Das 3. Diätetikforum Fulda findet erfolgreich online statt

09.08.2020

Ernährungsfachkräfte der Region treffen sich im Rahmen des 3. Diätetikforums Fulda des Projekts MoDiVe online

Am 2. Juli 2020 fand das 3. Diätetikforum Fulda des „Modellprojekts für die diätetische Versorgung im Raum Fulda“ (MoDiVe) statt. Teilgenommen haben rund 20 Diätassistentinnen, Absolventinnen B. Sc. Diätetik, Oecotrophologinnen und Ernährungswissenschaftlerinnen aus der ambulanten und stationären Ernährungsberatung und -therapie der Region.

Das Treffen stand unter dem Thema „Das Ernährungsassessment - der erste Schritt der prozessgeleiteten Ernährungsberatung und -therapie“ und fand aufgrund der Corona-Pandemie in Form einer Videokonferenz statt.

Mit der Professionalisierung in der Diätetik nimmt die Relevanz des prozessgeleiteten Handelns und somit der Einsatz von Prozessmodellen in der Ernährungsberatung und -therapie zu. Im Rahmen der Fortbildungsveranstaltung wurde der erste Prozessschritt des Prozessmodells „Dietetic Care Process“ (DCP), das Diätetische Assessment bzw. Ernährungsassessment, intensiv beleuchtet.

In einem Vortrag von Prof. Dr. Kathrin Kohlenberg-Müller wurden zunächst theoretische Aspekte des Prozessschrittes thematisiert. Anschließend tauschten sich die Ernährungsfachkräfte über die praktische Umsetzung des Ernährungsassessments aus. Diskutiert wurde unter anderem darüber, wie die Daten der Klient*innen/Patient*innen erhoben werden und welche Herausforderungen dabei auftreten. Außerdem wurden Ideen und Ansätze für die Umsetzung des Ernährungsassessments in der Praxis der Ernährungsberatung und -therapie gesammelt.

Das Diätetikforum Fulda ist Bestandteil des Projekts MoDiVe unter der Leitung von Prof. Dr. Kathrin Kohlenberg-Müller und Mitarbeit von Laura Hoffmann, Nadja Noll und Maren Peuker. Ziel des Forums ist die Vernetzung der Ernährungsfachkräfte in der Region Osthessen. Gleichzeitig bietet das Forum die Möglichkeit der fachlichen Fortbildung. Es werden Fortbildungspunkte vergeben, die für den Erhalt des Fortbildungszertifikats bei den entsprechenden Berufsverbänden notwendig sind. Zusätzlich sollen das Berufsfeld und seine Sichtbarkeit in der Region gestärkt werden.

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