Aktuelle Entwicklungen zum Corona-Virus

03.03.2020

Handlungsempfehlungen zur Prävention von Influenza und ähnlichen Erkrankungen

Laut aktueller Berichterstattung gibt es auch in Europa und Deutschland bestätigte Erkrankungsfälle. Die Hochschule Fulda verfolgt die Entwicklungen sehr aufmerksam und ist mit den zuständigen Stellen in Kontakt.

Bei bevorstehenden Auslandsaufenthalten steht Beschäftigten und Studierenden der Hochschule Fulda das International Office für Beratungen zur Verfügung. Zum Thema Ein- und Ausreise aus den betroffenen Gebieten hat der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) eine Webseite eingerichtet.

Arbeitsrechtliche Fragen bitten wir telefonisch mit der Abteilung Personalmanagement abzuklären.

Die bereits veröffentlichten Hinweise zur Hygiene - Hygienetipps der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) - sind weiterhin besonders zu beachten!

  • Regelmäßiges und gründliches Hände waschen mit Seife
  • Hände aus dem Gesicht fernhalten
  • Hygienisch husten und niesen
  • Krankheit zu Hause auskurieren
  • Regelmäßiges Lüften von geschlossen Räumen
  • Auf erste Anzeichen achten

Einen Link zu einem detaillierten Schaubild dazu finden Sie am Ende dieser Meldung.

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration hat eine Informationsseite zum Thema Corona Virus „SARS-CoV-2“ eingerichtet.  Der Seiteninhalt wird regelmäßig aktualisiert und beinhaltet einen FAQ-Bereich.

Aktuelle Information gibt es auch auf der Seite des Robert Koch-Instituts (RKI).

Zusätzlich zum Corona „2019-nCoV“-Virus ist die saisonale Grippewelle (Influenza) in Deutschland auch weiterhin existent. Beide Erkrankungen werden primär über eine Tröpfcheninfektion verbreitet.

Nach Rücksprache mit Prof. Dr. Schlott aus dem Fachbereich Pflege und Gesundheit und laut Auskunft des Leiters des Gesundheitsamtes Fulda, Prof. Dr. Breitmeyer, wird Beschäftigten und Studierenden, welche sich in den letzten zwei Wochen in Hochrisikogebieten aufgehalten haben, eine 14-tägige Abwesenheit von der Hochschule empfohlen.

Zu den Hochrisikogebieten gehören (Stand: 06.03.2020, RKI):
In China: Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan) und die Städte Wenzhou, Hangzhou, Ningbo, Taizhou in der Provinz Zhejiang.
Im Iran: Provinz Ghom.
In Italien: Südtirol (entspricht Provinz Bozen) in der Region Trentino, Region Emilia-Romagna, Region Lombardei und die Stadt Vo in der Provinz Padua in der Region Venetien.
In Südkorea: Provinz Gyeongsangbuk-do (Nord-Gyeongsang).

Gerade an einer weltoffenen Organisation wie der Hochschule Fulda gilt, was der Sozial- und Integrationsminister Kai Klose betont hat: „Wir alle sollten ständig kritisch hinterfragen, wie wir anderen begegnen. Es gibt grundsätzlich nie eine Rechtfertigung dafür, Menschen aufgrund ihrer vermeintlichen Herkunft auszugrenzen.“ Mit Blick auf die aktuellen medizinischen Einschätzungen betont Klose: „Das Coronavirus ist kein Anlass zur Panik oder vielleicht auch für unbewusste Reflexe. Deshalb sollten wir unser eigenes Verhalten ständig überprüfen. Das Virus darf aber erst recht nicht als Vorwand dazu dienen, Menschen mit asiatischem Erscheinungsbild zu diskriminieren.“

Das Sachgebiet AGU der Abteilung Gebäudemanagement und die Betriebsärztin Frau Dr. med. Willert-Latsch stehen Beschäftigten der Hochschule Fulda bei weiteren Fragen zu Verfügung.

Zehn wichtige Tipps zum Infektionsschutz

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