Bericht Kooperatives Seminar Krakau - Fulda

02.09.2019

Interkulturelle Zusammenarbeit mit polnischen Studierenden an wirtschaftlichen Fragestellungen

Das kooperative Seminar mit der Wirtschaftsuniversität Krakau begann am  Dienstag mit dem ersten gemeinsamen Treffen in der Universität in Krakau. Die polnischen Studenteninnen und der Leiter des Seminars Robert haben Herrn Professor Dr. Lutz H Schminke und die 15 Master- und Bachelorstudierenden herzlich begrüßt.

Damit die Studierenden sich schneller und besser kennenlernen, startete der Seminarleiter ein kurzes Spiel, wodurch das Eis zwischen allen gebrochen wurde. Nach kurzer Zeit ging es dann schon mit der Präsentation des Projektes los.
Die Aufgabe für die Studierenden bestand daraus, eine Benchmarking-Analyse in Bezug auf die education programs innerhalb der Wirtschaftsuniversität Krakau und der Hochschule Fulda durchzuführen. Dabei sollten die Studierenden in Gruppen ihre Universitäten vergleichen und gleichzeitig aber auch Universitäten aus der ganzen Welt in diesen Vergleich mit einbeziehen.
Nach der Analyse sollen Vorschläge für die Universität in Krakau und für die Hochschule Fulda abgeleitet werden. Abgeschlossen wird das Projekt mit einer 15-minütigen Präsentation der Gruppe und ihren Ergebnissen.

Nach der Vorstellung des Projektes fanden sich die Studierenden direkt in Gruppen zusammen, die jeweils zur Hälfte aus polnischen und zur Hälfte aus deutschen Studierenden bestand. Individuell wurden Kontakte ausgetauscht und erste Besprechungen für die Gruppenarbeiten gemacht. Gegen Nachmittag haben sich alle verabschiedet und den Tag mit etwas Freizeit ausklingen gelassen.
Der nächste Tag begann für die Studierenden mit der Analyse und Besprechung der education programs innerhalb ihrer Universitäten. Dabei wurden vor allem die Hochschulwebsites als Informationsquelle in Anspruch genommen und Informationen und Erfahrungen der Studierenden selbst.

Am dritten Tag wurde das Arbeiten in der jeweiligen Gruppe fortgesetzt. Die Gruppen begannen mit der Erstellung der Powerpoint-Präsentation. Gegen Nachmittag wurde das Arbeiten durch eine Stadtführung unterbrochen. Gemeinsam mit einigen polnischen Studierenden ging es dann in das Zentrum von Krakau mit seinen Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel der Hauptmarkt mit der Marienkirche. Danach verbrachten die Gruppen noch gemeinsam etwas Zeit in der Stadt, bis es dann abends auf eine Veranstaltung mit den polnischen Studierenden ging.

Am darauffolgenden Tag ging es um die Finalisierung der Präsentationen und die letzten Besprechungen. Gegen 16 Uhr begann die erste Gruppe mit ihrer Präsentation. Nach jeder Vorstellung hatten die anderen Gruppen die Möglichkeit, Fragen zu stellen und Feedback zu geben. Seminarleiter Robert und Prof. Dr. Schminke stellten den Gruppen zu ihrer Vorgehensweise und Ergebnissen ebenfalls Fragen und gaben hilfreiche Ratschläge und Feedback.

Allgemeine Ergebnisse der Präsentationen waren, dass die Wirtschaftsuniversität Krakau und auch die Hochschule Fulda einen hohen Standard in Bezug auf die jeweiligen education programs aufweisen. Trotz alledem gibt es bei beiden Bereiche, die erweitert und optimiert werden können. Die Wirtschaftsuniversität Krakau zum Beispiel könnte im Bereich Modernität und Digitalisierung noch weiter ausbauen, wohingegen die Hochschule Fulda das Zusammenführen der Studierenden mit potentiellen Arbeitgebern stärken könnte.


Nachdem alle fünf Gruppen präsentiert haben, gab es einen kleinen Geschenkeaustausch zwischen den Studierenden. Um das gelungene Seminar abzuschließen, begaben sich daraufhin alle in ein kleines italienisches Restaurant, wo alle mit gutem Essen und Freude den Abend genossen haben.
Am letzten Tag stand die Abreise bevor. Den Studierenden wurde aber als Abschluss noch die Möglichkeit geboten, an einem Ausflug in das Arbeitslager in Auschwitz zu machen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Seminar in Krakau für alle Beteiligten ein sehr hilfreiches und interessantes Projekt war. Die Studierenden aus Fulda und Krakau konnten eng zusammenarbeiten, Erfahrungen austauschen und gemeinsam Lösungsvorschläge für die Aufgabenstellung entwickeln. Neben der gemeinsamen Erarbeitung der Aufgabe, konnten sie weitere interkulturelle Erfahrungen sammeln und die Zusammenarbeit innerhalb der Gruppe stärken.

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