Career Service für internationale Studierende: Start ins 3. Projektjahr

17.01.2017

Am Samstag, den 07. Januar 2017 startete der Career Service für internationale Studierende mit einer Infoveranstaltung zum Thema „Berufseinstieg und Praktika in Deutschland“ ins dritte Jahr. Insgesamt waren etwa 40 TeilnehmerInnen gekommen.

Die Veranstaltung war der Auftakt einer Reihe von Workshops, die die internationalen Studierenden auf den Einstieg in den Beruf vorbereiten und ihnen den Zugang zu Praktika erleichtern soll. Sie bot ihnen unter anderem die Möglichkeit zu einem Austausch mit den AbsolventInnen, die erfolgreich den Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt geschafft haben und die sich nun als MentorInnen für die TeilnehmerInnen zur Verfügung gestellt haben.

Frau Rosatis, Leiterin des International Office und Frau Bah-Diallo, Koordinatorin des Career Services und Organisatorin der Veranstaltung, begrüßten zu Beginn gemeinsam die TeilnehmerInnen.

Teilnehmende waren internationale Studierende im Praktikum und in der Endphase ihres Studiums. Die AbsolventInnen berichteten über ihre Erfahrungen, stellten ihre Firmen vor und diskutierten mit den StudentInnen über Einstiegs- und Praktikumsmöglichkeiten in den jeweiligen Unternehmen.

Hier lernten die StudentInnen aus erster Hand, welche Erwartungen Firmen an ihre Praktikantinnen und Praktikanten haben, welche Anforderungen gestellt werden und wie wichtig eine gute Vorbereitung und Deutschkenntnisse für die Arbeitswelt sind. Sie lernten, wie die Kommunikation im Unternehmen läuft, welche Schwierigkeiten während des Praktikums auftauchen können und wie man diese meistern kann.

Den Anfang machte eine kamerunische Studentin. Sie studiert im Fachbereich Lebensmitteltechnologie und berichtete über ihre Erfahrungen im Praktikum. Sie gab den Studierenden Ratschläge und praktische Tipps, insbesondere für die Kommunikation mit den KollegInnen am Arbeitsplatz: So empfiehlt sie, Einladungen der KollegInnen, gemeinsam in die Mittagspause zu gehen, unbedingt anzunehmen, da eine Ablehnung auch als Arroganz missverstanden werden könne.

Anschließend informierte Hamza Dayfallah, marokkanischer Absolvent aus dem Fachbereich Elektrotechnik, über seinen Einstieg in den Beruf und über seine ersten Erfahrungen. Er arbeitet als Software-Designer bei der Firma FFT Produktionssysteme GmbH & Co. KG in Fulda (Tochter der EDAG).

Des Weiteren erläuterte Mykola Lutsiuk aus der Ukraine, Absolvent des Master Electronic Business am Fachbereich Angewandte Informatik, seinen Weg in die Selbständigkeit. Er erklärte, warum er seine Tätigkeit als SAP-Berater bei Hugo Boss nach drei Jahren aufgegeben hat, um sich selbstständig zu machen.  Dabei ging er auch auf die Vor- und Nachteile der Selbständigkeit ein.

Zum Schluss stellten Igor Suslov aus Russland, Haitham Hamdani aus Tunesien und Emanuel Limi aus Kamerun ihre Firmen und ihre Aufgabenbereiche vor. Sie erklärten den Studierenden, welche Fach- und Sozialkompetenzen nötig sind, um z.B. als Projektleiter bei Deloitte, oder als Projektmanager bei  Action Medeor bzw. als Teamleiter bei der EDAG zu arbeiten.  

Bei der anschließenden Podiumsdiskussion machten die TeilnehmerInnen regen Gebrauch von der Möglichkeit, ihre Fragen zu dem, was sie in der Arbeitswelt erwartet, an die drei Podiumsteilnehmer loszuwerden. Die drei fungieren auch als MentorInnen im Projekt und stehen „ihren“ StudentInnen ein Jahr lang mit Rat und Tat auf dem Weg ins Berufsleben zur Seite. 

Der Career Service wird aus ESF-Mitteln des HMWK (Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst) finanziert.

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