Große Gastvortragsreihe im Bereich der Gesundheitsförderung sowie Gesundheitsökonomie und Gesundheitspolitik

09.08.2021

Absolventinnen des Fachbereichs Pflege und Gesundheit berichten über ihre Berufstätigkeit nach dem Studium an der Hochschule Fulda

In diesem Sommersemester präsentierten insgesamt elf Absolventinnen der Bachelorstudiengänge Gesundheitsförderung, Gesundheitsökonomie und Gesundheitspolitik und Gesundheitsmanagement sowie der Masterstudiengänge Public Health und Public Health Nutrition in einer groß angelegten Gastvortragsreihe ihre derzeitigen Arbeitsbereiche und Arbeitgeber*innen sowie die unterschiedlichen Wege dorthin. Nach jedem Vortrag fand ein anregender Austausch zwischen den Referentinnen und den Studierenden statt. An den wöchentlich online via Webex stattfindenden Gastvorträgen nahmen zahlreiche Studierende des Fachbereichs Pflege und Gesundheit sowie weiterer Fachbereiche der Hochschule Fulda teil.

So unterschiedlich die Arbeitsbereiche und Institutionen der Gastreferentinnen auch waren, hatten alle Vorträge eines gemeinsam: Die Vortragenden gaben unseren Studierenden zahlreiche wertvolle Tipps mit auf den Weg, von denen wir einige im Folgenden noch einmal herausstellen möchten:

Yvonne Ramus, Absolventin des Studiengangs Gesundheitsförderung, ist als Referentin für Gesundheitsförderung bei der HAGE – Hessische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V. - im Modellprojekt Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung in der kommunalen Lebenswelt tätig. Sie empfiehlt den Studierenden: "Nutzen Sie die Angebote der Hochschule! Neben den Grundlagen der Gesundheitsförderung und denen des Projektmanagements profitiere ich in meiner alltäglichen Arbeit auch von meinen Erfahrungen als Mentorin und studentische Hilfskraft. Ich empfehle jedem sich in Arbeitsgruppen und der Hochschulpolitik zu engagieren.“

Supavadi Reich, Absolventin der Studiengänge Gesundheitsförderung und Public Health, ist als Referentin Kampagnenkoordination für die Präventionskampagne bei der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung e.V. (DGUV) tätig. Sie gibt unseren Studierenden folgende Hinweise: „Wenn Sie Interesse an der Kampagnenarbeit haben, dann beschäftigen Sie sich nicht nur intensiv mit den Grundlagen der Gesundheitsförderung, der Erarbeitung von Konzepten und der Evaluation, sondern auch mit der gezielten Kommunikation und Informationsaufbereitung, um ihre Zielgruppen mit den Präventionsbotschaften zu erreichen. In der Kampagnenarbeit sind Networking, Recherchearbeit sowie Projektarbeit wichtige Grundlagen und genauso wichtig, wie das Präsentieren vor Publikum. Wer über den Tellerrand hinausschauen kann und kreativ arbeiten möchte, für den ist die Kampagnenarbeit eine spannende und abwechslungsreiche Tätigkeit.“

Carolin Voigt, Absolventin des Studiengangs Gesundheitsmanagement, ist als Arbeitsbereichsleiterin "Netzwerke Gesunde Kommune" bei der Landesvereinigung für Gesundheitsförderung Thüringen e.V. - AGETHUR" - tätig. Frau Voigt gibt die Hinweise: „Sie werden koordinieren und vernetzen, moderieren und referieren, aber auch Events managen, Texte schreiben und sogar fotografieren und vieles mehr! Der Vorteil ist, wenn man im Bereich der Gesundheitsförderung tätig ist, dann kann man seine eigenen Stärken einbringen, da man viele Möglichkeiten zur Gestaltung hat. Sie haben Abwechslung, zahlreiche Kontakte und Netzwerke, können sich durch Qualifizierungen weiterentwickeln und können ebenso Konzepte erstellen wie Projekte umsetzen - manchmal erfordert es einfach ein bisschen Mut, Durchhaltevermögen und Kreativität.“

Anna Hentschel, Absolventin des Studiengangs Gesundheitsökonomie und Gesundheitspolitik, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin bei der aQua-Institut GmbH mit dem Forschungs- und Arbeitsschwerpunkt Gesundheits- und Pflegewissenschaften. Frau Hentschel ist im aQua-Institut sowohl an nationalen als auch an europäischen Projekten beteiligt, teilweise auch als Projektleitung. Sie möchte unseren Studierenden die folgenden Tipps weitergeben: „Nutzen Sie das Praxissemester. Es kann Ihnen den Berufseinstieg maßgeblich erleichtern. Bringen Sie sich selbst stets mit Newslettern/Feeds auf den neuesten Stand zu aktuellen Themen im Gesundheitswesen und überzeugen Sie damit Ihre Gesprächspartner.“

Xenia Magidina und Elisabeth Statt sind beide Geschäftsführerinnen und Gründerinnen der ProVita Gesellschaft für Gesundheitsförderung mbH - Zukunft gesund gestalten. Sie empfehlen: „Beginnen Sie so früh wie möglich sich ein Netzwerk aufzubauen! Präsentieren und moderieren Sie so oft es möglich ist, nutzen Sie den geschützten Rahmen der Hochschule dazu!“ Beide sind Absolventinnen des StudiengangsGesundheitsförderung, Frau Statt hat zudem einen Masterabschluss in Public Health Nutrition und Frau Magidina im Bereich der Sportwissenschaften mit Schwerpunkt Rehabilitation, Prävention und Regeneration.

