Fulda wird Teil des HBSC Studienverbunds Deutschland

09.04.2019

Prof. Dr. Rathmann und Prof. Dr. Dadaczynski ab jetzt zuständig für die HBSC Teilstudie in Hessen.

Die Förderung eines gesunden Aufwachsens von Kindern und Jugendlichen steht im Mittelpunkt zahlreicher Bemühungen von Gesundheitspolitik, Wissenschaft und Praxis. Wichtige Voraussetzung hierfür sind Daten zum Gesundheitszustand von Heranwachsenden sowie der Faktoren, die sie beeinflussen. International von zentraler Bedeutung ist hierbei die „Health Behaviour in School-aged Children (HBSC)“-Studie, die durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) gefördert und seit 1982 im Abstand von vier Jahren weltweit in mittlerweile 44 Ländern durchgeführt wird.

Deutschland beteiligt sich seit 1993 mit einem bundesweiten Studienverbund an der internationalen Studie, dem aktuell sieben Hochschulen angehören (Bielefeld, Cottbus-Senftenberg, Dresden, Hamburg, Heidelberg, Tübingen sowie Halle (Saale) als Koordinierungsstandort). Weitere Verstärkung erhält der Studienverbund nun durch die Hochschule Fulda, die ab der kommenden Untersuchungswelle Heranwachsende in Hessen (als Teilstichprobe der deutschen HBSC Studie) unter der Leitung von Prof. Dr. Katharina Rathmann und Prof. Dr. Kevin Dadaczynski befragen wird. „Wir freuen uns sehr, Teil des HBSC Studienverbundes zu sein und mit unseren Erkenntnissen Ansatzpunkte für die Prävention und Gesundheitsförderung im Kindes- und Jugendalter zu identifizieren", so Katharina Rathmann.

Um repräsentative Aussagen für Deutschland zu ermöglichen, werden für jedes Bundesland Schulen rekrutiert, aus denen jeweils eine Schulklasse der drei Klassenstufen 5 (11-Jährige), 7 (13-Jährige) und 9 (15-Jährige) per Zufall ausgewählt werden. Um zeitliche Trends abbilden und Vergleiche mit anderen Ländern anstellen zu können, kommt über alle Erhebungswellen ein Kernfragebogen mit obligatorischen Fragen (z. B. zur subjektiven Gesundheit, zum Gesundheitsverhalten oder zur Schule) zum Einsatz. Hinzu kommen spezifische Themenschwerpunkte, die zwischen den an der HBSC Studie teilnehmenden Ländern variieren können.

„Mit der Aufnahme der Hochschule Fulda im HBSC Studienverbund leisten wir nicht nur einen Beitrag in der Ermittlung von Gesundheitsbedarfen und –zielen bei Heranwachsenden, sondern stärken zugleich die Public Health Forschung am Standort Fulda“, so Kevin Dadaczynski.

Weitere Informationen zur HBSC Studie Deutschland finden Sie unter: http://hbsc-germany.de

Für Rückfragen stehen die Studienleitungen Frau Prof. Dr. Katharina Rathmann und Herr Prof. Dr. Kevin Dadaczynski zur Verfügung.

Prof. Dr.

Katharina Rathmann

Sozialepidemiologie und Gesundheitsberichterstattung

Gebäude 25 , Raum 105
Prof. Dr.Katharina Rathmann+49 661 9640-6418
Sprechzeiten
nach Voranmeldung per E-Mail

Prof. Dr.

Kevin Dadaczynski

Gesundheitskommunikation und Patienteninformation

Gebäude 25 , Raum 105
Prof. Dr.Kevin Dadaczynski+49 661 9640-6073
Sprechzeiten
Nach vorheriger Vereinbarung
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