Auszeichnung für gelebte Chancengleichheit

01.11.2018

Birgit Hohmann, Leiterin des Gleichstellungsbüros und Frauenbeauftragte der Hochschule Fulda, nahm das TOTAL E-QUALITY-Prädikat entgegen. Foto: Sami Radwan

Die Hochschule Fulda hat zum vierten Mal das Prädikat „TOTAL E-QUALITY“ erhalten.

Für ihr vorbildhaftes, aktives und konsequentes Engagement für Gleichstellung und Chancengerechtigkeit ist die Hochschule Fulda als eine von 50 Organisationen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung am Mittwoch in Stuttgart-Feuerbach geehrt worden.

Die Jury lobte die „hervorragende gleichstellungspolitische Arbeit der Hochschule Fulda“, die sich durch „stimmige und strategisch abgeleitete Angebote und Maßnahmen in sämtlichen Aktionsfeldern“ auszeichne. „Wir legen viel Wert auf eine konsequente Gleichstellungsarbeit, die offen ist für neue Impulse und ehrgeizige Ziele“, sagte Birgit Hohmann, Leiterin des Gleichstellungsbüros und Frauenbeauftragte der Hochschule Fulda, bei der Übergabe des Prädikats.

Die zielgerichtete Umsetzung von Gleichstellung und Chancengleichheit zeigt sich unter anderem darin, dass die Hochschule Fulda den Anteil an Professorinnen erfolgreich gesteigert hat: über die Jahre hinweg auf aktuell 44 Prozent, mit einem Anteil von 66 Prozent an Promovendinnen. Der bundesweite Durchschnitt hingegen liegt bei 23 bzw. 45 Prozent.

„Bemerkenswert ist die Profilschärfung der Gleichstellungsarbeit seit der letzten Begutachtung“, heißt es in der Jury-Begründung. „Wir haben unsere erfolgreichen Kooperationen weiter ausgebaut und neue Projekte auf den Weg gebracht“, sagte Vizepräsidentin Prof. Dr. Kathrin Becker-Schwarze. „Von einer konsequenten Weiterentwicklung der Bereiche Gleichstellung, Diversität und Chancengerechtigkeit profitieren wir letztlich alle in unserem Studien- und Berufsalltag.“

Ein weiteres Schlaglicht des umfangreichen Gesamtkonzeptes der Hochschule Fulda sind die frauen@-Veranstaltungsreihe, die jedes Semester Workshops und Vorträge für Studentinnen zu einem neuen Thema im Bereich Persönlichkeits- und Karriereentwicklung anbietet. Dazu kommt die Beteiligung am Hessen Technikum, das für Abiturientinnen ein dreimonatiges „Schnupperstudium“ mit einem dreimonatigen vergüteten Berufspraktikum im MINT-Bereich verbindet.

2009 hat die Hochschule Fulda das Prädikat als erste hessische Hochschule erhalten. Das Prädikat wird von der Bundesregierung als Instrument zur Karriereförderung empfohlen.

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