Besuch des Zaatari-Flüchtlingscamps in Jordanien

19.10.2016
UNHCR Campleiter Hovig Etyemezian bei der Einführung ins Camp
In einem der zwei Supermärkte des Camps, in denen die Geflüchteten selbständig einkaufen gehen können. Dafür bekommen Sie ca. 25 Euro pro Monat pro Person auf einer Debitcard zur Verfügung gestellt.
Insgesamt 500 verschiedene Artikel stehen den Geflüchteten in dem Supermarkt zur Auswahl zur Verfügung.
Kassensystem mit Debit Card: Derzeit kann mit den UNHCR Debit Cards bezahlt werden. Bald wird diese Bezahlweise mit dem Scan der Iris ersetzt. Weltweit einmalig!
Sog. Makani Centres ermöglichen Kindern, die aufgrund von Arbeit nicht zur Schule gehen konnten oder können, ein Minimum an Unterrichtsstoff mitzubekommen. Es gibt keine festen Zeiten - man kommt und geht, wie man Zeit hat. Auf diese Weise soll verhindert werden, dass Kinder nicht einmal Lesen und Schreiben lernen.
Viele Menschen leben seit 5 Jahren in Zaatari - mit den ihnen zur Verfügung gestellten Containern haben sie sich Häuser so zusammengestellt, wie sie es aus ihrer Heimat kennen: Mit Vorgarten und Innenhof.
Besonders wertvoll für den Besuch war die Stunde, die die Besucher mit Geflüchteten sprechen konnten. Dabei wurde klar: Egal, wie schön und gut ausgestattet ein Camp auch sein mag, ohne die Menschenrechte "Bewegungsfreiheit" und "Recht auf Arbeit" ist niemand wirklich glücklich.
Prof. Schumann übt ihre Arabischkenntnisse
Vom einzigen Hügel im Camp aus erhält man einen guten Überblick über die Dimensionen des 80.000 Einwohner großen Camps.
Camp-Kinder besuchen die Besuchergruppe auf dem Hügel des Camps - Schokoladenkekse versüßten ihren Besuch noch.

Ein Besuch des Flüchtlingscamps "Zaatari" stellte die Situation geflüchteter Syrer in Jordanien noch einmal in ein ganz anderes Licht.

Im Rahmen ihrer Jordanien Reise erhielt Anna-Mara Schön dank der Deutschen Botschaft die Gelegenheit - mit Professoren anderer deutscher Hochschulen sowie der neuen Vizepräsidentin der Deutsch-Jordanischen Universität (GJU) Prof. Dr. Dorit Schumann, das Flüchtlingscamp Zaatari im Norden Jordaniens zu besuchen. Für Schön stand bei dem Besuch ihr Forschungsthema im Vordergrund und so konnte sie, dank ausführlicher Unterhaltungen mit diversen UN Organisationen, einen tiefen Einblick in die Situation vor Ort erhalten.

Für mehr Informationen und Details über das Camp können Sie gerne Kontakt mit Anna-Mara Schön aufnehmen.

In der Bildergalerie (oben auf Fotos klicken) wurde eine Auswahl an Eindrücken zur Verfügung gestellt.

Kontakt

Anna-Mara Schön

Gebäude HOLM Frankfurt/M
Anna-Mara Schön+49 661 9640-+49 157 71765857
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