Erfassung der Windgeschwindigkeit

27.05.2021

Die Studierenden Markus Staretzek, Alexander Tschugunow und Niclas Beier haben sich als Team „Sonsor2Cloud“ in einer Fallstudie mit der praxisnahen Konzeption eines Sensorsystems zur Messung der Windgeschwindigkeit am Campus der HS Fulda beschäftigt und die Inbetriebnahme auf dem Gebäude 33 der HS Fulda realisiert.

Hintergrund des Projektes ist die Konzeption zukünftiger mechatronischer Systeme (Produktionsprozesse, Maschinen, Fahrzeugen), bei denen die online-Überwachung des Systemzustandes mit Sensoren und anschließender Datenauswertung einen hohen Stellenwert einnimmt. Dazu sind Smart-Phone-Applikationen ein sinnvolles Werkzeug, um technische Systemdaten ansprechend zu Visualisieren und Rückmeldungen zum Betriebsstatus an die Systemverantwortlichen zu geben. In der Fallstudie wurde dazu ein Messaufbau auf dem Gebäude 33 realisiert und eine Smart-Phone-App zum Monitoring der Sensordaten entwickelt.

Ein Ergebnisbericht aus Sicht der Studierenden:

„Wir haben dazu den Stand der Technik recherchiert, einen geeigneten Windsensor ausgewählt, die Programmierumgebung und eine günstige Serverumgebung festgelegt.

Für die weitere Vorgehensweise im Projekt erstellten wir eine Blackbox und die zugehörige Funktionsstruktur. Damit hatten wir eine bessere Übersicht über das zu konzipierende System. Im Zuge der ersten Dachbegehung zur Klärung der Montagemöglichkeiten entschieden wir uns für einen Mast, der mit Rohrschellen am Geländer befestigt wurde. Daran wurde ein Schalenkreuzanemometer fixiert, das Kabel verlegt und der zugehörigem Datenlogger im darunterliegenden Laborraum installiert. Die Serverumgebung wurde mit Hilfe eines Raspberry Pi‘s realisiert. Neben der App-Entwicklung inkl. des Einrichtens von Webserver sowie Datenbank (es wurden 5 Implemetierungs- und 1 Formatierungssprache verwendet: HTML, PHP, JavaSkript, XAML, C# und CSS) konnten wir Erfahrungen im Projektmanagement sowie der Angebotseinholung sammeln.

„Es macht Spaß ,ein Projekt von Anfang bis zum Ende zu begleiten und zu sehen, wie etwas funktioniert, an dem man selbst gearbeitet hat.“

Initiiert und betreut wurde die Fallstudie von Prof. Dr. Tobias Müller und vom wiss. Zentrum KMCI, Dr. R. Blum und L. Loth, fachlich und finanziell unterstützt.

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