Ideenwettbewerb der Hochschule Fulda

13.02.2020
Ideenwettbewerb der Hochschule Fulda

Die drei Siegerteams im Ideenwettbewerb der Hochschule Fulda und die Mitglieder der Jury. Foto: Hochschule Fulda/Nicole Dietzel

Mit ihrer Inhouse-Navigation „onPoint“ haben zwei Informatikstudenten der Hochschule Fulda den ersten Platz belegt. Insgesamt stellten sieben Teams ihre Ideen vor.

Eine leichtere und schnellere Orientierung in komplexen Bürogebäuden, auf dem Firmengelände oder dem Campus – mit ihrer Idee für eine Inhouse-Navigation haben Steffen Jahnel und Sebastian Bleuel den diesjährigen Ideenwettbewerb an der Hochschule Fulda für sich entschieden. Die beiden Studenten, die am Fachbereich Angewandte Informatik der Hochschule Fulda studieren, durften sich über ein Preisgeld in Höhe von 750 Euro freuen. Die Jury bescheinigte der Idee, die eine Marktlücke schließt, „großes Potenzial“.

Barrierefreie oder rein akustische Navigation möglich
Herzstück der Lösung namens „onPoint" ist eine Website, die für alle Personen- und Altersgruppen gleichermaßen geeignet, leicht verständlich und unkompliziert in der Anwendung ist. „Nutzerinnen und Nutzer müssen lediglich einen OR-Code am Eingang des jeweiligen Gebäudekomplexes scannen oder die Website aufrufen“, erläutern Jahnel und Bleuel. Für Menschen mit physischen Einschränkungen bietet die Lösung spezielle Features, beispielsweise eine barrierefreie oder rein akustische Navigation. Großes Plus für die Gebäudebetreiber: Die Software lässt sich einfach und kostengünstig integrieren.

Auf den mit 500 Euro dotierten Platz zwei schaffte es ein Team aus drei Studierenden des Master-Studiengangs International Management mit der App „Quiklocate“. Die App visualisiert die Wohnsituationen grafisch und unterstützt so die Entscheidung bei der Suche nach einem neuen Wohnort. Nutzerinnen und Nutzer können die wichtigsten Kennzahlen zur Attraktivität der Stadtteile vergleichen und persönliche Wohnpräferenzen mit einfließen lassen. Das Ergebnis wird auf einer personalisierten Karte dargestellt.

Der dritte Preis in Höhe von 250 Euro ging an die Projektgruppe SCIPP aus dem Fachbereich Oecotrophologie für die Idee „ProPlants“, ein tofuähnliches Erzeugnis auf Basis von Kichererbsen und Linsen. Das Besondere an der Rezeptur ist die ausschließliche Verwendung von allergenfreien Zutaten, wodurch das Produkt besonders bekömmlich ist.  

Insgesamt sieben Teams präsentierten ihre Ideen am Mittwoch dieser Woche bei der Preisverleihung im Hochschulzentrum Fulda Transfer. Wie immer wurde auch ein Publikumspreis per Live-Abstimmung vergeben. Er ging an das Team ProPlants, das damit doppelt erfolgreich war.

Die Sieger auf einen Blick:
1. onPoint –  Inhouse-Navigationfür komplexe Gebäude (Steffen Jahnel und Sebastian Bleuel, Fachbereich Angewandte Informatik, 750 Euro Preisgeld)
2. Quiklocate – App für individuelle Entscheidungshilfe bei der Suche eines geeigneten Wohnungortes (Alexandra Herrmann, Harsh-Shivam Manocha und Frederik Reinker, Fachbereich Wirtschaft, 500 Euro Preisgeld)
3. ProPlants – Tofuähnliches Erzeugnis aus Kichererbsen und Linsen (Fachbereich Oecotrophologie, Daniel Kovacev, Nadja Peretzki, Sanja Gerland, Janine Doyel, Luca Hadamczik, Celin Issing, Lea Nußbeutel, Alina Helmet und Laura Keil, 250 Euro Preisgeld)
 

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