Besser als googeln

15.08.2017
Das HLB-Gebäude auf dem Campus der Hochschule Fulda. Foto: Hochschule Fulda

Wer wissenschaftlich arbeitet, braucht verlässliche Informationen. Die HLB bietet dafür eine Vielzahl an Fachdatenbanken, elektronischen Medien und Printmedien.

Im Studium und in der Forschung spielt die passende Fachliteratur eine zentrale Rolle. Bei der Suche danach hilft die Hochschul- und Landesbibliothek (HLB) auf dem Campus der Hochschule Fulda. Sie unterstützt Studierende und Lehrende mit einem breiten Angebot an Medien. Dazu gehören Fachdatenbanken, elektronische Zeitschriften und E-Books. „Wir haben in der HLB etwa 2.200.000 Medien, ungefähr 735.000 davon sind Printmedien", sagt Hendrik Wesner, Referent für hochschulbibliothekarische Aufgaben vom Standort „Campus" der HLB.

Schulungsangebot
Damit sich Studierende und Lehrende schnell zurechtfinden, bietet die HLB eine Vielzahl an Schulungen an – von der allgemeinen Einführung über die Nutzung der Datenbanken bis zu Recherche- Schulungen. Auch für Schulklassen gibt es Angebote: Bei der interaktiven „Bibliotheksrallye" lernen sie die HLB auf spielerische Weise kennen.

Viele Bücher können Studierende und Lehrende direkt aus dem Regal nehmen, um sie auszuleihen. Was nicht frei verfügbar ist, muss zunächst online bestellt werden. Doch die Zeiten, in denen Studierende morgens ein Buch ordern mussten, um es am Abend abholen zu können, sind lange vorbei. „Bei uns werden Bücher alle 30 Minuten aus dem Magazin geholt“, sagt Hendrik Wesner. Auch die Rückgabe ist komfortabel: Über einen Automaten in der Gebäudewand werden Medien rund um die Uhr angenommen und ausgebucht.

Die Medien können auch direkt vor Ort genutzt werden: Allein auf dem Campus stehen mehr als 360 Arbeitsplätze zum Lesen und Lernen bereit. Mit dem Neubau im Jahr 2013 wurden außerdem gut ausgestattete Einzel- und Gruppenarbeitsräume eingerichtet.

Eine Besonderheit der HLB ist der „Fuldaer Dokumentenserver (FulDok)". Hier können Angehörige der Hochschule Fulda eigene Arbeiten wie Fachaufsätze, qualifizierte Abschlussarbeiten oder Dissertationen digital als Open Access-Veröffentlichung einstellen. Sie sind dann im Internet abrufbar und recherchierbar – kostenlos und weltweit.

Natürlich sind auch viele andere Informationen frei im Internet verfügbar. Doch Suchmaschinen haben laut Wesner einen entscheidenden Nachteil. „Bei Google findet man alles. Aber die Informationen sind nicht geprüft." Bei Fachdatenbanken  ist das anders. Deren Beiträge werden zunächst von unabhängigen Gutachterinnen und Gutachtern unter die Lupe genommen. „Wir raten Studierenden deshalb, unbedingt die Fachdatenbanken zu nutzen“, sagt Hendrik Wesner. „So bekommt man viel bessere Ergebnisse, als wenn man einfach drauflos sucht."

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