"Der Mensch ist, was er isst."

23.02.2016
Eine Familie sitzt am Tisch, auf dem Salat und Saft steht.
Essen - der Kongress der DGE beleuchtet das Thema in diesem Jahr aus natur- und sozialwissenschaftlicher Perspektive. Quelle: Fotolia

Der 53. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) findet vom 2. bis 4. März 2016 an der Hochschule Fulda statt.

Ernährungsmitbedingte Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Krankheiten, Adipositas, Diabetes mellitus und einige Tumorkrankheiten, nehmen weltweit zu. Ihnen kann nur adäquat begegnet werden, wenn sie als physische und soziale Probleme gleichermaßen verstanden und interdisziplinär bearbeitet werden.

Der Wissenschaftliche Kongress der DGE hat das Ziel, unterschiedliche disziplinäre Perspektiven der Natur- und Sozialwissenschaften mit Blick auf Ernährung zu integrieren. Mit dem Thema: „Der Mensch ist, was er isst – Ernährung als integratives Forschungsgebiet der Natur- und Sozialwissenschaften“ soll vom 2.-4. März 2016 an der Hochschule Fulda die interdisziplinäre Ernährungsforschung gestärkt werden und zu effektiven Lösungen für die Gesundheitsprobleme der Bevölkerung beitragen.

Mit den Wissenschaftlichen Leiterinnen Prof. Dr. Anja Kroke, Prof. Dr. Kathrin Kohlenberg-Müller und Prof. Dr. Jana Rückert-John, alle Hochschule Fulda, sowie den Fachgruppensprechern hat die DGE ein vielseitiges Kongressprogramm zusammengestellt. Die Plenarreferenten vertiefen den Themenschwerpunkt in drei Vorträgen: Prof. Dr. Lotte Holm, Universität Kopenhagen, erläutert die Zusammenhänge zwischen Sozialwissenschaften und Ernährung. Die Herausforderungen für die Ernährungs- und Gesundheitskommunikation thematisiert Prof. Dr. Thomas N. Friemel, Universität Bremen. Prof. Dr. Detlev Ganten, Präsident des World Health Summit Berlin, zeigt anhand der Evolution auf, „Wie der Mensch wurde, was er is(s)t“. Die 2 ½-tägige Veranstaltung umfasst insgesamt 64 Vorträge und 109 Posterbeiträge junger Wissenschaftler. Minisymposien zu unterschiedlichsten Aspekten ergänzen das Programm. Die DGE-Fachgruppen präsentieren sich mit Themen wie z. B. den Herausforderungen für Public Health Nutrition hinsichtlich der Flüchtlinge in Deutschland, Spurenelementen, Milchkonsum und Gesundheit sowie Ernährungstrends.

Weitere Informationen sowie das ausführliche Programm zur Veranstaltung
sind zu finden unter www.dge.de/va/kongresse/wk53. Interessenten können sich bis zum 1. März 2016 online anmelden.

Bildnachweis: de.fotolia.com/id/79990686

Erstmals ...

... findet der DGE-Kongress an einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften statt.

... haben drei Professorinnen die wissenschaftliche Leitung.

... verknüpft der Kongress explizit Natur- und Sozialwissenschaften. 

Studierende sind mit dabei

Studierende des Fachbereichs Oecotrophologie stellen auf dem DGE-Kongress ihre Forschungergebnisse vor. Der Fachbereich unterstützt sie finanziell, um ihnen die Teilnahme zur ermöglichen: Er übernimmt einen Teil der Anmeldegebühren.

Die Studierenden sollen so Gelegenheit bekommen, sich in der Fachwelt zu vernetzen und ihre wissenschaftlichen Arbeiten zu vertiefen.

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