Gesundheit erforschen, bündeln, sichtbar machen

Die Fachrichtung Public Health wird dem ersten von drei profilbildenden Forschungsschwerpunkten der Hochschule Fulda im Rahmen der Forschungslandkarte der Hochschulrektorenkonferenz „Gesundheit, Ernährung und Lebensmittel“ zugeordnet. Das Zentrum hebt die Bedeutung von Public Health national wie auch international hervor.

Aufgrund ihrer Forschungsstärke im Bereich Public Health hat die Hochschule Fulda von dem Land Hessen das Promotionsrecht für einen Doktor in Public Health (Dr. P.H.) im Dezember 2016 verliehen bekommen. Damit wird das Promotionsrecht in der Fachrichtung Public Health an der Hochschule Fulda Teil der Herausbildung einer eigenständigen, berufsspezifischen Wissenschaftsdisziplin, von der auch die Akademisierung und Professionalisierung der Gesundheitsfachberufe wie der Pflege, der Hebammenkunde und der Physiotherapie profitieren.

Was sind die Ziele des Public Health Zentrums Fulda?

Das Public Health Zentrum Fulda vereint die in verschiedenen Fachbereichen der Hochschule Fulda vorhandenen vielfältigen auf Public Health gerichteten Kompetenzen und Aktivitäten unter einem gemeinsamen wissenschaftlichen Dach. Das Public Health Zentrum Fulda unterstützt diese Aktivitäten in Forschung, Qualifizierung, Weiterbildung, Beratung und Transfer, stellt Synergieeffekte her, stärkt sowohl fachwissenschaftliche wie interdisziplinäre Forschungsprofile und entwickelt diese weiter.

Welche Aufgaben hat das Public Health Zentrum Fulda?

  • Koordination und Förderung von Forschungsaktivitäten in Public Health
  • Entwicklung und Durchführung interdisziplinärer Forschungsvorhaben in Public Health
  • Weiterentwicklung der Public Health relevanten Forschungsinfrastruktur
  • Veröffentlichung von Forschungsergebnissen gegenüber der wissenschaftlichen und allgemeinen Öffentlichkeit durch eine geplante Schriftenreihe
  • Regelmäßige Vortragsreihen, öffentliche Foren und wissenschaftlichen Fachtagungen
  • Förderung studentischer Theorie-Praxis-Projekte und Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses durch seine Anbindung an die Forschungsaktivitäten im Public Health Zentrum Fulda
  • Unterstützung und Förderung von Promotionen in Public Health

Wer forscht und lehrt im Public Health Zentrum Fulda?

Die in Public Health arbeitenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bringen sich seit Jahren aktiv in die wissenschaftliche Gemeinschaft ein zum Beispiel über persönliche, aktive Mitgliedschaften in der Fachgesellschaft Deutsche Gesellschaft für Sozialmedizin und Prävention (DGSMP), Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE), Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM), Deutsche Gesellschaft für Epidemiologie, Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft (DGP) oder im Deutschen Netzwerk Evidenzbasierte Medizin (DNEbM).

Die beiden Masterstudiengänge Public Health und Public Health Nutrition der Hochschule Fulda sind institutionelle Mitglieder der Dachgesellschaft Deutsche Gesellschaft für Public Health (DGPH). Einige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind als Mitherausgeber in der Redaktion oder im Scientific Advisory Board einschlägiger Fachzeitschriften tätig zum Beispiel im „Jahrbuch für kritische Medizin“, im „Public Health Forum“, in der „Prävention. Zeitschrift für Gesundheitsförderung“, bei der „Ernährungs-Umschau“, in der „Pflegewissenschaft“ und vieles mehr.

Zwischen den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Fachbereiche der Hochschule besteht eine fachlich enge Kooperation, nicht nur über den gemeinsamen Masterstudiengang Public Health Nutrition, sondern auch über gemeinsame Forschungsprojekte.

Eine Kooperation in Public Health steht allen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Hochschule Fulda offen, die mit ihren Forschungsinteressen, mit gemeinsamen Projekten und einer aktiven Mitarbeit in Public Health beitragen können. Eine Kooperation mit weiteren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern anderer Hochschulen des In- und Auslands aus den Arbeitsgebieten von Public Health/Public Health Nutrition einhergehend mit Promotionsbetreuungen oder Doktoranden-Kolloquien ist erwünscht.

Fragen Sie uns: Prof. Dr. Dea Niebuhr dea.niebuhr(at)pg.hs-fulda.de