Gesundheitsförderliche Arbeitsgestaltung in Corona-Zeiten - Beiratssitzung von BeSt

21.06.2021

Beiratssitzung 2021 (v.l.: Sven Schrothe, Susanne Gutjahr, Jürgen Stroscher, Prof. Dr. Claudia Kreipl, Michael Konow, Karl-Heinz Brand, Indra Dannheim, Anna-Lena Höfer, Christoph Burkard), Foto: BeSt

Beiratssitzung 2021 (v.l.: Prof. Dr. Claudia Kreipl, Anna-Lena Höfer, Christoph Burkard, Indra Dannheim, Michael Konow, Susanne Gutjahr, Jürgen Stroscher, Philipp Gabrian, Karl-Heinz Brand), Foto: BeSt

Am 08. Juni 2021 fand die diesjährige Beiratssitzung des Beratungsstützpunkts BeSt in besonderem Rahmen statt.

Auf dem Campus der Hochschule Fulda konnten sich die Beiratsmitglieder erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie wieder in Präsenz treffen, wenn auch unter Beachtung der aktuell geltenden Regelungen.

Neben einem allgemeinen Austausch über Aktivitäten und Projekte von und mit BeSt hatte die Veranstaltung das Ziel die Auswirkungen der Pandemie auf betriebliche Gesundheitsförderung zu beleuchten. Im Rahmen eines Knowledge-Cafés wurden die verschiedenen Erfahrungen und Perspektiven zusammengetragen.

Die grundlegende Fragestellung hierbei war:

„Wenn Sie an eine gesundheitsförderliche Arbeitsgestaltung denken, was hat sich durch die Corona-Pandemie verändert?“
 

 


In Teilgruppen und einer gemeinsamen Diskussion wurden Grenzen, Herausforderungen und auch Potenziale herausgearbeitet, um diese für zukünftige Konzepte und Aktivitäten zu nutzen. Die Ergebnisse werden im Rahmen einer Masterarbeit analysiert und zu gegebenem Zeitpunkt vorgestellt.

Knowledge-Café, Foto: BeSt

Darüber hinaus konnten die Anwesenden das Ergebnis eines studentischen Forschungsprojektes, den BOXnSTOP – der Gesundheitspavillon, erleben. Der BOXnSTOP ist ein interaktives und begehbares Angebot mit Impulsen zur gesundheitsförderlichen Gestaltung des Arbeitsplatzes. Der BOXnSTOP ist vor Ort im Rahmen eines Gesundheitstages oder/und einer Bedarfserhebung einsetzbar. Weitere Infos auf der Startseite  von BeSt.

BOXnSTOP, Foto: BeSt

Zum Ausklang der Veranstaltung folgte ein reger Austausch über regionale Bedarfe und Themen, die BeSt in seine Arbeit aufnehmen sollte, um weiterhin spezifische Unterstützung bieten zu können. Folgende Ansätze wurden u. a. identifiziert:

  • Zukunftskonzepte der Arbeitswelt (z. B. New Work) betrachten und in Kooperationsprojekten sowie Netzwerkveranstaltungen umsetzen: „Wie sieht die Arbeit der Zukunft aus?“ (z. B. Anteil an Home-Office wird erhöht bleiben und die Digitalisierung weiter voranschreiten).
  • „War for talents“: Fachkräftegewinnung durch den Ausbau von neuen Organisations- und Arbeitsformen aufgreifen und vorantreiben.
  • Ergebnisse aus der Lehre und wissenschaftlichen Arbeiten stärker nutzen und im Sinne eines Transfers in die Praxis bringen.

Nicht zu Letzt bot die Veranstaltung viel Raum für Smalltalk und persönliche Gespräche, was allen sichtlich Freude bereitet hat.

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