Logistik in Subsahara-Afrika

Potenziale und Herausforderungen für die Logistik an den Seehäfen und im Hinterland Sub-Sahara-Afrikas an den Fallbeispielen Kamerun und Elfenbeinküste

In den Ländern der Sub-Sahara Region werden über 90% der Arzneimittel über den Seeweg importiert. Diese lebensnotwendigen Güter sind meist monatelang unterwegs und zudem relativ teuer für den Endverbraucher. Als Gründe können beispielsweise die umfangreichen Kontrollhürden, die hohen Zollabgaben in den Transitländern, die mangelnde logistische Infrastruktur und der hohe Abstimmungsaufwand zwischen den beteiligten Akteuren genannt werden. Viel dramatischer ist, dass diese Arzneimittel nicht nur die meisten abgelegenen Gebiete nicht erreichen, sondern auch, dass logistische Anforderungen beim Transport (z.B. die Einhaltung der Kühlkette) nicht eingehalten werden können. Dies führt dazu, dass diese Arzneimittel, die bei den Endverbrauchern ankommen, kaum den Qualitätsstandard der Weltgesundheitsorganisation erfüllen. Folgen können sehr dramatisch für die Verbraucher sein.


Folgende Frage steht im Mittelpunkt dieses Projekts:

Wie können an Seehäfen sowie auf der „Letzten Meile“ der Sub-Sahara-Region zuverlässige und integer funktionierende Logistikprozesse – im Speziellen für Arzneimittel – gewährleistet werden?

Um diese Frage beantworten zu können, werden Forschungen in einigen Ländern dieser Region durchgeführt. Mehr Information über das Projekt findet man in der Zusammenfassung.

Projektlaufzeit: bis 2020

Ansprechpartnerin

Dorit Schumann

Prof. Dr.

Dorit Schumann

Allgemeine BWL, insbesondere Logistik

Prof. Dr. Dorit Schumann +49 661 9640-
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