Bestnoten beim CHE-Hochschulranking

04.06.2017
Gute Noten beim Hochschulranking für die Hochschule Fulda
Bild: CHE Centrum für Hochschulentwicklung

Hochschule Fulda mit Sozialer Arbeit, Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsrecht und Wirtschaftsinformatik bundesweit auf Spitzenplatzierungen

In den Fächern Soziale Arbeit, Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsrecht sind die Studierenden der Hochschule Fulda mit ihren Studienbedingungen außerordentlich zufrieden. Das ergab das Hochschulranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) und der Wochenzeitung "Die Zeit" Anfang Mai , das Strukturdaten der Fachbereiche und die Meinung der Studierenden auswertet. Im aktuellen CHE-Ranking 2017 hat es auch der Studiengang Wirtschaftsinformatik in der Kategorie "Kontakt zur Berufspraxis" in die Spitzengruppe geschafft. In der Onlineversion des Rankings wurden zwei Punkte in der Teilkategorie "praxisorientierte Lehrangebote" ergänzt. Damit wurde das Ergebnis, das mit Erscheinen des Rankings im Mai kommuniziert worden war, korrigiert. Der starke Praxisbezug des Bachelor-Studiengangs wird mit dieser Spitzenplatzierung honoriert.

Gutes Abschneiden der Hochschule Fulda
"In vielen Bewertungskategorien ist es uns gelungen, die Zufriedenheit unserer Studierenden zu verbessern", sagt Prof. Dr. Kathrin Becker-Schwarze, Vizepräsidentin für Lehre und Studium, zum insgesamt guten Abschneiden der Hochschule Fulda. "In den Fächern Soziale Arbeit und Betriebswirtschaftslehre gehört unsere Hochschule mit Blick auf das Gesamtergebnis bundesweit sogar zur Spitzengruppe. Das ist ein hervorragendes Ergebnis."

Sowohl das Fach Soziale Arbeit, das vor allem mit einer sehr guten Beurteilung durch die Studierenden punktet, als auch die Fächer Betriebswirtschaftslehreund Wirtschaftsrecht erreichen in jeweils drei Kategorien die Spitzengruppen. In Betriebswirtschaftslehre und Soziale Arbeit vergeben die Studierenden Bestnoten für die allgemeine Studiensituation. Außerdem erreichen die beiden Fächer in der Kategorie "Kontakt zur Berufspraxis" die Spitzengruppe. Soziale Arbeit überzeugt zudem in der Kategorie "Lehrangebot", Betriebswirtschaftslehre mit der "Unterstützung am Studienanfang". Das Fach Wirtschaftsrecht zählt in den Kategorien "Kontakt zur Berufspraxis", "Internationale Ausrichtung" und „Unterstützung am Studienanfang“ zur
Spitzengruppe.

"Wir haben in den vergangenen Jahren sehr viel unternommen, um die Studiensituation kontinuierlich zu verbessern. Unter anderem haben wir die Curricula und die Studienstrukturen weiterentwickelt und die Betreuungsstrukturen verbessert. Den Studierenden stehen an der Hochschule Fulda eine ausgezeichnete Infrastruktur und hochmoderne Labore mit einer hervorragenden Ausstattung zur Verfügung", erläutert Prof. Dr. Kathrin Becker-Schwarze. "Es ist außerordentlich erfreulich, dass die Studierenden dies ganz offensichtlich würdigen." Auch Unterstützungsstrukturen für die gesamte Hochschule seien in den vergangenen Jahren aufgebaut worden, die sich offenbar positiv auswirkten, etwa das Raumangebot im Selbstlernzentrum, aber auch die Bereitstellung von Lehrfilmen und die verbesserte Ausbildung von Tutorinnen und Tutoren.

Bewertet werden in dem diesjährigen Ranking auch die beiden Fächer Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsingenieurwesen. Wirtschaftsinformatik belegt in der Kategorie "Kontakt zur Berufspraxis" einen Spitzenplatz, in allen anderen Kategorien einen Platz im Mittelfeld und verbessert sich damit deutlich. "Das ist ein hervorragendes Ergebnis, weil das Fach in allen Kategorien gleichzeitig eine erheblich bessere Wertung erzielt hat", betont die Vizepräsidentin.
Im Studiengang Wirtschaftsinformatik ist es das wichtigste Ziel, die Studierenden fit für die Berufspraxis zu machen. Dies spiegelt sich insbesondere in den praxisorientierten Lehrveranstaltungen wider. Die Studierenden arbeiten in verschiedenen Fächern mit betrieblicher Anwendungssoftware, die auch in vielen Unternehmen zu finden ist. Daneben werden Vorträge von Praktikern in den Lehrveranstaltungen, Unternehmensexkursionen und praxisorientierte Fallstudien angeboten. Nicht zuletzt ist sowohl ein Praktikum im Unternehmen als auch eine sich anschließende Bachelor-Arbeit fester Bestandteil des Studiums. In der Regel bekommen die Studierenden sehr zügig nach dem Abschluss des Studiums einen ersten Arbeitsvertrag, nicht selten bei dem Arbeitgeber, bei dem sie das Praktikum absolviert und die Bachelor-Arbeit geschrieben haben.

Im Fach Wirtschaftsingenieurwesen bleibt die Bewertung durch die Studierenden im Vergleich zum letzten Ranking nahezu unverändert. Mit dem "Kontakt zur Berufspraxis", der "Internationalen Ausrichtung" und der "Unterstützung am Studienanfang" erreicht auch dieses Fach einen Platz im Mittelfeld.

Modellprojekt "Studium der angepassten Geschwindigkeiten"
"Die MINT-Fächer stellen bundesweit eine große Herausforderung dar", erläutert Prof. Dr. Kathrin Becker-Schwarze das Abschneiden der technischen Fächer. "Es laufen eine Menge Initiativen, um diese Fächer attraktiver zu machen und die Studierbarkeit zu verbessern. In Fulda haben wir beispielsweise sehr heterogene Studierendengruppen, für viele Studierende ist der Übergang von der Schule zur Hochschule schwierig. Im Rahmen eines Modellprojekts des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst erproben wir daher seit dem Wintersemester 2016/17 das Studium der angepassten Geschwindigkeiten, das eine individuelle Förderung und Begleitung der Studierenden ermöglicht. Will heißen: Wir arbeiten intensiv daran, die Studienbedingungen auch in diesen Fächern zu verbessern."


Über das CHE-Hochschulranking
Das CHE Hochschulranking versteht sich als eine umfassende und fundierte Informationsquelle für Studieninteressierte aus dem deutschsprachigen Raum. Die Bandbreite der ausgewiesenen Kriterien ist groß und von Fach zu Fach durchaus verschieden. Jedes Jahr wird ein Drittel der Fächer neu beurteilt, in diesem Jahr sind es die Fächer Betriebswirtschaftslehre, Jura, Volkswirtschaftslehre, Soziale Arbeit, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieurwesen, Wirtschaftsrecht und Wirtschaftswissenschaften.

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