Franziska Merten, Absolventin des Studiengangs Gesundheitsförderung, ist als Beraterin für Gesundheitsförderung bei der AOK PLUS - Die Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen - Region Erfurt tätig. Sie gibt den Studierenden mit auf den Weg: „Schauen Sie immer wieder, wie die Landschaft der Akteure im Bereich Gesundheitsförderung in Ihrem Bundesland aussieht. Wen gibt es, wer beschäftigt sich mit welchen Themen und Handlungsfeldern (Landesvereinigungen für Gesundheit, Krankenkassen, Projekte etc.). So können Sie auch während Ihres Studiums schon ein kleines Netzwerk aufbauen, Erfahrungen sammeln und entscheiden, in welchem Bereich Sie in der Zukunft wirken möchten.“

Sarah Goll und Laura Hahner sind beide Absolventinnen des Studiengangs Gesundheitsförderung und Frau Hahner ist ebenfalls Absolventin des Studiengangs Public Health Nutrition. Frau Goll ist als Mitarbeiterin in der Geschäftsstelle der Landesgesundheitskonferenz in Baden-Württemberg im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration Baden-Württemberg - Referat 51(Grundsatz, Prävention, Öffentlicher Gesundheitsdienst) tätig. Frau Hahner ist als wissenschaftliche Mitarbeiterin in einem Projekt zur Adipositasprävention und –therapie und als Koordinatorin für die Kommunalen Gesundheitskonferenzen in Baden-Württemberg am Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg, Referat 94 (Gesundheitsförderung, Prävention, Gesundheitsberichterstattung, Gesundheitsplanung) tätig. Beide geben die Hinweise: „Erarbeiten Sie sich frühzeitig ein Netzwerk, auf welches Sie auch später zurückgreifen können!“

Priya Murugaraj, Absolventin des Studiengangs Gesundheitsförderung, ist als Referentin für Projektmanagement Prävention und Gesundheitsförderung bei dem Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) Landesvertretung Baden-Württemberg tätig. Sie plädiert dafür: „Nutzen Sie die Angebote der Hochschule und das Potenzial des Praktikums! Schärfen Sie Ihr eigenes Profil und arbeiten Sie an einem „roten Faden“, der sich durch Ihren Lebenslauf zieht! Zudem kann das Studium bereits genutzt werden, um das eigene Netzwerk zu erweitern."

Franziska Mohr, Absolventin des Studiengangs Gesundheitsförderung, ist als Personalreferentin mit dem Schwerpunkt BGF / BGM bei derMediengruppe Oberfranken - Finanz und Service GmbH & Co. KG tätig. Ihre Tipps für unsere Studierenden: „Nutzen Sie das Praxissemester, bleiben Sie in der Praxis am Ball und probieren Sie sich aus! Seien Sie mutig und wachsen Sie mit Ihren Aufgaben!“

Organisiert wurde die Gastvortragsreihe von Kerstin Krüger (Referentin des Studiengangs Gesundheitsförderung) und Christian Jesberger (Praxisreferent des Studiengangs Gesundheitsökonomie und Gesundheitspolitik): „Die Gastvortragsreihe im Sommersemester 2021 war ein voller Erfolg. Die Vorträge wurden von zahlreichen Studierenden besucht und wir haben enorm viel positives Feedback erhalten, was uns natürlich sehr freut. Im Rahmen der anschließenden Diskussionen konnten zudem zahlreiche Fragen unserer Studierenden geklärt werden. In den einzelnen Vorträgen wurde deutlich, dass die Inhalte und Möglichkeiten der Arbeitsbereiche in den verschiedenen Institutionen und Organisationen häufig nicht auf den ersten Blick erkennbar sind. Dies unterstreicht noch einmal, dass Studierende von Gastvorträgen profitieren, unabhängig davon in welchem Semester sie sich befinden. Die Vorträge bieten einen ersten Einblick in mögliche Tätigkeitsfelder der Gesundheitsförderung sowie Gesundheitsökonomie und Gesundheitspolitik, bieten einen Einblick in unterschiedliche Institutionen und die jeweilige Ausgestaltung der dortigen Arbeitsbereiche und helfen gegen Ende des Studiums bei der Planung des Berufseinstiegs. Sie sind zudem eine hervorragende Gelegenheit Kontakte zu knüpfen. Wir freuen uns schon auf die Gastvortragsreihe im kommenden Sommersemester.“

Interesse am Studiengang Gesundheitsförderung B.Sc.?

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Interesse am Studiengang Gesundheitsökonomie und Gesundheitspolitik B.Sc.?

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Kontaktdaten

Kerstin Krüger

Referentin des Studiengangs Gesundheitsförderung, Praxisreferat

Gebäude 25 , Raum 202
Kerstin Krüger+49 661 9640-615
Sprechzeiten
nach Vereinbarung.

Kontaktdaten

Christian Jesberger

Wissenschaftlicher Mitarbeiter; Dozent und Praxisreferent im Studiengang Gesundheitsökonomie und Gesundheitspolitik

Gebäude 34 , Raum 110
Christian Jesberger+49 661 9640-618
Sprechzeiten
Nach Vereinbarung per E-Mail
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