Erfahrungsaustausch, Zusammenarbeit und Ausbildung

16.12.2021
HAWFulda.International Days

Die HAWFulda.International Days wurden in einem Hybridformat angeboten, bei dem Vorträge und Workshops sowohl auf dem Campus als auch online angeboten wurden. Foto: privat

Der Fachbereich Pflege und Gesundheit und das International Office (IO) haben gemeinsam die HAWFulda.International Days ausgerichtet.

Ziel war, die Zusammenarbeit zwischen Hochschule Fulda, ausländischen Hochschuleinrichtungen und der Praxis weltweit zu stärken. Die dreitägige Veranstaltung bildete den Abschluss des Projekts HAWFulda.International, das vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) finanziert wird. Dabei kamen Vertreter*innen der Association of Schools of Public Health in the European Region (ASPHER) sowie Vertreter*innen von Partnerhochschulen und der Praxis aus aller Welt zusammen.

In einer Reihe von Workshops konnten sich die Teilnehmer*innen über Themen wie Netzwerken, Finanzierung, interuniversitäres Lehren und Lernen sowie Formen der Zusammenarbeit austauschen.

Vertreter der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und des Bundesgesundheitsministeriums machten in Impulsvorträgen deutlich, dass die Bedeutung von Global und Public Health-Themen – auch durch die Pandemie — zugenommen hat. Die Nachfrage nach gut ausgebildeten Expert*innen auf diesem Gebiet steige. Die Referenten zeigten zudem unterschiedliche Karrierewege für Berufe im gesundheitswissenschaftlichen Bereich auf. Fragen im Hinblick auf die Gesundheit der Bevölkerung seien interdisziplinär und müssten multiperspektivisch betrachtet werden — soziologisch, ökonomisch, ökologisch und international, lautete der Tenor. Deshalb sei die Etablierung von geeigneten Studienprogrammen essentiell, um gute Nachwuchskräfte auszubilden.

Im Rahmen des Projekts HAWFulda.International haben der Fachbereich Pflege und Gesundheit und das IO zusammen an der Internationalisierung des Bachelors International Health Sciences sowie der Bildung eines internationalen Netzwerks von Partnerhochschulen und Praxispartnern gearbeitet. Weiterverfolgt werden soll der Plan, einen englischsprachigen Master in Public Health einzurichten.

Die Projektleiter Prof. Dr. Dr. Jens Holst und Prof. Dr. Kai Michelsen sowie die Leiterin des IO, Julia-Sophie Rothmann, zogen ein positives Fazit. „Die International Days waren eine große Bereicherung und bildeten einen gelungenen Projektabschluss“, sagte Rothmann. „Es ist immer fruchtbar, wenn sich Akteur*innen mit unterschiedlichen Hintergründen mischen, um internationale Projekte gemeinsam zu durchdenken und zu entwickeln.“

Die Veranstaltung fand in einem Hybridformat statt, bei dem Vorträge und Workshops sowohl vor Ort als auch online angeboten wurden. Insgesamt nahmen mehr als 50 Kolleg*innen und Studierende teil, 20 waren auf dem Campus anwesend. Beteiligt waren Fachleute aus diversen Ländern, darunter Albanien, Belgien, Kanada, Griechenland, Guinea-Bissau, Irland, Israel, Kasachstan, Kenia, Rumänien, die Schweiz und die USA.

zurück