Ausstellung „Judentum in der Region Fulda“

20.05.2019

Im Foyer der HLB auf dem Campus ist noch bis 31. Juli die Wanderausstellung „Judentum in der Region Fulda - Emanzipation, Antisemitismus, Vernichtung“ zu sehen.

In großformatigen Bildcollagen werden Eindrücke von der Vielfalt des Landjudentums und seiner religiösen und beruflichen Infrastruktur in der Region Fulda vermittelt. Die von Dr. Michael Imhof zusammen mit Joachim Schulz konzipierte Ausstellung spannt dabei den Bogen der Geschichte des Judentums in der Region Fulda von der Frühen Neuzeit bis heute. „Über 400 Jahre sind die Juden ein wichtiger Bestandteil der osthessischen Bevölkerung. An der Entwicklung einzelner Familien werden individuelle Schicksalswege lebendig“, heißt es in einem Ankündigungstext zur Ausstellung.

In der zweiten Jahrhunderthälfte sind jüdische Unternehmer, Handwerker und Kaufleute Wegbereiter der Moderne. Der aufkommende Antisemitismus macht diese Entwicklung zunichte. Ab 1933 von den Nationalsozialisten zur Staatsdoktrin ernannt, führt der verordnete Judenhass zu Ausgrenzung, Berufsverboten, Beraubung, Vernichtung von Existenzen und Vertreibungen. Am Ende steht der millionenfache Mord an den Juden in ganz Europa. Die Ausstellung will aufklären, erinnern und mahnen.

Die Ausstellung wird präsentiert in einer Kooperation der Fachbereiche Sozialwesen und Sozial-und Kulturwissenschaften, dem Verein „Zukunft Bildung Region Fulda e.V." und der Hochschulbibliothek.

Dr. Michael Imhof und Joachim Schulz führen nach Absprache Gruppen in die Thematik ein und erläutern die Ausstellung. Gruppenführungen können bis zum 21. Juni 2019 vermittelt werden. Kontakt: Heike Krönung, E-Mail: heike.kroenung(at)sw.hs-fulda.de

Rahmenprogramm zur Ausstellung ansehen

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