Die Ernährung des Kindes: Frauensache, Männersache?

30.06.2016

Forschungswerkstatt des Gender- und Frauenforschungszentrums der hessischen Hochschulen (gFFZ) zu den Geschlechterordnungen in der Kleinkindversorgung

Die Ernährung wie auch die Versorgung von Kleinkindern ist traditionell Aufgabe von Frauen, insbesondere der Mütter. Männer haben hier nur eine Nebenrolle inne. Dem Aspekt der Geschlechterverhältnisse bei der Ernährung des Säuglings und Kleinkindes widmete sich die Forschungswerkstatt „Geschlechterdimensionen in der Ernährung des Kleinkindes“, die am 17. Juni  an der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) stattfand. Sie wurde vom Gender- und Frauenforschungszentrum der hessischen Hochschulen (gFFZ) organisiert, an dem auch die Hochschule Fulda beteiligt ist.

Die Forscherinnen aus den Erziehungs- und Sozialwissenschaften und der Ernährungssoziologie gingen in ihren Vorträgen der Frage nach, wie Mütter und Väter historisch und aktuell sozial unterschiedlich positioniert werden und wie ihnen stillschweigend und selbstverständlich unterschiedliche Verantwortlichkeiten bei der Pflege des Kindes zugewiesen werden.

Zum gFFZ:
Das gFFZ – das Gender- und Frauenforschungszentrum der hessischen Hochschulen – ist eine gemeinsame Einrichtung der Frankfurt University of Applied Sciences, der Technischen Hochschule Mittelhessen, der Hochschulen Darmstadt, Fulda und RheinMain sowie der Evangelischen Hochschule Darmstadt. Das gFFZ hat es sich als Ziel gesetzt, Forschungsvorhaben zur Frauen- und Genderforschung an hessischen Fachhochschulen zu unterstützen, ein Netzwerk der in der Frauen- und Genderforschung tätigen Lehrenden, Studierenden und Mitarbeiter(innen) aufzubauen und zu pflegen sowie den wissenschaftlichen Nachwuchs im Bereich Frauen- und Genderforschung zu fördern. Zudem unterstützt das gFFZ die Hochschulen bei der Umsetzung von Gender Mainstreaming Prozessen und sorgt für eine enge Vernetzung der Frauen- und Genderforschung an den Hochschulen mit Institutionen der Frauen- und Genderforschung im deutschsprachigen Raum, mit anderen Institutionen und mit der beruflichen Praxis.

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