Gesundheitskommunikation

02.05.2016

Schwerpunkt im Studiengang Gesundheitsförderung bekommt ein neues Gesicht.

Wer Gesundheitsförderung studiert, kann in der zweiten Hälfte des Studiums mit der Wahl von Modulen, studentischen Projekten, dem Praktikum und dem Thema der Abschlussarbeit zwischen drei Schwerpunkten wählen. Einer davon heißt Gesundheitskommunikation. Hier geht es z. B. um die Frage, ob und wie man das Social Web für Präventionsarbeit nutzen kann, ob Smartphones den Stress von Studierenden wirklich erhöhen, was eigentlich der Education Entertainment Ansatz im Fernsehen für die Gesundheitsförderung bringt und welche Qualitätskriterien für Gesundheitsinformation in digitalen Medien gelten sollten.

„Ich bin sehr froh, dass wir mit Prof. Dr. Matthias Hastall einen wirklichen Experten gewinnen konnten, der diesem Schwerpunkt ein neues Gesicht geben wird.“ freut sich die Studiengangsleitung Prof. Dr. Beate Blättner. „Bereits in der Vergangenheit konnten wir hier sehr kreativ arbeiten und die Projekte haben allen wirklich Spaß gemacht. In einem Projekt wurde z. B. eine Bildkampagne für Instagram entwickelt, in einem anderen das Online-Portal www.was-geht-zu-weit.de zum Themenbereich Liebe, Respekt und Grenze.

Besonders schön ist es, dass Studierende hier mit Medien arbeiten können, die zu ihrem Alltag gehören. Sie verbringen viel Zeit mit neuen Medien, sind selbst eine wesentliche Zielgruppe von Gesundheitskommunikation und wissen deshalb, was anspricht und was nicht. Seit Beginn des Semesters haben wir jetzt eine Unterstützung im Team, der die kommunikationswissenschaftlichen Aspekte noch besser vertritt, wissenschaftlich hoch ausgewiesen ist und den Schwerpunkt noch attraktiver machen wird. Besonders interessant sind seine Arbeiten zur Wirkweise bestimmter Präsentationsformen von Gesundheitsinformationen auf Nutzerinnen und Nutzer.“

Studierende in Gesundheitsförderung können alternativ die Schwerpunkte „Gesundheitsförderung in Settings“ oder „Gesundheitsschutz“ wählen. Da geht es um gesundheitsbezogene Veränderungsprozesse in Organisationen wie Betrieben, Schulen, Kindertagesstätten oder um Tätigkeiten, die für den öffentlichen Gesundheitsdienst typisch sind. Mit dem Inkrafttreten des Präventionsgesetzes in 2015 ist in all diesen Feldern ein riesiger Arbeitsmarkt in Deutschland entstanden. Aber auch international sind die Beschäftigungschancen sehr gut. „Die Wahl zwischen den drei Schwerpunkten ist sicher einer der Vorteile für die, die Gesundheitsförderung in Fulda studieren. Ein anderer ist der klare Wettbewerbsvorteil von Absolventinnen und Absolventen, weil wir auch in der Methodik der Recherche nach Wirksamkeitsnachweisen ausbilden“ ergänzt die Studiengangsleitung.

Ansprechpartnerin für den Studiengang: susan.wank@pg.hs-fulda.de

Kontakt

Susan Wank

Studiengangskoordinatorin der Studiengänge Gesundheitsförderung (B.Sc.), Public Health (M.Sc.)

Gebäude 31 , Raum 105
Susan Wank+49 661 9640-6321
Sprechzeiten
Studierende: Mo u. Mi 9 - 11 Uhr, 13 - 14 Uhr Studieninteressierte: Di u. Do 8:30 - 14 Uhr und nach Vereinbarung
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