Akzeptanz und Vielfalt in Fulda und Region

17.02.2020

Am 20. Februar startet die Hochschule Fulda eine Veranstaltungsreihe mit dem Ziel, für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt zu sensibilisieren.

Die Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt ist in Hessen unterschiedlich stark ausgeprägt: Während in größeren Städten positivere Einstellungen gegenüber LSBT*IQ- Personen (lesbische, schwule, bisexuelle. trans*, inter* sowie queere Personen) zu verzeichnen sind, ist es für Betroffene in ländlichen Regionen noch oftmals schwierig, die eigene Persönlichkeit frei zu entfalten und ein offenes und diskriminierungsfreies Leben zu führen. Das kann für die Betroffenen gravierende Folgen haben, sich aber auch darüber hinaus zum Beispiel für Arbeitgeber negativ auswirken.

Mit dem Ziel, für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt zu sensibilisieren und für die Akzeptanz von Menschen mit unterschiedlichen sexuellen und geschlechtlichen Identitäten zu werben, startet am Donnerstag, dem 20. Februar, an der Hochschule Fulda das Projekt „Akzeptanz und Vielfalt in Fulda und Region". Kern dieses Projekts bildet eine kulturelle und wissenschaftliche Veranstaltungsreihe, die sich an die regionale Öffentlichkeit richtet und Vernetzungsangebote für Betroffene einschließt. So sind unter anderem eine Filmreihe, Kabarett, eine Travestie-Talkshow und ein Queer-Slam geplant.  Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration fördert das Projekt mit rund 100.000 Euro. Es läuft zunächst bis Ende August 2020. 

Die Auftaktveranstaltung findet am 20. Februar 2020 um 18 Uhr in der Aula der Alten Universität Fulda (Universitätsstraße 1) statt. Prof. Dr. Stefan Timmermanns von der University of Applied Sciences, Frankfurt, wird einen Einblick in die Lebenswelt von lesbischen, schwulen, bisexuellen und trans* Jugendlichen in Hessen geben. Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

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