Die Idee der Gemeinwohl-Ökonomie

23.10.2019

Wie lässt sich das alternative Wirtschaftsmodell in die Praxis umsetzen? Mit dieser Frage beschäftigen sich ein Vortrag und die anschließende Diskussion mit Initiator Christian Felber am 30. Oktober.

Wie können wir unsere Wirtschaft nachhaltiger gestalten und ein gutes Leben für alle ermöglichen? Christian Felber liefert mit seiner Vision einer Gemeinwohl-Ökonomie (GWÖ) ein konkretes Konzept und ein alternatives Wirtschaftsmodell für Unternehmen verschiedener Größen und Rechtsformen. Grundlage des Modells ist die Gemeinwohl-Bilanz, die statt monetärer Gewinne Menschenwürde, Solidarität, ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und demokratische Mitbestimmung ins Zentrum rückt.

Am 30. Oktober wird Christian Felber seine Vision von einer nachhaltigen und ethischen Marktwirtschaft an der Hochschule Fulda vorstellen. Wie sich die GWÖ in die Praxis von Unternehmen, Gemeinden, Schulen, Hochschulen und Privatpersonen umsetzen lässt, darüber diskutiert er im Anschluss an seinen Vortrag mit Prof. Dr. Stefanie Deinert, Fachbereich Wirtschaft der Hochschule Fulda, Jana Theuer, Geschäftsführerin des Waldorfschulvereins Wetterau e.V., Freie Waldorfschule Wetterau (GWÖ-Schule), Detlef Siebeck, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, Siebeck & Tietgen Partnerschaft mbB sowie Bernd Oppenrieder, ehemaliger Geschäftsführer und Mitglied des Beitrats von Grüne Erde (GWÖ-Unternehmen).

Veranstalter sind die Gemeinwohl-Ökonomie Regionalgruppe Fulda, das Zentrum Gesellschaft und Nachhaltigkeit (CeSSt) an der Hochschule Fulda sowie der Verein der Freunde und Förderer des Fachbereichs Wirtschaft der Hochschule Fulda e.V. Gefördert wird die Veranstaltung vom Bundesministerium für Familie, Senioren und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben“.

Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr in Halle 8 auf dem Hochschulcampus. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

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