschaft des RIGL-Fulda hat übernommen:

  • Hessischer Staatsminister für Soziales und Integration
  • Oberbürgermeister der Stadt Fulda
  • Landrat des Landkreises Fulda

Hintergrundinformationen

Gesundheitsförderung und Lebensqualität an der Hochschule Fulda

Seit vielen Jahren wird an der Hochschule Fulda anwendungsorientiert und mit hoher wissenschaftlicher Expertise über Gesundheit, Ernährung, Lebensqualität und soziale Nachhaltigkeit gelehrt und geforscht. Mit diesem Profil und ihrer Interdisziplinarität hebt sich die Hochschule Fulda von anderen Hochschulen ab. In der BMBF-Förderlinie „Soziale Innovationen für Lebensqualität im Alter SILQUA-FH“ sowie dem BMBF-Programm „FHprofUnt“ zählt die Hochschule Fulda seit Jahren zu den erfolgreichsten Fachhochschulen bzw. Hochschulen für Angewandte Wissenschaften.

Von den knapp 100 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern, die derzeit an ihrer Promotion arbeiteten, bearbeitet die Mehrzahl Fragen der Gesundheitswissenschaften, der Oecotrophologie, der Lebensmitteltechnologie sowie der Sozialwissenschaften und der Sozialen Arbeit. Von den über 50 Studiengängen, die im Wintersemester 2016/17 angeboten wurden, weisen mehr als die Hälfte einen direkten Bezug zu Gesundheit und Lebensqualität auf. Das Spektrum reicht von Gesundheitsförderung und Pflege über Gesundheitstechnik bis hin zu Sozialrecht und Sozialinformatik.

Über die Förderinitiative „Innovative Hochschule“

Die Förderinitiative „Innovative Hochschule“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung rückt neben Forschung und Lehre die dritte Mission der Hochschulen „Transfer und Innovation“ in den Blick. Sie will den strategischen Auf- und Ausbau der Zusammenarbeit der Hochschulen mit der Wirtschaft und anderen gesellschaftlichen Akteuren fördern und damit die strategische Rolle der Hochschulen im regionalen Innovationssystem stärken. Ziel der Förderung ist, aus den Forschungserkenntnissen noch effizienter kreative Lösungen für die drängenden Herausforderungen unserer Zeit zu entwickeln.

Die Förderinitiative „Innovative Hochschule“ ist mit bis zu 550 Millionen Euro für zwei Auswahlrunden à fünf Jahre ausgestattet und richtet sich insbesondere an kleine und mittlere Universitäten sowie Fachhochschulen. Die Fördermittel werden jeweils im Verhältnis 90:10 vom Bund und vom jeweiligen Sitzland getragen. Mindestens die Hälfte der Fördermittel und mindestens die Hälfte der Förderfälle sollen auf Fachhochschulen oder Verbünde unter Koordination einer Fachhochschule entfallen.

Unsere Innovationsschwerpunkte

In einem ersten Schritt kamen im November 2016 die Akteure aus den unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen – darunter das Klinikum Fulda, die IHK Fulda, antonius Netzwerk Mensch, Rhön Energie, tegut, Caritasverband, Diakonisches Werk sowie Stadt und Landkreis Fulda und die Landkreise Hersfeld-Rotenburg und Vogelsberg – an der Hochschule Fulda zu einem regionalen Strategieworkshop zusammen, um sich über die zentralen Handlungsfelder und Bedarfe zu verständigen.

Fünf Innovationsschwerpunkte wurden bei diesem Workshop identifiziert:

  • Innovation zur Förderung gesunder Lebensmittel und des regionalen Ernährungssystems
  • Soziale Innovation als Voraussetzung für Lebensqualität und Gesundheit
  • Innovation im Gesundheitssektor: Zugang, Versorgung, Qualifikation
  • Organisatorische Innovation als Voraussetzung für Lebensqualität und Gesundheit
  • Technische Innovation zur Unterstützung von Gesundheit und Erhalt der Lebensqualität

Daraus entstanden zehn konkrete Umsetzungsprojekte, die die regionalen Bedarfe und die Expertise der Hochschule Fulda widerspiegeln. So sollen Gesundheit und Lebensqualität auf mehreren Ebenen gefördert werden:

  • Essen und Verbrauchen
  • Zusammenleben und Integrieren
  • Gesundheitlich versorgen
  • Arbeiten
  • Bewältigen des Alltags

Alle Umsetzungsprojekte sind partizipativ und interdisziplinär angelegt und stellen sicher, dass die relevanten Zielgruppen einbezogen werden: Arbeitnehmer*innen, Arbeitgeber*innen, regionale Verbraucher*innen und Produzenten sowie Bevölkerungsgruppen mit spezifischen Bedürfnissen wie neu zugewanderte, ältere oder behinderte Menschen.

Unsere Umsetzungsprojekte

Aus den fünf Innovationsschwerpunkten sind zehn Umsetzungsprojekte entstanden, die sich aus allen Fachbereichen der Hochschule zusammensetzen.

Weitere Informationen finden Sie hier ...

Wissenschaftliche Leitung

Steven Lambeck

Prof. Dr.

Steven Lambeck

Vizepräsident für Forschung und Entwicklung

Mess- und Regelungstechnik

Gebäude 30, Raum 223
Prof. Dr. Steven Lambeck +49 661 9640-570
Sprechzeiten
nach Vereinbarung

Leiterin der Geschäftsstelle

Sonja Jost

Sonja Jost

Leiterin der Geschäftsstelle des RIGL-Fulda

Gebäude 35, Raum 203
Sonja Jost +49 661 9640-1960
Sprechzeiten
Im Rahmen der Gleitzeit