Fuldaer Rechts-Professorin hielt Grundlagenvortrag im Europäischen Parlament

30.10.2017
Prof. Dr. Anne Schäfer, Professorin für Sozial- und Gesundheitsrecht am Fachbereich Sozial -und Kulturwissenschaften an der Hochschule Fulda, hat Mitte Oktober einen Grundlagenvortrag im Europäischen Parlament gehalten. Foto: Hochschule Fulda

Die Professorin für Sozial- und Gesundheitsrecht an der Hochschule Fulda, Prof. Dr. Anne Schäfer, hat Mitte Oktober einen Grundlagenvortrag im Europäischen Parlament gehalten. Sie sprach zum Thema "Verhältnismäßigkeitsprüfung bei reglementierten (Gesundheits-)Berufen".

 

Im Januar 2017 hat die Europäische Kommission einen Vorschlag für eine Richtlinie über eine Verhältnismäßigkeitsprüfung vor Erlass neuer Berufsreglementierungen vorgelegt. Der wegen hoher Beweislastanforderungen an die Mitgliedstaaten in vielen Berufen kontrovers diskutierte Vorschlag wurde im Mai im Rat der Europäischen Union erörtert und wird derzeit von den maßgeblichen Ausschüssen des Parlaments beraten.

In einer Veranstaltung im Europäischen Parlament Mitte Oktober 2017 diskutierten Mitglieder des Europäischen Parlaments, Interessengruppen der Gesundheitsberufe, Vertreter der Europäischen Kommission und des Rats der Europäischen Kommission den Richtlinienvorschlag. Prof. Dr. Anne Schäfer, M.A. vom Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften war zu einem Grundlagenvortrag zur Richtlinie aus rechtlicher Sicht eingeladen. Ihre "10 Thesen zur Verhältnismäßigkeitsprüfung der reglementierten (Gesundheits-)Berufe in der Vergangenheit und in der Zukunft" finden Sie hier.

zurück