Exkursion nach Äthiopien

16.05.2018
v.l.n.r. Luisa Hettinger, Felix Langer, Chantal Hagenbach und Alina Kefer auf Exkursion durch Äthiopie; Foto: Hochschule Fulda
vor den Nilfällen; Foto: Hochschule Fulda
Studierende bei der Pflanzensuch; Foto: Hochschule Fulda
In Diskussion mit einer äthiopischen Imkeri; Foto: Hochschule Fulda
Mit Studierende der AASTU (Addis Ababa Science and Technology University) im Labor
im SOS-Kinderdorf in Bahri Da, Foto: Hochschule Fulda

Die Projektgruppe "Biolist" des Fachbereichs Oecotrophologie zum Erfahrungsaustausch in Äthiopien

Die Projektgruppe BioList (Biofunktionelle Lebensmitteinhaltsstoffe) am Fachbereich Oecotrophologie beschäftigt intensiv sich mit dem Thema Pyrrolizidinalkaloiden in Honig. Dieses Alkaloid wird in verschiedenen Pflanzen gebildet und von den Bienen in den Honig eingebracht. In Deutschland ist damit vor allem das Jakobskreuzkraut belastet. Aufgrund eines Vergiftungsfalls mit diesem Alkaloid in Äthiopien ist die Projektgruppe auf das Land aufmerksam geworden.

Was als kleines Hirngespinst begann, wurde ein Jahr später umgesetzt. Im März sind vier Studierende des Fachbereichs Oecotrophologie und die Projektbetreuerin Frau Hannelore Borck mit verschiedenen Zielsetzungen im Gepäck nach Äthiopien gereist: Das Sammeln von Pflanzen- und Honigproben für weitere Untersuchungen sowie der Kontaktaufbauen zu verschiedene Universitäten im Land (u.a. Addis Ababa Science and Technology University - AASTU). Mit Studierenden der Universitäten wurde zum einen gemeinsam geforscht und zum anderen an einem Antrag beim Deutschen akademischen Austauschdienst (DAAD) gearbeitet, um weitere wechselseitig Exkursionen zum Erfahrungsaustausch durchführen zu können.

Ein Highlight der Exkursion war der Besuch des SOS-Kinderdorfs/-Schule. Dort wurden mitgebrachten Spiele und T-Shirts (Dank an die Hochschule für die Spende) an die Kinder verteilt. Nach der zweiwöchigen Exkursion durch den Norden des Landes war der Rucksack schon gut bestückt mit Proben und guten Erinnerungen. Besonders toll waren die Tage, an denen wir mit den Studierenden an der AASTUniversity zusammen gewohnt haben. Das ermöglichte uns, die Studierenden besser kennenzulernen und in die Kultur des Gastlandes hineinzuschnuppern.

Nach den zwei Wochen Exkursion konnten wir Studierende noch eine Woche das Land auf eigene Faust bereisen. In dieser Woche haben wir südliche Landesteile erkundet. Dabei haben wir zahlreiche nette Menschen getroffen, haben für uns neue Tiere entdeckt und einen Vulkan bestiegen. Rückblickend betrachtet: eine sehr gelungene Exkursion, die hoffentlich nicht die letzte in dieses wunderschöne Land sein wird. Danke oder wie man in Äthiopien sagen würde „amaseganallo“, dass die Hochschule die Exkursion unterstützt und somit für uns ermöglicht hat!

Wir freuen uns auf einen weiteren Austausch mit den Studierenden der AASTU, die hoffentlich im Sommer 2018 nach Fulda kommen können.

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