Bundesforschungsministerin zu Besuch

04.09.2019

Die Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (Fünfte von links) hat am Montag mit dem Hochschulpräsidium sowie Vertreterinnen und Vertretern der Fachbereiche und des Hochschulrats über gesellschaftliche Herausforderungen und die Rolle der HAWs gesprochen.

Anja Karliczek hat sich über die Hochschule Fulda und das Großprojekt RIGL informiert.

„Wir brauchen das Wissen aus den Hochschulen für Angewandte Wissenschaften, um in der Wirtschaft voranzukommen“, sagte Bundesforschungsministerin Anja Karliczek, als sie am Montagabend gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Michael Brand (CDU) die Hochschule Fulda besuchte.

Persönlicher Kontakt zählt
Im Gespräch mit dem Hochschulpräsidium, Vertreter*innen der Fachbereiche und des Hochschulrats führte sie aus, dass die Lösung der gesellschaftlichen Herausforderungen, vor denen wir stünden, niemand alleine lösen könne. Die Umsetzung der erarbeiteten Lösungsansätze könne nur im kleineren, regionalen Umfeld gelingen. Die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAWs) verfügten über die dafür benötigten Kontakte. Sie seien in der Region und dort mit Unternehmen und Gesellschaft vernetzt. „Je digitaler wir werden, desto mehr brauchen wir den persönlichen Kontakt“, zeigte sich die Ministerin überzeugt. Es seien gerade die regionalen Netzwerke, die die Hochschule Fulda auszeichneten, betonte Michael Brand.

Hochschulpräsident Prof. Dr. Karim Khakzar unterstrich, dass die HAWs der geeignete Hochschultyp seien, um in die Fläche zu gehen. Das Regionale Innovationszentrum für Gesundheit und Lebensqualität (RIGL-Fulda), das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert wird, sei das beste Beispiel dafür.

Khakzar präsentierte der Ministerin zudem das Lehr- und Forschungsprofil sowie die positive Entwicklung auf den unterschiedlichsten Gebieten und den Anstieg der Studierendenzahlen. Er dankte ihr dafür, den Besuch an der Hochschule Fulda als einer von 118 staatlichen HAWs in Deutschland möglich gemacht zu haben, und dem Bundestagsabgeordneten Brand für das „Einfädeln“ des Termins. Trotz des engen Terminplans schaute sich die Ministerin noch kurz das Idea Lab im neuen RIGL-Gebäude an. Von der positiven Atmosphäre auf dem Campus war sie sichtlich angetan.

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